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Testbericht

Patrick Broich/SP-X, 31. August 2012

Chevrolets neue Mittelklasse heißt auch hierzulande ab sofort Malibu. Damit bietet der Importeur den Kunden die gleiche Kost wie jenen Interessenten im Heimatland – von den unterschiedlichen Motorversionen abgesehen. Für 29.900 Euro erhalten Spritsparer bei uns statt milder E-Komponenten einen 118 kW/160 PS starken Diesel. Dabei handelt es sich um einen alten Bekannten, nämlich den Zweiliter-Vierventiler, der auch in den übrigen Modellen der Marke seinen Dienst verrichtet.

Mit dem vernehmlich schnarrenden, aber keineswegs störend lärmenden Commonrail-Aggregat ist die 4,86 m lange Limousine nicht emotional, aber durchaus angenehm motorisiert. Schließlich liegen bereits ab 1.750 Umdrehungen 350 Nm Drehmoment an – da ist ordentliche Zugkraft kein Thema. Die Performance beziffert das Werk mit 9,7 Sekunden für den Standard-Sprint und 213 km/h als Höchstgeschwindigkeit. Gegen 1.500 Euro Aufpreis liefert der Hersteller eine geschmeidig schaltende Sechsgang-Wandlerautomatik – allerdings geht mit dieser Option ein Mehrverbrauch von 0,9 Litern pro 100 km einher, was den CO2-Ausstoß von 134 auf 147 g ansteigen lässt.

Wer das mit 7,8 Litern zwar trinkfreudigere, aber im Gegenzug etwas kultivierter laufende Otto-Triebwerk bevorzugt, bekommt zum gleichen Kurs  von 29.900 Euro eine bessere Ausstattung. Allerdings lässt schon die Basis kaum Wünsche offen mit Bluetooth-Schnittstelle, automatisch abblendbarem Innenspiegel, Klimaautomatik, Bildschirm-Navigation, elektrisch verstellbaren Sitzen sowie Tempomat.

Die genannte LTZ-Linie toppt das mit Leder, schlüssellosem Schließsystem, Sitzheizung und Xenonscheinwerfern. Letztere verleihen der markanten Limousine nicht nur bessere Sicht bei nächtlichen Fahrten, sondern auch mehr Überhol-Prestige.

Übrigens erinnern die Heckleuchten des hübschen Fronttrieblers mit ihrer Grafik klar an den muskulösen Camaro, was seinem Image nur helfen kann. Nach langer Vorankündigung, immerhin stand er schon auf der IAA 2011, startet der Kingsize-Mittelklässler endlich in den hiesigen Markt.

Mit der Einführung des Malibu befreit Chevrolet seine deutsche Division ein weiteres Stück vom immer noch anhaftenden Korea-Flair. Statt exotisch klingender Namen für die Mittelklasse wie Evanda oder Epica gepaart mit beliebigem Design gibt es nun gleiche Ware für die USA und Deutschland mit traditioneller Bezeichnung sowie ansprechendem Kleid.

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Fazit
Mit der Einführung des Malibu befreit Chevrolet seine deutsche Division ein weiteres Stück vom immer noch anhaftenden Korea-Flair. Statt exotisch klingender Namen für die Mittelklasse wie Evanda oder Epica gepaart mit beliebigem Design gibt es nun gleiche Ware für die USA und Deutschland mit traditioneller Bezeichnung sowie ansprechendem Kleid.

Quelle: Autoplenum, 2012-08-31

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