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Testbericht

Stefan Grundhoff, 27. August 2009
Die Mini-Familie wächst: Nach Limousine, Cabrio, Clubman und dem im nächsten Jahr auf den Markt kommenden Crossover können Mini-Fans auf der IAA nun auch eine Coupé-Version bestaunen.

Keine Automarke hat ihr Image in den vergangenen Jahren derart professionell vermarktet, wie der BMW-Ableger Mini. Es ist cool einen Mini zu fahren, egal ob Frischluftfan, Kleinfamilie oder Single, ob in Hamburg, Mailand oder New York. Auf der IAA zeigt Mini die schon seriennahe Studie eines Coupés. In strahlendem blau soll der Zweitürer anlässlich des 50. Mini-Geburtstages auf Stimmungstest gehen. Intern zumindest dürften die Daumen für das neue Modell in der Mini-Familie bereits nach oben gereckt worden sein.

Das Mini Coupé Concept stößt dabei in eine Fahrzeugklasse vor, die in den vergangenen Jahren zu einer Lücke geworden ist. In den späten 80er und frühen 90er Jahren galt der ebenso leichte wie leistungsstarke Honda CRX als Ikone. Ihm folgten Modelle wie Opel Tigra oder Ford Puma nach. Doch als die Nachfrage ausblieb, blutete die Klasse der kleinen Coupés aus.

"Bis zur Gürtellinie sind Limousine und Coupé nahezu gleich", erklärt Mini-Designchef Designchef Gerd Hildebrand. "Es war schließlich unser Ziel, die Synergie-Effekte möglichst groß werden zu lassen und keine abgedrehte Studie zu kreieren." Deutliche Unterschiede zwischen Limousine und Coupé gibt es jedoch beim Aufbau. So ist die Windschutzscheibe um 16 Grad flacher und die Dachlinie um sechs Zentimeter niedriger. Das goldene Dach des Mini erscheint dabei wie eine Schirmmütze, die verkehrt herum aufgesetzt wurde. Der Schirm in Richtung Heck soll dafür sorgen, dass die Sicht durch die Heckscheibe auch ohne Heckwischers bei Regen gut ist. So stimmig sich Dach und bulliges Heck präsentieren, so störend wirkt jedoch die rundlich-eckige Kante in der Fensterlinie der Türen. Unter der flachen Heckscheibe gibt es einen Kofferraum mit rund 250 Liter.

"Wir haben seit Anfang des Jahres drei bis vier Monate an dem Prototypen gebaut", sagt Hildebrand. "Der Wagen dürfte im Serienzustand rund 100 Kilogramm leichter sein als die Limousine." Unter der Haube arbeitet die Topversion des John-Cooper-Works-Triebwerks mit 211 PS. Sportliche Fahrleistungen wären damit garantiert. Auch im Innenraum zeigt sich der Mini mit dem braunen Exklusivleder von Poltrona Frau zwar exklusiv, aber nicht abgehoben. Auf der IAA soll es als Überraschung übrigens noch eine zweite Studie in Form eines Roadsters geben. Man darf gespannt sein.
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Quelle: Autoplenum, 2009-08-27

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