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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 5. Juni 2016

Obwohl ein Auto wie der Bentley Mulsanne eigentlich über den Dingen steht, muss auch er sich den banalen Gesetzen der Autobranche unterwerfen: Irgendwann ist eine Modellpflege fällig. Beim Flaggschiff der britischen Nobelmarke folgt dieses nun gut sieben Jahre nach der Markteinführung für alle drei Varianten.
 
Wie bei Facelifts üblich, bietet der aufgefrischte Mulsanne einige dezente optische Neuerungen. So fällt in der Front der gewachsene und modifizierte Kühlergrill mit neuer Längsstrebenoptik auf. Außerdem wurde die Front mit LED-Scheinwerfern aufgehübscht. Neue Rückleuchten, modifizierte Schürzen vorne und hinten sowie neue Farben und zusätzlicher Chromschmuck in den Flanken runden den optischen Modernisierungsschub ab.
 
Im Innenraum bleibt es wie gehabt bei reichlich Holz und Leder. Abgesehen von den klassischen Wohlfühlwerkstoffen gibt es ein neues, onlinefähiges (LTE) Infotainmentsystem mit großem Touchscreen, zwei Fond-Tablets, großer Festplatte und edler Naim-Audioanlage. Ebenso neu im Programm sind einige Assistenzsysteme, wie etwa ein Tot-Winkel- und Fernlicht-Assistent oder ein Kollisionsvermeider. Wer besonderen Komfort im Fond wünscht, kann zudem neue Liegesessel mit elektrisch verstellbarer Beinablage ordern.
 
Standesgemäß verfügt der über 2,6 Tonnen schwere Mulsanne über einen 6,75-Liter-V8-Motor, der im Fall der Standardversion und der Version mit verlängertem Radstand (EWB) 377 kW/512 PS und 1.020 Newtonmeter Drehmoment leistet. Das reicht für einen Sprint in knapp über 5 Sekunden sowie fast 300 km/h Topspeed. Der Mulsanne Speed kommt mit 395 kW/537 PS und 1.100 Newtonmeter in sogar 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und schafft maximal 305 km/h. Wer von diesem Leistungspotenzial gelegentlich kostet, dürfte kaum mit den gut 15 Litern pro 100 Kilometer auskommen, die Bentley als Normverbrauch angibt.
 
Doch wen interessieren gehobene Verbrauchswerte, wenn man sich für ein derart luxuriöses Gefährt entscheidet? Wer sich einen Mulsanne anschaffen will, sollte nämlich gut 300.000 Euro erübrigen können. Wer noch einige Sonderwünsche hegt, braucht sogar noch deutlich mehr Geld.

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Fazit
So wirklich mitbekommen haben wohl nur wenige, dass der Bentley Mulsanne bereits in die Jahre gekommen ist. Jetzt kommt nach siebenjähriger Bauzeit das Facelift, das diverse Neuerungen für die Nobelkarosse bringt.

Quelle: Autoplenum, 2016-06-05

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