IAA Nutzfahrzeuge 2012: Amarok Canyon, gediegener Abenteurer
Testbericht
Pick-up-Feeling, und das in lifestyligem Outfit. Mit kräftigem Rot-Orange und zahlreichen Features macht der Amarok Canyon von Volkswagen Nutzfahrzeuge auf sich aufmerksam. Die Show auf der IAA Nutzfahrzeuge teilt er sich mit dem neuen Cross Caddy. VW Nutzfahrzeuge hielt auf dem Genfer Autosalon im März mit seiner Studie vom Amarok Canyon gewissermaßen das sprichwörtliche Ohr an die Masse und empfing derart positive Resonanz, dass es sich verbot, von dem auf extreme Outdoor-Sportarten ausgelegten hochwertigen Konzeptfahrzeug kein Sondermodell aufzulegen. Entschieden und getan: Ab Frühjahr 2013 kommt der Amarok Canyon auf den Markt und wird die wesentlichen Elemente des Konzeptfahrzeugs wie dessen kräftige Farbgebung, AT-Räder, Lampen- und Stylingbar sowie Details der Innenausstattung mitbringen. Und was macht den Unterschied zum Serien-Amarok? – Augenfällig die außergewöhnliche Lackierung des Trendline-basierten Sondermodells in „copper orange“; exklusiv für den Canyon gemischt. Optional ist ein Lampenbügel mit vier Zusatzscheinwerfern auf dem Dach. Abgedunkelte Rückleuchten, der in Wagenfarbe lackierte Design-Unterfahrschutz, die schwarz abgesetzten Radläufe und die Schriftzüge an Türen und Heckklappe sorgen für optische Akzente. Das Spiel mit dem Kontrast besorgen die neu gestaltete Stylingbar, Schwellerrohre und der Heckstoßfänger in glänzendem Schwarz. Neu ist die Laderaumabdeckung in Form einer stabilen Jalousie, das sogenannte Rollcover.Aber der Canyon sieht nicht nur nach Offroad aus, seine Antriebe unterstützen diese Ambitionen. So gibt es das Fahrzeug mit beiden TDI-Motorisierungen generell in Verbindung mit permanentem oder zuschaltbarem Allradantrieb (4MOTION) und optionalem Sperrdifferenzial an der Hinterachse. Auf Offroad-Aktivitäten getrimmt, steht der Canyon auf neu gestalteten 17-Zoll-Leichtmetallfelgen (Typ „Roca“), bestückt mit AT-Reifen (245/70 R 17). 18-Zöller mit Straßenbereifung gibt’s auf Wunsch. Dass der Canyon einer der individuellen Sorte ist, beweist nicht zuletzt seine Innenraumgestaltung mit einer speziellen, akzentuierenden Farbgebung. Die Teilledersitze wurden zweifarbig gestaltet: Für die Sitzflächen wählten man den Farbton „moonrock“, während sich Kopfstützen und Seitenwangen in Anthrazit elegant abheben. Das Orange-Rot der Karosserie findet sich an den Ziernähten der Sitze, des Dreispeichen-Lederlenkrads und am lederbezogenen Schalthebel wieder. (Auto-Reporter.NET/arie)Weitere Fotos unter UnitedPictures.com






























