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Testbericht

Marcel Sommer, 2. Februar 2012
Der Nissan Note eignet sich für die Kleinfamilie ebenso gut wie für einen Klein-Umzug.

Ob die Japaner 2004 bereits wussten, dass der Name ihres Konzeptfahrzeugs Tone hervorragend zum endgültigen Namen des Serienmodells Note passen würde, ist nicht bekannt. Bekannt hingegen ist die Tatsache, dass nur in ganz wenigen Fällen ein Kfz-Meister das Motorenkonzert des Vierzylindermotors wieder in Wallung bringen musste. Der kleine Van, der sich mit dem Micra und dem Cube die Plattform teilt, wurde 2009 einer Modellpflege unterzogen, die sich gelohnt hat. Denn neben ein paar Schönheitskorrekturen am ohnehin schon recht feminin gestalteten Chassis bekam er eine Sicherheitsaufrüstung spendiert, in der unter anderem Kopfairbags vorn und hinten sowie aktive Kopfstützen verbaut wurden. Der Schleuderschutz ESP ist seit dem letzten, kleinen Facelift Anfang 2011 schon in der kleinsten Version serienmäßig vorhanden.

Was dem Facelift 2011 zum Opfer fiel ist der 76 kW / 103 PS starke Dieselmotor des 1.5 dCi. Der bis Ende August 2010 verkaufte stärkste Note-Diesel stemmt 240 Newtonmeter über die Vorderräder auf den Asphalt und sorgt mit seinem Sechsgang-Schaltgetriebe für eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Den Sprint aus dem Stand bis Tempo 100 absolviert er in 11,1 Sekunden. Fahrer, die den, in seiner höchsten Ausstattungsvariante Tekna serienmäßig auf 16 Zoll großen Leichtmetallfelgen fahrenden Nissan, sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn bewegen, werden an der Tankstelle selten mehr als 60 Euro für einen vollen Tank zahlen müssen. Zum einen liegt das an seinem Durchschnittsverbrauch von 5,1 Litern auf 100 Kilometern, zum anderen an seiner äußerst früh aufleuchtenden Reservetankanzeige. Im Normalfall verfügt der 4,10 Meter kurze Fünfsitzer nämlich über einen Rest-Dieselvorrat von knapp sieben Litern beziehungsweise über Restreichweite von über 100 Kilometern.

Der 1.278 Kilogramm schwere 1.5 dCi DPF Tekna überzeugt aber auch mit anderen Literangaben. Der bei Vollbesetzung mit 280 Litern zu beladene Kofferraum, lässt sich durch Umklappen der im Verhältnis 1/3 zu 2/3 geteilten Rückbank auf bis zu 1.332 Liter erweitern. Die gesamte Rückbank kann zudem um 17 Zentimeter in Längsrichtung verschoben werden, so dass sich die Fondpassagiere nicht nur über ausreichend Kopf-, sondern auch Beinfreiheit freuen dürfen. In der Tekna-Ausstattung ist das praktische Flexi-Bord-System inklusive, welches mit nur einer Handbewegung den Kofferraum in verschiedene Bereiche aufteilt. Die ab der B-Säule schwarz getönten Scheiben halten nicht nur im Sommer die Sonnenstrahlen und neugierige Blicke fern. Für den guten Ton und eine zielstrebige, sichere Fahrt sorgt das festeingebaute Navigationssystem Nissan Connect. Es verbindet sich nach einmaligem Einrichten sofort mit einem Bluetooth fähigen Mobiltelefon und spielt Mp3s vom angeschlossenen USB-Stick oder iPod ab.

In der Pannenstatistik fährt der kleine Japaner seit Jahren in der Spitzengruppe um den Sieg. Im Jahr 2010 belegte er beim ADAC den fünften Platz. Gegen eine bessere Platzierung sprechen die sehr häufig entladenen Batterien, fast alle sechs Monate ausfallende Abblendlichter und ab und zu mit Mineralöl verunreinigte Bremsflüssigkeiten. Der bis zu seiner Einstellung zu einem Neupreis von 22.490 Euro angebotene Nissan Note 1.5 dCi DPF Tekna ist heute auf dem Gebrauchtwagenmarkt für knapp 13.000 Euro zu haben.
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Quelle: Autoplenum, 2012-02-02

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