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Testbericht

6. April 2011
Der Volkswagen Crafter ist eine feste Größe im Segment der Transporter um 3,5 Tonnen. Mit seinen neuen Motoren nimmt das Modell in den wesentlichen Kriterien ab sofort eine Spitzenposition ein. Seine modernen Vierzylinder-TDI-Motoren sorgen für deutlich geringeren Verbrauch und niedrigere Betriebskosten, und dies bei verbesserten Fahrleistungen und höherer Zuladung. Im stärksten neuen Crafter sorgt nun der aus dem Amarok und Transporter bekannte Biturbo mit einem Drehmoment von 400 Newtonmetern für vehementen und zugleich sparsamen Vortrieb. Optisch folgt der neue Crafter vor allem durch seine neu gestaltete Frontpartie mit der horizontalen Linienführung des Kühlergrills und der einteiligen Frontblende der aktuellen Design-Linie von VW. Die wesentliche Neuerung steckt unter der Haube. Eine aktuelle Generation von leistungsstarken wie verbrauchsarmen Vierzylinder-Turbodieselmotoren mit Common-Rail-Direkteinspritzung löst die bisherigen Reihen-Fünfzylinder ab. Der Crafter wird damit deutlich sparsamer und kräftiger. Nun schließe er zum Wettbewerb nicht nur auf, sondern setze in vielen Bereichen neuzeitliche Maßstäbe, heißt es bei den Hannoveranern stolz. Drei Leistungsvarianten mit 80, 100 und 120 kW stehen zur Wahl; ausnahmslos 2,0-Liter-TDI mit Common-Rail-Direkteinspritzung aus dem Konzern-Motorenbaukasten, die speziell für den Einsatz im Crafter abgestimmt wurden. Schon die Einstiegsmotorisierung, der 109 PS-starke TDI, verfügt über hohe Kraftreserven. Gegenüber dem gleichstarken Vorgängermodell steht bei diesem Motor das maximale Drehmoment über einen breiteren Bereich – von 1.500 bis 2.250 U/min – konstant zur Verfügung. Der Verbrauch liegt bei nur 7,9 Litern pro 100 Kilometer (CO2: 208 g/km). Auf gleiche Verbrauchswerte bei mehr Leistung und Durchzugskraft bringt es der 100-kW-TDI (136 PS). Das maximale Drehmoment von 340 Newtonmetern steht bereits bei 1.600 Umdrehungen zur Verfügung. Stärkste und zugleich sparsamste Variante ist der Crafter mit 120 kW (163 PS), bei dem der 2.0-Liter-Biturbo schon bei 1.800 Umdrehungen stattliche 400 Newtonmeter auf die zu den Hinterrädern verlaufende Antriebswelle stemmt. Der stärkste Motor ist zugleich der sparsamste: In Verbindung mit der optionalen Motor-Start-Stopp-Technologie konsumiert er lediglich 7,2 Liter Diesel (CO2: 195 g/km). Die neuen Motoren bringen eine harmonischere und ökonomischere Fahrweise mit sich. Überholvorgänge gehen schneller vonstatten, was nicht zuletzt auch der aktiven Sicherheit dient. Die niedrigen Verbrauchswerte gehen aufs Konto der neuen effizienteren Triebwerke, die alle mit der optionalen und ab zweitem Halbjahr verfügbaren BlueMotion-Technology erhältlich sind. Zu ihr gehört auch das Motor-Start-Stopp-System mit Rekuperation. Der Crafter-Käufer ist aber nicht nur umweltfreundlicher unterwegs, sondern profitiert vor allem von den um bis zu 25 Prozent reduzierten Unterhaltskosten. Die resultieren einerseits aus den niedrigeren Verbrauchswerten und andererseits aus den verringerten Servicekosten. Die neuen modernen Vierzylinder sind nicht nur leichter, sondern erreichen auch die strengen Abgasgrenzwerte der Euro-V-Norm und erfüllen – wie auch schon das Vorgängermodell – die Kriterien eines EEV-Fahrzeugs. Die EEV-Norm (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) ist der derzeit anspruchsvollste europäische Abgasstandard für Lkws und Busse. Das Leergewicht aller Crafter-Modelle konnte reduziert und damit die Nutzlast um bis zu zehn Prozent erhöht werden. Geordert werden kann das Modell als Kastenwagen mit drei unterschiedlichen Radständen, vier Längenvarianten und zwei verschiedenen Dachformen, als Kombi für den Personentransport oder als Pritsche, Doppelkabine oder als Fahrgestell als Basis für zahlreiche Aufbauvarianten. Alle rostgefährdeten Stellen der Crafter-Karosserie sind einfach oder doppelt verzinkt. Das gilt für alle Bleche im Spritzbereich und viele Bauteile des Unterbodens. Die Rostvorsorge wurde durch weitere Verzinkungsmaßnahmen weiter vorangetrieben. Aufgefrischt haben die Hannoveraner auch den Innenraum des Fahrzeugs. Moderne Stoffe prägen sein überarbeitetes Interieur, Embleme und Schalthebelknauf wurden dem VW-Look angepasst. Armpolster in den Türen sorgen für eine zweite Armauflage und machen das Fahren entspannter. Die hochwertiger gestalteten Instrumente sind nun noch übersichtlicher und enthalten in allen Varianten serienmäßig eine integrierte Gangwechselempfehlung. Das Modell ist ab sofort in Deutschland ab 27.410 Euro (netto/Crafter 30 Kastenwagen) bzw. 24.680 Euro (Crafter 30 als Fahrgestell) bestellbar. Ausgeliefert wird ab Ende Juni. Volkswagen Financial Services ergänzt die zweijährige Herstellergarantie um eine einjährige Anschlussgarantie bis zu einer Laufleistung von 250.000 Kilometern. (Auto-Reporter.NET/sr)      
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Quelle: auto-reporter.net, 2011-04-06

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