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Autoplenum, 2011-12-15

Renault Twingo - In Stellung gebracht (Kurzfassung)

Testbericht

Elfriede Munsch/SP-X

Ein automobiles Schreckgespenst geht unter den Kleinstwagen um. Es hört auf den Namen VW Up und bedroht mit seinen Konzernablegern Seat Mii sowie Skoda Citigo ab 2012 die etablierte Rangfolge in diesem Segment. Bisher gaben hier – mit Ausnahme des Zweisitzers Smart – die Importeure den Ton an. Kein Wunder also, dass Renault seinen Twingo, bevor er 2014 in dritter Generation an den Start geht, jetzt nochmals einem Facelift unterzogen hat. Ab 13. Januar tritt der Kleine mit leicht verändertem Design, verbesserter Ausstattung sowie sparsamen Motoren an. Der offizielle Einstiegspreis bleibt mit 9.990 Euro für den 55 kW/75 PS Benziner unverändert. Doch bis zumindest Ende Januar bieten die Franzosen ihren Bestseller noch zum Kampfpreis von 8.980 Euro an – inklusive Klimaanlage und Radio.

Leider ist ein ESP nicht serienmäßig an Bord. Für das müssen die Kunden 300 Euro Aufpreis zahlen. Nur bei den Motoren über 100 PS ist der Schleuderverhinderer stets dabei. Immerhin sind nun neben Front- auch Seitenairbags und Nebelscheinwerfer im Lieferumfang enthalten. Assistenzsysteme hat Renault für den Twingo nicht im Angebot.

Der Basisbenziner, für den sich 90 Prozent der überwiegend weiblichen Kunden entscheiden, verbraucht durchschnittlich 5,1 Liter (CO2-Ausstoß: 119 g/km). Für ihn gibt es gegen einen Aufpreis von 200 Euro eine verbrauchsoptimierte Variante, die den Spritkonsum um 0,6 auf 4,5 Liter reduziert (105 g/km). Ein Start-Stopp-System ist nicht im Angebot.

Der 1.2-Liter-Motor ist serienmäßig an eine Fünfgang-Schaltung gekoppelt. Alternativ steht ein automatisiertes Getriebe zur Wahl. Die zwei leistungsstärkeren Otto-Triebwerke mit 75 kW/102 PS und 102 kW/133 PS sowie der 1,5-Liter-Selbstzünder mit 63 kW/86 PS spielen in Deutschland nur eine untergeordnete Rolle.

Neu geordnet hat Renault die Ausstattungslinien, die nun Expression, Liberty, Dynamique und Gordini heißen. Das zweite Komfortniveau Liberty (ab 11.800 Euro) wird wohl die meisten Bestellungen erhalten. Es bietet u.a. einen höhenverstellbaren Fahrersitz und ebenfalls in der Höhe justierbare Kopfstützen, zwei verschiebbare Einzelsitze im Fond sowie ein elektrisches Faltdach. Eine Klimaanlage kostet hier 890 Euro Aufpreis.

Außerdem offeriert Renault viele Möglichkeiten, den Twingo ab Werk mit Dekor-Aufklebern, schicken Felgen oder witzigem Zubehör - wie etwa der Handyablage „Grassmatte“ für die Instrumententafel - zu individualisieren. Den Wünschen der Käuferinnen sind auch die Änderungen an der Frontpartie geschuldet. Die neue Scheinwerfergestaltung lässt den Frauenliebling nun wieder ein wenig niedlicher aussehen.

Ohne serienmäßiges ESP, aber mit mehr Ausstattung tritt der überarbeite Renault Twingo ab Januar an. Hauptgegner ist jetzt das Dreigestirn aus dem Hause VW.

Fazit

Ohne serienmäßiges ESP, aber mit mehr Ausstattung tritt der überarbeite Renault Twingo ab Januar an. Hauptgegner ist jetzt das Dreigestirn aus dem Hause VW.

Quelle: Autoplenum, 2011-12-15