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Testbericht

Matt Davis, 14. Februar 2011

Es gehört einiges dazu, sich mit Porsche, Ferrari und Lamborghini anzulegen. Die britische Renn- und Sportwagenschmiede McLaren wagt es - und stellt einen der schnellsten Sportwagen aller Zeiten vor. Die Längsdynamik übertrifft mit einem 0-100-Spurt von 3,1 Sekunden und einer 0-200-Zeitspanne von 8,9 Sekunden praktisch alles andere auf dem Markt - bis auf einen Bugatti Veyron. Und in der Querdynamik dürfte der Brite den Bugatti sogar übertreffen.

Nach dem legendären F1, der Kennern seit den neunziger Jahren als das Maß der Dinge im Sportwagenbau gilt, hatte McLaren den gemeinsam mit Mercedes-Benz entwickelten SLR gebaut, ein kolossal auftretender Boulevard-Cruiser, mit dem weder die Stuttgarter noch die Briten wirklich glücklich waren. Jetzt zeigt McLaren der Welt, dass man das Sportwagenbauen nicht verlernt hat.

Für Vortrieb sorgt ein gemeinsam mit Ricardo entwickelter 3,8-Liter-V8-Biturbo, der seine Kraft über ein Graziano-Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Hinterräder überträgt. Antrieb und Fahrwerk lassen sich separat einstellen - sowohl für normales Fahren als auch für extrem dynamisches Fahren auf abgesperrter Piste. Dabei wird der McLaren den Vorschusslorbeeren vollständig gerecht. Das Fahrverhalten übertrifft das von Porsche und Ferrari vorgelegte Niveau. Dabei hilft  extremer Leichtbau. Trocken und in der leichtesten Variante bringt der Brite lediglich 1.301 Kilogramm auf die Waage.

Die Auslieferungen beginnen im Mai 2011; der neue McLaren kostet rund 200.000 Euro. Noch dieses Jahr sollen 1.000 Stück entstehen, später wollen die Briten auf 4.000 Einheiten pro Jahr kommen.

Menschen, die auch im Alltag ein Auto fahren möchten, das besser auf der Rennstrecke aufgehoben ist, werden jetzt bestens von McLaren bedient. Man sollte allerdings rund 200.000 Euro übrig haben.

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Fazit
Menschen, die auch im Alltag ein Auto fahren möchten, das besser auf der Rennstrecke aufgehoben ist, werden jetzt bestens von McLaren bedient. Man sollte allerdings rund 200.000 Euro übrig haben.

Quelle: Autoplenum, 2011-02-14

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