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Testbericht

Patrick Broich/SP-X, 8. Juli 2013

Audi verleiht seinem sportlichen Topmodell A7 den Antriebsstrang, den das dynamisch gezeichnete Blechkleid nahelegt. Mit der höchsten Ausbaustufe des jungen Vierliter-Downsizingmotors erhält das dann auf den Namen RS7 hörende Flaggschiff 412 kW/560 PS. Ab 113.000 Euro steht der stets mit Allradantrieb und achtstufiger Wandlerautomatik ausgelieferte Viertürer beim Händler.

Den kombinierten Kraftstoffkonsum geben die Ingolstädter mit 9,8 Litern an, was angesichts der Leistung als ambitioniert gelten darf. Entsprechend attraktiv sind auch die Fahrleistungen: Die Beschleunigung auf 100 km/h absolviert der Achtzylinder laut Hersteller binnen 3,9 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250, 280 oder 305 Kilometer je Stunde in Abhängigkeit von der Ausstattung respektive Abregelung. Das mögliche Mehr an Höchstgeschwindigkeit kostet zwischen 3.500 und 11.400 Euro Aufpreis. Bei griffiger Fahrbahn gelangt 60 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterräder; ein optionales Hinterachs-Differenzial erhöht die Querkompetenz, um auch höchsten Ansprüchen zu genügen. In Verbindung mit den Dynamikpaketen ist es serienmäßig an Bord.

Der Audi RS7 lebt auf großem Fuß und bekommt serienmäßig 20-Zöller auf den Weg, die für 1.800 Euro Aufpreis gegen Räder der 21-Zoll-Klasse getauscht werden können. Zu den potenten Felgen passen die ovalen RS-Endrohre. Gegenüber dem normalen A7 duckt sich der RS7 zwei Zentimeter tiefer auf die Straße. Er steht selbstverständlich auf Luftbälgen mit adaptiver Dämpfung. Wer die 950 Euro teure Dynamic Ride Control wählt, bekommt zwar Stahlfedern – aber auch die Möglichkeit, dass sein RS7 Wankbewegungen in Kurven neutralisiert, was den Bayern souveräner durch Windungen flitzen lässt. Weiße Instrumentenziffern mit roten Zeigern sorgen für eine sportive Note, und natürlich darf der RS7-Schriftzug keinesfalls fehlen.

Um im Trend zu bleiben, bietet Audi den jüngsten RS auch in einer Mattlackierung an. Zur Serienausstattung gehören beispielsweise Navigation, LED-Vollscheinwerfer und Soundsystem. Beim Klang ist für Musikliebhaber mit Hilfe von Bang & Olufsen sowie 6.000 Euro zusätzlich noch etwas herauszuholen. Außerdem hält das Sonderausstattungsarsenal eine Fülle von Assistenzsystemen vom Nachtsichtgerät bis zum Totwinkel-Warner bereit.

Der RS-Schriftzug kennzeichnet die höchste Leistungsstufe eines Serienmodells von Audi. Den darf nun auch der A7 tragen.

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Fazit
Der RS-Schriftzug kennzeichnet die höchste Leistungsstufe eines Serienmodells von Audi. Den darf nun auch der A7 tragen.

Quelle: Autoplenum, 2013-07-08

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