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Testbericht

Hanne Schweitzer/SP-X, 27. Dezember 2016

Knallbunte Farben, fröhliche Optik und handliches Fahren: Der Opel Adam trägt seit 2013 zu Opels neuem Image bei, modern und flippig ist er gegen kleine Lifestyler wie Fiat 500 oder Mini positioniert. Bei seiner ersten Hauptuntersuchung schneidet der Kleinstwagen positiv ab.

Karosserie und Innenraum: Die optionale Zweifarblackierung betont die knuffige Form, die putzige Front macht den Kleinstwagen zum Charmeur mit Dauerlächeln. Das Interieur wirkt natürlich stylisch, auch in der Basisausstattung ist es mit ein paar Chromdetails nicht zu simpel. Bei 3,70 Metern Kürze und knapp geschnittener Karosserie ist der Platz für die hinteren Passagiere sehr begrenzt, auch das Erklimmen der Rückbank erfordert Gelenkigkeit. In den knappen Kofferraum passen 170 Liter oder zwei Wasserkästen.

Motoren: Die drei ab dem Start angebotenen Benziner leisten 51 kW/70 PS, 64 kW/87 PS und 74 kW/100 PS, optional mindert ein Start-Stopp-System den Verbrauch. Neueren Datums ist der 1,0-Liter-Dreizylinder, den es in Ausbaustufen mit 66 kW/90 PS und 85 kW/115 PS gibt und der im Minimum mit 4,3 Litern pro 100 Kilometern auskommen soll. Daneben ist der Adam als LPG-Variante erhältlich. Der 87-PS-Ottomotor verwertet hier sowohl Benzin als auch Autogas als Treibstoff, zusätzlich besitzt der Adam einen LPG-Tank mit 35 Litern Volumen unten im Heck, das Kofferraumvolumen wird dadurch nicht eingeschränkt.

Ausstattung und Sicherheit: Seiner Positionierung als stilvoller City-Flitzer entsprechend lässt sich der Adam optional mit diversen Highlights ausstatten – im Wortsinn trifft das zum Beispiel auf den LED-Sternenhimmel im Dach zu. Für Digital Natives kann sich das IntelliLink genannte Infotainmentsystem mit 7-Zoll-Touchscreen lohnen. Es ist mit Apple- und Android-Smartphones kompatibel und ermöglicht beispielsweise die Navi-App des Handys zu nutzen.

Die Serienausstattung der Basisversion geht unter anderem mit Radio, elektrischen Fensterhebern und Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung in Ordnung. Beim Euro-NCAP-Crashtest erzielte der Adam 2013 vier von fünf möglichen Sternen – für einen Kleinstwagen ein solides Ergebnis.


Qualität: Auch der TÜV-Prüfer kann beim Anblick des Adam durchaus ein Lächeln auf den Lippen haben. Gut 94 Prozent der Wagen absolvieren den ersten TÜV mängelfrei – trotz häufiger Kurzstrecke, die so ein Stadtwägelchen ableisten muss. Unter anderem bei Fahrwerk, Beleuchtung und den Bremsbauteilen schneidet der Rüsselsheimer sehr gut ab, Bei der Bremsleistung liegt er im Durchschnitt, ebenso was den Ölverlust am Antrieb angeht.

Fazit: Für modische Stadtmenschen mit wenig Platzbedarf ein optimaler Kandidat. Die Angebote für gebrauchte Adam mit weniger als 100.000 Kilometern beginnen bei rund 7.500 Euro. Wer auf diverse Extras Wert legt wird ebenso fündig wie Gebrauchtwagenkäufer mit Vorliebe für Zweifarb-Lackierungen – die Auswahl an durchgestylten, gut ausgestatteten Adam ist groß.

Als Neuwagen gehört der Opel Adam in seiner Klasse eher zu den teuren. Gebraucht ist er günstiger – und zu empfehlen.

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Fazit
Als Neuwagen gehört der Opel Adam in seiner Klasse eher zu den teuren. Gebraucht ist er günstiger – und zu empfehlen.
Testwertung
4.5 von 5

Quelle: Autoplenum, 2016-12-27

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