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Testbericht

Peter Maahn/SP-X, 2. Juni 2016

Der Nissan GT-R zählt zu den letzten echten Sportwagen. Nach sieben Jahren wurde es nun Zeit für ein Update. Der V6-Biturbo erhält 20 Extra-PS und leistet nun 419 kW/570 PS. Der Grundpreis steigt leicht, bleibt mit 99.900 Euro für ein Fahrzeug dieser Klasse jedoch immer noch verblüffend niedrig.

Auch die Designer machten sich an die Arbeit. Das Coupé trägt einen größeren Grill in Netzoptik vor sich her, lockt mit einer kecken Spoilerlippe direkt über dem Asphalt und bekam einen leicht veränderten Stoßfänger. Das alles sieht nicht nur rassig aus, sondern sorgt auch für noch besseren Abtrieb. Seitlich fallen stärker ausgestellte Seitenschweller auf, am ebenfalls leicht modifizierten Heck sind die runden Rückleuchten natürlich weiterhin ein Erkennungszeichen des GT-R.

Trotz des vielbeschworenen „Anti-Luxus“-Ansatzes wurde der Innenraum aufgewertet. Armaturenbrett und Instrumententafel präsentieren sich neu gestaltet und mit hochwertigem Leder ummantelt. Der Touchscreen-Monitor des Navigationssystems wuchs auf acht Zoll. Neue Bescheidenheit herrscht in Sachen Knopf-Vielfalt, deren Zahl von 27 auf nunmehr 11 reduziert wurde. Verbessert wurde auch die Dämmung gegen Außengeräusche.

Seinem Grundcharakter bleibt der Nissan jedoch treu. Der GT-R ist eigentlich zwei Autos: Ein alltagstaugliches Coupé mit einem durchaus komfortablen Fahrwerk und einer Automatik, die recht früh hochschaltet und die bullige Durchzugskraft von immerhin 638 Newtonmetern nur ausreizt, wenn es ans Überholen geht. Und auf der anderen Seite ein Bolide, der seinem Spitznamen „Godzilla“ gerecht wird. Sticht den Fahrer der Hafer lassen sich mit Hilfe von drei kleinen Wippen unterhalb des Acht-Zoll-Monitors die grimmigen Seiten erwecken. Ein beherzter Tritt aufs rechte Pedal sorgt dafür, dass sich die Nadel des zentralen angeordneten Drehzahlmessers der Zahl 7.000 nähern kann, ehe der nächste der sechs Gänge an die Reihe kommt. Dabei ist der Sound stets kraftvoll, aber nie penetrant. Dass der Nissan auf exzellente Bremsen ebenso vertrauen kann wie auf eine zupackende, zielgenaue Lenkung versteht sich bei dieser Spezies von Autos von selbst.

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Fazit
Der GT-R ist der Superstar in Nissans Pkw-Portfolio. Entsprechend sorgfältig wurde er in den vergangenen Jahren gepflegt. Nun gibt es erneut eine Runderneuerung.
Testwertung
5.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2016-06-02

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