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Testbericht

Stefan Grundhoff, 20. April 2015
Porsche, Ferrari oder Lamborghini haben auf der Shanghai Autoshow keine echten Weltpremieren zu bieten. Gut, dass McLaren seinen neuen 540C röhren lässt.

So ein spektakuläres Einstiegsmodell würden sich viele wünschen, denn McLaren komplettiert mit dem 540C Coupé sein Sportwagenangebot nach unten. Wie seine Brüder verfügt der McLaren-Einsteiger über eine ebenso leichte wie hochfeste Struktur aus Karbonfasern. Ein geändertes Aerodynamikpaket mit Lufteinlässen unterhalb der Stoßstange unterscheiden das 540C Coupé von dem leistungsstärkeren 570S. Zudem gibt es V-förmig öffnende Türen mit entsprechenden Luftführungen. Diese leiten die Luft über die Längskante der Tür in die zwei integrierten Einlässe im hinteren Bereich. So entsteht ein freier Weg mit minimalem Luftwiderstand entlang der Karosserie zu der C-Säule, die den Luftstrom optimiert, für mehr Abtrieb sorgt und zur Motorkühlung beiträgt. Ein integrierter Spoiler verbessert den Abtrieb weiter.

Der 3,8 Liter große Achtzylinder mit Doppelturbo entlockt dem Sportwagen 540 PS und zwischen 3.500 und 6.500 U/min ein maximales Drehmoment von 540 Nm. 0 auf Tempo 100 schafft der Brite in 3,5 Sekunden, während die 200er-Marke aus dem Stand in 10,5 Sekunden durchbrochen wird. Seine Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h. Die Leistung wird dabei über ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse übertragen. Zusätzliche Effizienzmaßnahmen wie eine Start-Stopp-Automatik reduzieren den Normverbrauch des 4,53 Meter langen Renners auf 11,1 Liter auf 100 Kilometern.

Der kleinste McLaren bietet ein neu entwickeltes Federungssystem, das eine bessere Kontrolle für den Fahrer und ein feineres Fahrgefühl auf der Straße und der Rennstrecke bieten soll. Das System nutzt vorne und hinten Querstabilisatoren, doppelte Querlenker und unabhängig voneinander arbeitende Dämpfer. Die Dämpfereinstellungen wurden gegenüber dem 570S überarbeitet und sind stärker auf die tägliche Nutzung ausgelegt. Die adaptiven Dämpfer ermöglichen die Kontrolle über Zug- und Druckeinstellungen über die bekannten Fahrwerkseinstellungen "Normal", "Sport" und "Track". Bestellt werden kann der mindestens 160.000 Euro teure Renner ab sofort; die Auslieferungen starten jedoch erst Anfang 2016.
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Quelle: Autoplenum, 2015-04-20

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