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Testbericht

Hanne Schweitzer/SP-X, 12. April 2016

Das erste SUV in der Geschichte der Marke Jaguar könnte schon bald das hierzulande erfolgreichste Modell werden. In diesen Tagen kommt der 4,73 Meter lange F-Pace in Deutschland auf den Markt, seinen Platz im gut gefüllten Wettbewerbsumfeld will er sich als Mischung aus Sportlichkeit und Alltagsnutzen sichern und einem wettbewerbsfähigen Einstiegspreis von 42.390 Euro.
 
Optisch fügt sich der F-Pace in die Markenfamilie mit den Limousinen XE, XF, XJ und dem Sportwagen F-Type ein: Die Front prägt der gleiche große Kühlergrill, der von den typischen scharf geschnittenen Scheinwerfern flankiert wird. In der Seitenansicht sorgen kurze Überhänge für stimmige Proportionen.
 
Für sportliche Fahreigenschaften soll die vom Mittelklassemodell XE übernommene Aluminium-Plattform sorgen. Insgesamt 80 Prozent der Karosserie bestehen beim F-Pace aus dem Leichtmetall. Die Diät ist nicht nur gut für die Beweglichkeit, sondern auch für den Verbrauch. Das Basismodell mit dem 132 kW/180 PS starken 2,0-Liter-Vierzylinderdiesel und Hinterradantrieb benötigt laut Hersteller 4,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Das entsprechende Allradmodell genehmigt sich 0,3 Liter mehr.
 
Wer Kraft mehr schätzt als Minimalverbrauch, findet im Angebot zwei weitere Motoren: einen V6-Diesel mit drei Litern Hubraum und 221 kW/300 PS Leistung sowie einen gleich großen Benziner mit Kompressor-Aufladung und 280 kW/380 PS. Die beiden Top-Triebwerke sind immer mit Allradantrieb kombiniert. Die Technik des AWD-Systems stammt vom Sportwagen F-Type. Entsprechend arbeitet das Verteilergetriebe mit Lamellenkupplung in erster Linie für die Fahrdynamik, weniger für Geländegängigkeit.
 
Trotz des dynamischen Zuschnitts zählt der Fünfsitzer innen zu den größeren Modellen seiner Klasse. Der Radstand von 2,87 Metern sorgt für viel Kniefreiheit im Fond, der Gepäckraum fasst bei voller Bestuhlung 650 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf gut 1.700 Liter erweitern. Der Vorverkauf des Allraders verläuft gut - so gut, dass man bei der britischen Traditionsmarke davon ausgeht, dass der F-Pace von allen Jaguar-Modellen hierzulande am häufigsten nachgefragt werden wird.

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Fazit
Mit dem F-Pace will auch Jaguar sein Stück vom nahrhaften SUV-Kuchen. Die Briten setzen mit ihrem ersten Modell im Boom-Segment voll auf Sport.
Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2016-04-12

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