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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 16. Februar 2017

Jaguar erweitert zum Frühjahr 2017 für seine Baureihen XE, XF und F-Pace das Motorenangebot. Außerdem gibt es für alle drei Modelle der Briten neue Ausstattungsoptionen. Die neuen Motorvarianten sind bereits bestellbar, die Auslieferung erfolgt im Mai. Neu sind gleich mehrere Vierzylinder-Motoren der noch jungen Ingenium-Familie. Zum Technikarsenal der Aggregate gehören Twinscrollturbolader, im Zylinderkopf integrierte Abgaskrümmer, vollvariable Ventilsteuerung sowie Direkteinspritzung mit 200 bar. Jaguar verspricht unter anderem gehobene Lautkultur und niedriger Verbräuche.

Für die Mittelklasse-Limousine XE werden zwei neue Zweiliter-Vierzylinderbenziner mit 147 kW/200 PS (20t) und 184 kW/250 PS (25t) zusätzlich ins Programm genommen. Ersterer erlaubt eine Sprintzeit von rund sieben Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, beim Stärkeren sind es in Kombination mit dem optionalen Allradantrieb sogar nur 6,2 Sekunden. Darüber hinaus hat Jaguar bei der sportlichen Variante XE S die Leistung des Dreiliter-V6-Kompressors von 250 kW/340 PS auf 280 kW/380 PS angehoben. Schließlich gibt es noch einen Zweiliter-Diesel mit 177 kW/240 PS (25d), serienmäßig in Kombination mit Allradantrieb. Die Sprintzeit soll hier rund 6 Sekunden betragen, der Verbrauch bei knapp über 5 Litern liegen.

Für den XF werden die beiden Benziner 20t und 25t sowie der Diesel 25d ebenfalls neu ins Programm genommen. Die Fahrleistungen sind leicht schlechter als beim XE, die Verbräuche etwas höher.

Beim F-Pace wird das Angebot um zwei Diesel erweitert. Neue Basismotorisierung ist ein 120 KW/163 PS starker Vierzylinder, der in Kombination mit manueller Sechsgang-Schaltung und Heckantrieb 4,8 Liter verbrauchen soll. Beim neuen F-Pace 25d mit 240 PS ist der Motor mit Allradantrieb und Automatik zwangsverblockt. Gleiches gilt für die ebenfalls neue Benzinervariante 25t. Zusätzlich ist der bereits bekannte Diesel mit 132 kW/180 PS erstmalig in Kombination mit Achtgang-Automatik und Heckantrieb verfügbar.

Für alle genannten Baureihen baut Jaguar das Angebot an Fahrhilfen aus. So gibt es einen kamerabasierten Kollisionswarner, der beim Rausfahren aus Parklücken vor Querverkehr warnt. Der Tot-Winkel-Warner lenkt nötigenfalls auch aktiv gegen. Außerdem erlaubt der Fahrprogramm-Modus Dynamic individuelle Einstellungen. Für das Infotainmentsystem ist im XF und F-Pace auch ein 10,2-Zoll-Touchscreen mit Dual-View-Technologie erhältlich, was es Fahrer und Beifahrer ermöglicht, parallel unterschiedliche Inhalte auf dem Display zu sehen.

Der XE 20t ist ab rund 37.000 Euro bestellbar, den F-Pace mit dem schwächsten Diesel bekommt man ab circa 43.500 Euro. Der XF 20t ist ab 45.000 Euro zu haben.

Jaguar baut bei gleich drei Baureihen die Motorenpalette umfangreich aus. Neue Vierzylinderaggregate versprechen hohe Leistung bei wenig Verbrauch.

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Fazit
Jaguar baut bei gleich drei Baureihen die Motorenpalette umfangreich aus. Neue Vierzylinderaggregate versprechen hohe Leistung bei wenig Verbrauch.

Quelle: Autoplenum, 2017-02-16

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