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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 29. Juni 2013

Nicht weniger als das „beste Auto“ der Welt will die neue Mercedes S-Klasse sein. Untermauern sollen den Anspruch auch diesmal vor allem modernste Sicherheits- und Komforttechniken. Ab Herbst steht die Oberklasselimousine zu Preisen ab 79.790 Euro beim Händler.

In Sachen Sicherheit debütieren in der neuen Generation sogenannte Beltbags, kleine Airbags in den Gurten für die Passagiere hinten, die den Oberkörper besonders schonend auffangen sollen. Zudem bremst das Fahrzeug automatisch auch für Fußgänger und kann Kollisionen bis Tempo 50 vermeiden. Der Abstandstempomat hält nicht nur die Entfernung zum Vordermann, sondern lenkt auch weitgehend selbstständig zum Beispiel im Stop-and-Go-Verkehr. An der Schnittstelle zwischen Sicherheit und Komfort setzt das neue aktive Fahrwerk an. Kernstück ist eine Kamera, die die Straße vor dem Fahrzeug auf Wellen oder Schlaglöcher scannt und die Federung blitzschnell anpasst.

Darüber hinaus ist die neue S-Klasse so sparsam wie nie zuvor. Das genügsamste Modell, der S 300 Bluetc Hybrid, kommt mit 4,4 Litern Diesel aus. Der zweite Diesel, das eigentliche Einstiegsmodell S 350 mit drei Litern Hubraum, hat bei 190 kW/258 PS einen Durchschnittsverbrauch von 5,5 Litern. Den beiden Selbstzündern stellt Mercedes zunächst zwei Benziner zur Seite. Die Achtzylinder-Variante S 500 leistet 335 kW/455 PS und benötigt 8,6 Liter. Sparsamer ist der S 400 Hybrid mit 225 kW/306 PS. Er begnügt sich mit 6,3 Litern Super.

Den Fortschritt lässt sich Mercedes traditionell gut bezahlen. Gegenüber dem Vorgänger ist die neue S-Klasse real etwas teurer. Der S 350 kostet exakt 79.789 Euro, im alten Modell gab es ihn für 76.517 Euro. Der S 400 Hybrid verlässt gegen Zahlung von mindestens 85.204 Euro den Hof des Händlers, für den S 500 werden 104.601 Euro fällig. Die Langversionen sind je nach Motorisierung zwischen 3.000 und 6.000 Euro teurer.

(An die Redaktionen: Einen ausführlichen Fahrbericht sowie eine Kurzfassung veröffentlichen wir am Dienstag, 2. Juli 2013.)

Die S-Klasse zählt zu den ikonischen Automodellen deutscher Herkunft. Jede neue Generation muss ihren Vorgänger daher in Sachen Superlative übertreffen. Auch diesmal hat Mercedes in die Vollen gegriffen.

Fazit
Die S-Klasse zählt zu den ikonischen Automodellen deutscher Herkunft. Jede neue Generation muss ihren Vorgänger daher in Sachen Superlative übertreffen. Auch diesmal hat Mercedes in die Vollen gegriffen.

Quelle: Autoplenum, 2013-06-29

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