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Testbericht

Ralf Schütze/SP-X, 9. Februar 2011

Seit fünf Generationen ist er in den USA ein Bestseller, im Vergleich zur Konkurrenz relativ erschwinglich und mit fünf Metern Länge ein SUV im Großformat: Der Ford Explorer. Offiziell wird der aktuelle Modelljahrgang 2011 nicht in Deutschland vertrieben, bei freien Importeuren ist er jetzt jedoch zu bekommen.

Der Explorer sieht im Modelljahr 2011 deutlich moderner aus als bisher - und steht jetzt auf einer modernen Plattform, die er sich mit der US-Limousine Ford Taurus teilt. Der Kastenrahmen ist Vergangenheit. Das neue Modell zeichnet sich technisch unter anderem durch einen modernen Antrieb aus: Der 3,5-Liter-V6 leistet 216 kW/294 PS, das Drehmoment beträgt 345 Nm. Im Vergleich zum bisherigen V6-Benziner ist der neue EcoBoost um 20 Prozent sparsamer. Konkret: Bei konstanter Autobahnfahrt begnügt sich der Ford Explorer 3.5 V6 mit 9,4 l/100 km. Die Basisvariante Explorer 4x4 Base gibt es alternativ mit dem 2,0-Liter-EcoBoost-Turbo (176 kW/240 PS, 340 Nm Drehmoment), dessen Verbrauch sogar um 30 Prozent niedriger liegt als beim Vorgänger-Motor.

Zu den vielen Assistenz-Systemen im neuen Explorer gehören ein Totwinkel-Warner und „Curve Control“, das den Siebensitzer schon bei geringem Untersteuern stark einbremst und so wieder auf die gewünschte Spur bringt - von Fahrspaß bleibt dabei allerdings nicht viel übrig. Für vielseitige Offroad-Qualitäten sorgt das intelligente „Terrain Management System“: Auf Knopfdreh wählt es die jeweils geeigneten Fahrhilfen für den momentanen Untergrund.

In seiner Heimat USA ist der Ford Explorer in zweifacher Hinsicht ein Riese: Mit fünf Metern Länge und zwei Metern Breite bietet er seinen Insassen enorm viel Raum und bis zu sieben Sitzplätze, mit Top-Verkaufszahlen ist er seit fünf Generationen außerdem ein Verkaufs-Gigant. Gerade erst konnte der Ford Explorer 2011 bei der Auto Show in Detroit die im Ursprungsland der SUVs so begehrte Auszeichnung „Truck of the Year“ gewinnen und setzte sich dabei gegen den brandneuen Jeep Grand Cherokee und den Dodge Durango durch.

Da der Explorer auf der Pkw-Plattform des Modells Ford Taurus basiert, gibt es ihn in USA auch als Fronttriebler. In Deutschland ist er unter anderem beim Importeur Geigercars zu bekommen - hier ausschließlich mit Allradantrieb und in drei verschiedenen Ausstattungs-Linien: Explorer Base, XLT und Limited. Die Preise beginnen bei moderaten 39.900 Euro.

Der Ford Explorer ist der SUV schlechthin. Das aktuelle Modell ist viel moderner als die Vorgänger - zu bekommen ist es bei freien Importeuren.

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Fazit
Der Ford Explorer ist der SUV schlechthin. Das aktuelle Modell ist viel moderner als die Vorgänger - zu bekommen ist es bei freien Importeuren.

Quelle: Autoplenum, 2011-02-09

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