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Testbericht

Elfriede Munsch/SP-X, 8. November 2012

Es darf ruhig viel mehr werden. Wer den ab Januar erhältlichen Opel Adam will, wird sich vermutlich für mehr Leistung, mehr Ausstattung, schönere Felgen und vor allen Dingen für mehr Farbe entscheiden als es das ab 11.500 Euro angebotene Basismodell bietet. Für Mehrausgaben gibt es beim 3,70 Meter langen Dreitürer auf jeden Fall viele Möglichkeiten. Diese sind nachzulesen in einer 20-seitigen Preisliste. Wobei die Einzelsummen zwar jeweils nicht hoch sind, in der Addition allerdings bleibt der Basispreis weit zurück.

Vier Ausstattungslinien bilden das Grundgerüst für den Opel. Wer kombinieren will, darf aber nicht zur Basisvariante greifen. Nicht weil sie mit Magerkost ärgert – sie ist im Gegenteil ganz klassenuntypisch mit u.a. ESP, elektrischen Helfern für Fenster und Außenspiegeln sowie einem Berganfahrassistenten recht umfangreich ausgestattet – die Lust auf Farben- und Zubehörspiele lässt sich aber nur mit den Designvarianten Jam, Glam und Slam realisieren. So stehen für sie zwölf Karosseriefarben, drei zusätzliche Dachlackierungen, drei unterschiedliche Exterior-Dekore sowie 31 verschiedene Felgen-Designvarianten zur Wahl. Damit es auch innen nicht gewöhnlich zugeht, kann der Kunde mithilfe farbiger Dekore, einem LED-Lichtpaket sowie verschiedener Dachhimmelausführungen – darunter für Romantiker ein LED-Nachthimmel – sowie verschiedenen Sitzfarben seine speziellen Wünsche konkretisieren. Schon mit dem 51 kW/70 PS starken Basismotor hat man so schnell die Schwelle von 15.000 Euro geknackt.

In der Bestellliste finden sich zudem ziemlich ungewöhnliche Posten für ein Kleinstauto. Zum Beispiel ein Einparkassistent, ein beheizbares Lenkrad, die praktische ausziehbare Fahrradschublade oder ein Infotainment-System, das über einen 7,0-Zoll-Farb-Touchscreen verfügt und sowohl mit Apple iOS- als auch mit Android-Software betriebenen Smartphones kompatibel ist.

Im Gegensatz zur umfangreichen Ausstattungsliste ist das Motorenangebot für den 3,70 Meter langen Viersitzer sehr übersichtlich. Opel offeriert die aus dem Corsa bekannten drei Benziner mit 51 kW/70 PS, 64 kW/87 PS und 74 kW/100 PS. Die Vierzylinder sind jeweils an ein Fünfgang-Getriebe gekoppelt.

Den Durchschnittsverbrauch gibt das Unternehmen mit 5,3 Liter für das Basisaggregat und mit je 5,5 Litern für die stärkeren Triebwerke an. Das für alle Motoren gegen einen Aufpreis von 355 Euro erhältliche Start-Stopp-System reduziert den Verbrauch um 0,3 bzw. 0,4 Liter je 100 Kilometer.

Volumenaggregat wird wohl die mittlere Leistungsstufe werden. Und die reicht für den Stadtverkehr durchaus aus. Für Beschleunigungsvorgänge, die diesen Namen verdienen, ist jedoch fleißiges Schalten vonnöten, um das Triebwerk bei Laune zu halten. Der Adam überzeugt indes durch seine Wendigkeit und sein solides Fahrwerk.

Wovon hätte man sonst noch gerne mehr? Ein Plus an Kofferraumvolumen stände dem Adam gut. Magere 170 Liter fasst das Gepäckteil in der Grundstellung. Der Platz hinten ist auch nicht wirklich üppig. Bestenfalls zwei Kinder können dort bequem sitzen ohne mit dem Kopf an den Dachhimmel zu stoßen. In anderen Fällen dürfte es gerne etwas weniger sein: So hätte die Ladekante deutlich tiefer liegen dürfen.

Klein, knuffig und kontrastreich. Der Opel Adam lässt sich von bunt bis klassisch vielfältig individualisieren. Und nettes Zubehör wie ein beheizbares Lenkrad oder eine ausziehbare Fahrradschublade gibt es auch. Sowie einen besonderen Assistenten.

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Fazit
Klein, knuffig und kontrastreich. Der Opel Adam lässt sich von bunt bis klassisch vielfältig individualisieren. Und nettes Zubehör wie ein beheizbares Lenkrad oder eine ausziehbare Fahrradschublade gibt es auch. Sowie einen besonderen Assistenten.

Quelle: Autoplenum, 2012-11-08

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