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auto-reporter.net, 2011-02-17

Ford Transit Connect Electric im Feldversuch: Alltag des E-Mobils

Testbericht

Ein Jahr nach dem Beginn des Elektromobilitätsprojektes "colognE-mobil", leitete Harry K. Voigtsberger, NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, gemeinsam mit Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, gestern (16. Februar) mit dem symbolischen "Betanken" des ersten Ford Transit Connect Electric einen weiteren Abschnitt des Feldversuchs ein.

Partner dieses Gemeinschaftsprojekts sind neben den Ford-Werken die Stadt Köln, die RheinEnergie AG sowie die Universität Duisburg-Essen mit 15 verschiedenen Lehrstühlen und insgesamt über 50 Wissenschaftlern. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf den Alltag von batteriebetriebenen Fahrzeugen im innerstädtischen Lieferverkehr. Neben den zehn batterieelektrischen Ford Transit BEV (Battery Electric Vehicle) kommen jetzt weitere zehn Ford Transit Connect Electric zum Einsatz. Fünf Ford Focus Electric folgen im Laufe des Jahres und komplettieren den Testfuhrpark.

Mit seinen kompakten Abmessungen bringt der wendige Ford Transit Connect Electric die besten Voraussetzungen für diesen Einsatz mit. Seine Lithium-Ionen-Batterien sind in den Unterboden integriert, wodurch Raumangebot und Ladevolumen des Kastenwagens erhalten bleiben. Der mit bis zu 235 Newtonmeter drehmomentstarke Induktionsmotor arbeitet geräusch- und emissionsfrei und vermittelt eine völlig neue, ruhige und saubere Vision von Stadtverkehr. Neben Klima- und Lärmschutz stehen auch die Sicherheitsaspekte der nahezu geräuschlosen Fortbewegung im Blickpunkt der Untersuchungen.

Alle Versuchsfahrzeuge sind mit Sensoren ausgestattet, die im Sekundentakt sämtliche aktuellen Betriebszustände abfragen und die Daten per Funkübertragung an einen Zentralcomputer weiterleiten. Das Aufladen der flüssigkeitsgekühlten 28-kWh-Lithium-Ionen-Batterie erfolgt an Elektrotankstellen, die im Rahmen des Projektes von der RheinEnergie AG im Großraum Köln eingerichtet worden sind. Deren Ladetechnik und Infrastruktur werden ebenfalls erprobt.

Neben der Akzeptanz von Elektroautos und Ladestationen werden auch Erkenntnisse über die Dauerhaltbarkeit der Batterien gesammelt. Die wissenschaftliche Begleitung des Elektromobilitätsprojektes "colognE-mobil" erfolgt durch die Universität Duisburg-Essen, die unter anderem in einer Simulation die Kölner Testergebnisse auf das gesamte Bundesland NRW hochrechnet und Hinweise zu den Anforderungen an die künftige Strominfrastruktur geben kann. (Auto-Reporter.NET/br)   

Quelle: auto-reporter.net, 2011-02-17