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Testbericht

Patrick Broich/SP-X, 10. September 2013

Elektrische Mobilität ist für Volkswagen auch ein Thema für die Nutzfahrzeugsparte, schließlich sollen in der Stadt künftig auch Güter möglichst emissionsfrei  bewegt werden. Das gilt insbesondere für die letzten Meter zum Kunden. Dafür braucht man ein einen kleinen und wendigen Transporter. Den fand die Nutzfahrzeugdivision im Regal der Pkw-Kollegen in Form des neuen e-Up. Der elektrisch betriebene Kleinwagen dient als Basis für e-load Up, ein von den Verantwortlichen als Stadtlieferwagen mit Elektroantrieb bezeichnetes Gefährt.

Das Rezept ist denkbar einfach: Man nehme einen e-Up und räume die Fondsitze aus. Auch den Beifahrersitz sucht man vergebens, stattdessen gibt es einen Klappsitz. So erhält der 3,54 m lange Kleinstwagen ein Ladevolumen von 1.400 Litern. Volkswagen kann sich den umfunktionierten Up sehr gut für in urbanen Gegenden agierende Paketkuriere und Pizzadienste vorstellen mit seinen kompakten Abmessungen und einer Zuladung von 306 kg. Die Kapazität der im Fahrzeugbodenboden untergebrachten Lithium-Ionen-Batterie beträgt 18,7 kWh und ist gut für 160 km Reichweite. Der mit dem Ladesystem CCS versehene e-load Up kann sowohl an Gleich- wie auch an Wechselstrom-Stationen geladen werden und soll bereits nach einer halben Stunde Ladezeit wieder 80 Prozent seiner maximalen Kapazität erreicht haben.

In puncto Performance kann es der 60 kW/82 PS starke Stromer locker mit seinen Verbrenner-Genossen aufnehmen, zumal die 210 Nm Spitzendrehmoment bereits ab der ersten Umdrehung anliegen. Von null auf 100 km/h binnen 12,4 Sekunden und ein Spitzentempo von 130 Kilometern pro Stunde sind absolut alltagstauglich. Wem der Up als kleines Nutztier gefällt – der Elektroantrieb aber so gar nicht, soll ihn auch als konventionell betriebene Variante kaufen können. So wird aus dem e-load Up ganz einfach der load Up. Immerhin befindet sich auch eine Erdgas-Version im Portfolio, um dem Anspruch in den Umweltbelangen gerecht zu werden.

Auch wenn in Zukunft in Städten keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr fahren dürften, müssen Güter zum Kunden kommen. Gut, wenn man dann eine Lösung im Regal hat.

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Fazit
Auch wenn in Zukunft in Städten keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr fahren dürften, müssen Güter zum Kunden kommen. Gut, wenn man dann eine Lösung im Regal hat.

Quelle: Autoplenum, 2013-09-10

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