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Testbericht

Benjamin Bessinger/SP-X, 28. August 2013

Der Skoda Rapid Spaceback muss sich nicht verstecken und vor allem keine Rücksichten auf andere Modelle der Marke nehmen. Die Tschechen setzen mit der um 18 Zentimeter gekürzten Rapid-Version auf bewährte Tugenden: Mit seinen 4,30 Metern ist er zwar eine halbe Nummer kleiner als die Limousine, wird seinem Namen aber voll und ganz gerecht.

Vorne keineswegs knapper geschnitten als ein Golf, erweist er sich bei nur 2,60 Metern Radstand hinten tatsächlich als Raumriese. Die Kniefreiheit auf der Rückbank lässt manche Mittelklasse alt aussehen, und der Kofferraum ist mit 415 Litern einer der größten im Segment. Der Golf und seine anderen Konzernbrüder jedenfalls können da nicht mithalten.
 
Dazu gibt es statt teurer Hightech-Features die üblichen Simply-Clever-Lösungen vom variablen Ladeboden im Kofferraum über den viel besprochenen Eiskratzer im Tankdeckel bis hin zum Staufach für die Warnweste unter dem Fahrersitz. Und vor allem gibt es einen attraktiven Preis. Noch einmal ein wenig günstiger als die entsprechend motorisierte Limousine, soll der Spaceback Ende Oktober für knapp unter 15.000 Euro in den Handel kommen. Damit kostet er rund 3.000 Euro weniger als ein fünftüriger Golf mit vergleichbarem Motor und liegt auf einem Niveau mit den Koreanern, die Skoda zu den wichtigsten Konkurrenten zählt.
 
Bei Platz und Preis allen deutschen Kompakten überlegen und auch den meisten Importmodellen zumindest ebenbürtig, fällt der Spaceback bei der Technik ein wenig zurück. Spätestens dort merkt man, dass er nicht auf dem modularen Querbaukasten fußt, sondern die Bauteile des aktuellen Polo und des letzten Golf aufträgt. Das Fahrwerk ist deshalb nicht so aufwändig, Klavierlack oder hinterschäumte Kunststoffe sucht man vergebens und die Ausstattung beschränkt sich auf das Wesentliche. Auch unter der Haube ist die Auswahl etwas eingeschränkt: Skoda startet mit drei Benzinern und zwei Dieseln von 86 bis 122 PS. Das muss fürs erste reichen.
 
Dazu gibt es ein gegenüber der Limousine noch einmal etwas verfeinertes Fahrwerk mit großer Toleranz gegenüber schlechten Straßen und als Premiere in dieser Konzernfamilie eine elektrische Servolenkung, die sehr präzise wirkt und eine gute Rückmeldung von der Straße gibt. Während es die Limousine baugleich auch als Seat Toledo und in China noch mit drei unterschiedlichen Namen von VW gibt, wird es vom Kurzheck jedoch keine weiteren Ableger geben.  
 

Wem der Skoda Octavia oder Rapid-Limousine zu groß sind, der hat ab Herbst eine Alternative: Als günstiger Golf-Gegner geht der Rapid Spaceback mit kurzem Heck an den Start.

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Fazit
Wem der Skoda Octavia oder Rapid-Limousine zu groß sind, der hat ab Herbst eine Alternative: Als günstiger Golf-Gegner geht der Rapid Spaceback mit kurzem Heck an den Start.

Quelle: Autoplenum, 2013-08-28

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