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Testbericht

Thomas Weber, 13. Januar 2011

Die dritte Generation des Mercedes SLK steht in den Startlöchern und kann ab 17. Januar bestellt werden. Der Roadster, seit 1996 auf dem Markt, wurde völlig neu entwickelt und verfügt über neue Vier- und Sechszylindermotoren, die serienmäßig mit Start-Stopp-Systemen ausgerüstete sind und bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen als ihre Vorgänger. Eine Weltpremiere ist nach Angaben des Unternehmens das Panorama-Variodach. Es kann per Knopfdruck auf hell oder dunkel geschaltet und damit den jeweils herrschenden Lichtverhältnissen angepasst werden. Darüber hinaus bietet der SLK eine Fülle weiterer technischer Innovationen und Sicherheitsausstattungen. Die Preise beginnen bei 38.675 Euro.

Die Designer betonen auch beim neuen SLK die klassischen Roadster-Proportionen. Einer langen Motorhaube folgen ein nach hinten versetztes Passagierabteil sowie ein kurzes Heck. Die aufrecht stehende, breite Kühlermaske gibt dem Fahrzeug ein neues Gesicht und zeigt eine kräftig konturierte, im vorderen Bereich verchromte Lamelle. Damit knüpft der neue SLK optisch an den legendären 190 SL der 1950er Jahre an, der für viele als Ur-SLK steht. Auch die Lüftungsgitter in den vorderen Kotflügeln mit verchromter Finne erinnern an den berühmten Roadster. Den Fahrzeugabschluss bilden die erstmals in reiner LED-Technik ausgeführten breiten Heckleuchten.

Auch das Interieur verkörpert pure Sportlichkeit. Bereits in der Basisversion schimmern die Mittelkonsole und weitere Zierteile in gebürstetem Aluminium. Optional stehen Holzausführungen in Wurzelnuss (dunkelbraun glänzend) oder Esche (schwarz glänzend) zur Verfügung. Vier in die Instrumententafel eingelassene runde, formal dem SLS entlehnte Belüftungsdüsen betonen die Zugehörigkeit zur Stuttgarter Sportwagenfamilie. Die Rundinstrumente flankieren ein Display für die Informationen des Bordcomputers.

Erstmals bietet Mercedes-Benz für den SLK die Wahl zwischen drei Varianten des Leichtbau-Variodachs. Basisausführung ist ein in Wagenfarbe lackiertes Dach, alternativ kann ein Panorama-Dach mit dunkel getöntem Glas geordert werden. Eine Weltneuheit ist die dritte Variante: Ein Panorama-Dach, das sich per Knopfdruck wahlweise hell oder dunkel schalten lässt.

Zur Markteinführung stehen zunächst drei Modelle zur Verfügung, die alle von neuen Motoren mit Direkteinspritzung angetrieben werden. Die Vierzylinder-Triebwerke im SLK 200 Blue Efficiency und SLK 250 Blue Efficiency entwickeln aus 1,8 Liter Hubraum 135 kW/184 PS beziehungsweise 150 kW/204 PS. Das V6-Triebwerk des SLK 350 Blue Efficiency schöpft aus 3,5 Liter Hubraum 225 kW/306 PS. Der gegenüber den Vorgängermodellen um bis zu einem Viertel verringerte Kraftstoffverbrauch ist auch den in sämtlichen Modellen serienmäßig installierten Start-Stopp-System zu verdanken.

Die dritte Generation des Roadsters wartet mit einer Reihe moderner Assistenzsysteme zur Unterstützung des Fahrers auf. Dazu zählt beispielsweise die Müdigkeitserkennung (Serie) oder das vorausschauende Insassenschutzsystem Pre-Safe sowie die Pre-Safe-Bremse, die bei einem drohenden Auffahrunfall autonom bremsen kann (jeweils optional).

Der Preis für das Einstiegsmodell SLK 200 Blue Efficiency liegt bei 38.675 Euro. Der SLK 250 Blue Efficiency ist ab 44.256 Euro zu haben, der SLK 350 Blue Efficiency kostet 52.300 Euro. Zur Einführung bietet Mercedes-Benz ein Sondermodell mit dem Namen „Edition 1“ in grauer Sonderlackierung an. Es beinhaltet serienmäßig unter anderem ein Fahrdynamikpaket, AMG-Styling, den Warmluftschal Airscarf für Offenfahrten auch bei kühleren Temperaturen und zweifarbiges Nappaleder mit Kontrastnaht. Der Aufpreis dafür beträgt je nach Basismodell zwischen 8.490 und 8.990 Euro.

Mercedes hat seinen Roadster komplett neu entwickelt. Die Motoren werden deutlich sparsamer und es gibt eine Fülle an Assistenzsystemen. Die klassischen Proportionen des SLK bleiben zum Glück erhalten.

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Fazit
Mercedes hat seinen Roadster komplett neu entwickelt. Die Motoren werden deutlich sparsamer und es gibt eine Fülle an Assistenzsystemen. Die klassischen Proportionen des SLK bleiben zum Glück erhalten.

Quelle: Autoplenum, 2011-01-13

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