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Testbericht

Wolfram Nickel/SP-X, 28. Februar 2011

Mit neu entwickelten Dreizylinder-Motoren und dynamischem Design will sich der neue Ford B-Max gegen den Marktführer Opel Meriva durchsetzen. Neben Senioren soll der B-Max vor allem junge Familie erreichen - möglich machen sollen dies hintere Schiebetüren. Als Studie debütiert der B-Max bereits auf dem Genfer Salon, als Serienfahrzeug aber erst im September auf der Frankfurter IAA.

Kleine Kompaktvans sind weiter auf dem Vormarsch – vor allem in Europa. Ford zählte vor zehn Jahren zu den Gründern des Segments, allerdings nur mit einem Hochdachkombi. Jetzt wird der steif und kantig gezeichnete Fusion in den Ruhestand geschickt und durch den sportlich gezeichneten B-Max auf Basis des aktuellen Fiesta ersetzt. Auf spektakuläre Designdetails wie die gegenläufigen öffnenden Türen des Rüsselsheimer Rivalen verzichtet der kleine Kölner allerdings: Der kleine Kölner kann als als einziger in seinem Segment mit praktischen hinteren Schiebetüren aufwarten. Produziert wird der B-Max übrigens nicht in Deutschland, sondern im früheren Daewoo-Werk Krajowa im Niedriglohnland Rumänien. 150.000 B-Max will Ford jährlich produzieren, vergleichsweise günstige Preise ab etwa 15.000 Euro sollen es möglich machen.

Nicht nur optisch ist Ford mit seinem sogenannten Kinetic Design auf dem richtigen Weg. Das knapp über vier Meter lange Familienfahrzeug soll auch beim Platzangebot viele Rivalen wie Citroen C3 Picasso, Kia Venga oder Renault Grand Modus hinter sich lassen. Dabei sollen bei umgelegten Sitzen bis zu 2,35 Meter lange Gegenstände verstaut werden können. Und der Einstieg durch große Schiebetüren dürfte nicht nur jungen Mitfahrern, sondern auch den Großeltern entgegenkommen. Das Interieur ist übrigens besonders hochwertig ausgeführt, wobei klassische Brauntöne überwiegen. In der Mittelkonsole ist ein Touchscreen-Bildschirm eingebaut.

Von Beginn an stehen für den B-Max mehrere Motoren zur Wahl - am interessantesten ist dabei der neue, turboaufgeladene 1,0-Liter-Dreizylinder, der den Auftakt für eine komplett neue Motorengeneration bildet, die künftig in mehreren Baureihen anzutreffen sein wird. Darüber hinaus werden die bewährten 1,6- und 2,0-Liter-Motoren aus der Ecoboost-Familie angeboten. Vermutlich wird später ein Doppelkupplungsgetriebe nachgereicht, in dieser Klasse immer noch ein besonderes Ausstattungsdetail. Abgerundet werden soll das Motorenprogramm ab 2012 oder 2013 durch eine Elektroversion.

Mit Dreizylinder und dynamischem Design zielt der Nachfolger des Fusion auf Senioren und Familien. Deshalb bekommt er auch Schiebetüren.

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Fazit
Mit Dreizylinder und dynamischem Design zielt der Nachfolger des Fusion auf Senioren und Familien. Deshalb bekommt er auch Schiebetüren.

Quelle: Autoplenum, 2011-02-28

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