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Testbericht

Benjamin Bessinger/SP-X, 17. März 2014

Toyotas Designer haben sich was einfallen lassen, um den Aygo von seinen beiden Geschwistern Peugeot 108 und Citroen C1 unterscheidbar zu machen. Der große X-förmige Einsatz an der Front macht den japanischen Kleinstwagen unverkennbar. Dieser lässt sich individuell austauschen, wenn der Besitzer das X in einer anderen Farbe wünscht. Im Juli kommt er zu kaum veränderten Preisen um 10.000 Euro in den Handel.

Das X taucht beim Aygo aber noch öfter auf – zum Beispiel beim neuen Infotainment-System „x-Touch“, das den Megatrend zur Connectivity aufnimmt: Mit dem Mobiltelefon gekoppelt, bringt es eine Online-Navigation auf den Touchscreen, holt Internetradio ins Auto und pflegt die Kontakte bei Twitter oder Facebook.

Es gibt aber auch Altbekanntes: So ist die Plattform gleich geblieben, genauso wieder der Motor. Hinter dem X-Gesicht schnattert der gleiche Dreizylinder wie früher. Der ist jetzt zwar etwas höher verdichtet und stößt ein paar Gramm weniger CO2 aus. Doch mit 51 kW/69 PS und 95 Nm wirkt er wie ein Finanzbeamter, der pflichtschuldig aber eher lustlos seinen Job erledigt. Kein Wunder: Wie soll bei einem Sprintwert von 14,2 Sekunden und einem Spitzentempo von 160 km/h schon Fahrfreude aufkommen?

Ganz einfach: In dem man sich die Landpartie schenkt und mit dem Aygo einfach im Dschungel der Großstadt bleibt. Dort sieht die Sache nämlich plötzlich ganz anders aus. Weil der Wagen keine 900 Kilo wiegt, ist er beim Ampelspurt noch ganz vorn dabei. Weil er nicht einmal 3,50 Meter misst, mogelt er sich im Feierabendverkehr an allen großen Autos vorbei. Und weil sein Wendekreis keine neun Meter beträgt und für die leichtgängige Lenkung der kleine Finger reicht, rangiert man den Aygo mühelos in die kürzeste Lücke. Und das sind schließlich die Tugenden, auf die es bei einem Cityflitzer ankommt.

Zwar wissen die Japaner, dass sie sich mit dem mutigen Aygo ziemlich weit aus dem Fenster lehnen und ihre anderen Modelle daneben vielleicht noch ein bisschen blasser wirken. Doch ohne diese Strategie rechnet sich Toyota für ihr jüngstes Baby nur wenige Chancen aus. Zumal der Aygo seine zwei größten Herausforderer direkt im Schlepptau hat. Denn genau wie in der ersten Generation ist der maßgeblich von Toyota entwickelte und in Tschechien gebaute Kleinwagen ein Kooperationsprojekt mit dem PSA-Konzern – und läuft deshalb zeitgleich auch als Citroen C1 und Peugeot 108 vom Band.

Mit bunten Farben und verspieltem Design startet der Aygo in die nächste Generation und richtet sich verstärkt an junge Käuferschaft. Und die kann den Kleinen mit der X-förmigen Fahrzeugfront nach persönlichem Geschmack herrichten.

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Fazit
Mit bunten Farben und verspieltem Design startet der Aygo in die nächste Generation und richtet sich verstärkt an junge Käuferschaft. Und die kann den Kleinen mit der X-förmigen Fahrzeugfront nach persönlichem Geschmack herrichten.

Quelle: Autoplenum, 2014-03-17

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