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Testbericht

Stefan Grundhoff, 5. September 2011
Die IAA 2011 hat vieles zu bieten – außer in der Kompaktklasse. Hier offeriert die Frankfurter Leistungsschau nur einen echten Star: den Hyundai i30.

Nicht nur in Wolfsburg hat man den Hyundai i30 schon lange auf dem Radar. Wie gut er wirklich ist, konnten die Verantwortlichen unter Konzernchef Martin Winterkorn bisher nicht exemplarisch testen. Doch man befürchtet einiges – zu Recht. Am kommenden Dienstag, wenn die Internationale Automobilausstellung unter dem Messeturm ihre Pforten öffnet, kommt die schmerzhafte Gewissheit: der neue Hyundai i30 könnte in den nächsten Jahren zum gefährlichsten Golf-Konkurrenten werden. Bereits die aktuelle Generation war zusammen mit seinem Zwillingsbruder Kia Ceed bei der europäischen Kundschaft prächtig eingeschlagen. Geht es allein um den Neuwagenverkauf an private Kunden gehört die aktuelle i30-Generation zu den begehrtesten Autos überhaupt in Deutschland. In Europa reichte es im C-Segment zu Platz Nummer sechs – als bester Asiate. Das dürfte mit Einführung des neuen Modells Anfang kommenden Jahres noch nachhaltiger werden. Hyundai will unter die ersten fünf – so schnell als möglich.

Denn insbesondere optisch ist Hyundais Kompaktklassemodell ein Treffer. Hatten bereits die letzten Hyundai-Neuvorstellungen ix20 und i40 international viel Applaus bekommen, wirkt der i30 mit seiner charakteristischen Front, den weit in die Kotflügel gezogenen Leuchteinheiten oder der Nase im Stil des Audi-Singleframes stimmig. Keine übertriebene optische Sportlichkeit mit mächtig ausgestellten Radhäusern oder einem Schürzensatz rundherum. Dafür sollten saubere Formen, gelungene Proportionen und klare Merkmale wie die Charakterlinie, die nahezu parallel unter der Fensterlinie verläuft, bei vielen Kunden Anklang finden.

Erst im Jahre 2007 war die aktuelle Generation des i30 vorgestellt worden. Allein 2010 wurden in Europa 115.000 Modelle verkauft. Überhaupt schwimmt Hyundai gerade in Europa auf einer Erfolgswelle. „Im Jahre 2010 wurden 362.000 Fahrzeuge verkauft“, so Hyundai-Europa-Chef Allan Rushfort, „das entspricht einem Marktanteil von 2,6 Prozent. Nach 208.000 verkauften Fahrzeugen in der ersten Jahreshälfte 2010 peilen wir drei Prozent an.“ Besonders groß sind die Erwartungen dabei an den neuen Hyundai i30, der vom deutschen Chefdesigner Thomas Bürkle wirkungsvoll in Szene gesetzt wurde. „Der neue Hyundai i30 ist ein echtes Kunstwerk. Er hat einen besonderen Wiedererkennungswert durch seinen hexagonal geformten Kühlergrill oder die Scheinwerfer in Form vom Juwelen.“

Ende Februar kommenden Jahres feiert der neue Hyundai i30 seine Händler-Premiere. Er wird zunächst mit drei Diesel- und drei Benzinvarianten mit Leistungen zwischen 90 und 135 PS verfügbar sein. Besonders stolz sind die Ingenieure auf den neuen Topdiesel mit 1,6 Litern Hubraum, der Dank variabler Turbinengeometrie 128 PS leistet und unter 100 Gramm CO2 ausstoßen soll. Für Fahrspaß soll neben dem neu entwickelten Fahrwerk auch eine Servolenkung mit drei verschiedenen Programmen (Flex Steer) sorgen, die unterschiedlich auf die Lenkunterstützung einwirken. Das Platzangebot im Innenraum entspricht dem klassenüblichen Standard. Die Sitze sind bequem; die Bedienmodule abgesehen vom Lichtschalter gut positioniert. Neu sind der sieben Zoll große TFT-Bildschirm für Navigation und Soundsystem sowie das große Panoramadach. Gewachsen ist der Laderaum, der nunmehr 378 Liter fasst. Hyundai-Marketingmann Mark Hall: „Der aktuelle Hyundai i30 war unser erstes Modell mit dem „i“ im Namen. Wir gehen davon aus, dass der Nachfolger unser neues Kernmodell wird. Pro Jahr gehen wir von 120.000 verkauften Fahrzeugen aus.“
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Quelle: Autoplenum, 2011-09-05

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