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Testbericht

14. Juli 2013

Der neue Ford Fiesta steht in den Startlöchern. Bewältigen wir mit ihm einen 15 Tages-Urlaub in Österreich und Italien inklusive Gepäck für drei Personen. 

Top-Ausstattung Titanium
Der Ford Fiesta startet bei erfreulichen 10.950 Euro. Dafür bekommt man die Grundausstattung mit 60 PS. Unser Fiesta, mit der hochwertigen Ausstattungsvariante Titanium und 95 PS Diesel kommt auf 18.345 Euro.

Cooles Design
Die aktuelle Generation bekam eine neue "Schnauze" spendiert. Dadurch wirkt der Fiesta aggressiver und sportlicher. Von hinten muss man hingegen genau hinsehen, um die Unterschiede zu erkennen. Innen sieht alles gut aus und ist ordentlich verarbeitet. Der Ford gibt keine Rätsel auf. Extras wie eine Start-Stopp-Automatik oder eine Keyless-Entry-Funktion hat unser Testwagen nicht zu bieten.

Schluckt der Fiesta das Gepäck?
Kann man mit "normalem" Gepäck und drei Personen 15 Tage mit dem Ford Fiesta in den Urlaub fahren? Ja man kann – und wir hatten eine Menge Zeug dabei:  einen großen Koffer, Handgepäck, zwei große und zwei kleine Reisetaschen, Laptoptasche, Kameratasche, einen großen Kulturbeutel, ein Waveboard, vier Jacken. Die Rückbank haben wir zu zwei Dritteln umgeklappt, die Kofferraumabdeckung blieb zu Hause. So passte alles rein. Dann kann es ja losgehen. 

 

Der Ford Fiesta Titanium ist mit dem  1.6l TDCI-Triebwerk gut motorisiert. Mit dem Leergewicht von 1.108 Kilo hat der 95 PS starke Diesel keine Schwierigkeiten.

Leider nur fünf Gänge
Der Ford Fiesta hat als Diesel leider nur einen 40-Liter-Tank. Trotzdem wird nach den ersten 300 Kilometern auf dem Weg Richtung Süden deutlich, dass wir unser erstes Ziel kurz vor München locker ohne Tankstopp schaffen. Den Fiesta kann man zwischen 4,5 und 5,5 l/100 km bewegen, ohne als Bummler aufzufallen. Leider hat man ihm kein Sechsgang-Getriebe spendiert. Auch einen Tempomaten sucht man vergeblich. Als City-Flitzer nicht notwendig, aber auf Langstrecken gibt es nichts Besseres.

Ein guter Kletterer
Natürlich sind wir von Untertauern (Österreich) nach Obertauern gefahren. Eine landschaftlich schöne Strecke und auch eine nette Teststrecke. Der Ford Fiesta stemmt satte 200 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle und nur die langsameren Fahrzeuge vor uns verhinderten höhere Geschwindigkeiten. Der Ford Fiesta zieht gut los, sprintet locker bis 160 km/h und erst bei etwa 185 km/h (voll beladen) ist Schluss. Die versprochenen 181 km/h (Herstellerangabe) hat er leicht geschafft.

 

Der Ford Fiesta muss als Familientransporter zeigen, ob er auch drei Personen zum Gardasee und zurück bringen kann. Er kann!

Jetzt wird's eng…
Auf dem Rückweg sind zu unserem Reisegepäck natürlich noch einige Kleinigkeiten hinzugekommen. Es musste zwar etwas hin und her geschichtet werden, aber am Ende war alles verstaut. Hier bekommt der Ford Fiesta volle Punktzahl.

Kraftstoffverbrauch
Im Gebirge hatten wir nach 182 Kilometern einem Schnitt von 51 km/h und einen Verbrauch von nur 4,5 l/100 km auf dem Bordcomputer. Die Vorgaben mit 3,2 l/100 km außerorts sind natürlich wieder Laborwerte. Aber unsere Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen: Auf der Strecke von Österreich zum Gardasee (335 km), mit einem Schnitt von 59 km/h (ohne Autobahn) haben wir genau 4,0 l/100 km benötigt. Das ist bemerkenswert.

Modus Strecke [km] Geschw. [km/h] Verbrauch [l/100km]
Autoplenums- Vergleichsrunde 55 74 4,5
Super- spar 14 61 3,3
Landstraße sparsam 335 59 4,0
Landstraße normal 297 52 4,7
BAB sparsam 180 94 3,9
BAB normal 58 123 5,4
Ettal - Emsbüren (Land/BAB) 568 100 5,5

Gesamttestverbrauch nach 3.500 km 4,47 l/100 km.

Fazit
Der Ford Fiesta hat einen guten Job gemacht. Schade, dass er kein 6-Gang-Getriebe und keinen Tempomaten hat. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut. Für um die 21.000 Euro bekommt man ein flottes Auto, das vor allem an der Tankstelle spart. Der neue Ford Fiesta eignen sich sowohl als City-Flitzer, schafft es aber auch mit drei Personen in den Urlaub fahren.

Fotos © 2013 Redaktionsbüro Kebschull

 

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