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Testbericht

Peter Weißenberg/SP-X, 17. September 2013

Mazda hält nichts von kleinen Sparmotoren. Statt Downsizing setzen die Japaner auch bei ihrem neuen Mazda3 auf Rightsizing – und größere Saugmotoren. Und diese Strategie hat durchaus was für sich.

Denn Mazda bietet mit den zwei Benziner-Saugmotoren ein Fahr- und Sparerlebnis der anderen Art: Der 1,5-Liter mit 74 kW/100 PS (ab 16.690 Euro) und der in zwei Leistungsstufen angebotene Zweiliter (88 kW/120 PS und 121 kW/165 PS) sind ultrahoch verdichtet (14,0:1) und entfalten ihre Kraft ganz ohne den Turbo-Schub der Downsizing-Konkurrenten. Das macht sich vor allem im unteren Drehzahlbereich bemerkbar, wo selbst der kleinste Benziner so flott loslegt, wie der Japaner mit der langen Schnauze das schon optisch verspricht.

Allerdings ist dabei eifriges Schalten angesagt. Mit dem famosen Sechsganggetriebe macht das allerdings viel Vergnügen. Das sportlich-direkt übersetzte Lenkrad (14:1) vermittelt besten Fahrbahnkontakt. Und der Mazda3 bleibt lange neutral, bis der Fahrer beim ersten Untersteuern nachdrücklich durch den Schleuderschutz eingefangen wird.

Vor allem der Zweiliter mit Start-Stopp-Automatik und dem Rekuperationssystem i-Eloop hält beim Sparversprechen anders als mancher Mini-Benziner der Konkurrenz auch im Alltag Wort. Die angekündigten 5,8-Liter-Durchschnittsverbrauch des stärksten Benziners mit 165 PS sind auf einer großen Ausfahrt tatsächlich in Sicht. Der bewährte 2,2-Liter-Turbodiesel mit seinen 110 kW/150 PS ist ohnehin dafür bekannt, dass er zumindest bei einigermaßen gezügelter Fahrweise Freude am gelegentlichen Tanken macht.

Neben den Motoren und einem cW-Wert von 0,275 trägt aber auch gezielter Leichtbau  zum Sparen bei, vor allem mit dem konventionellen Werkstoff Stahl. 70 Kilo leichter ist der Mazda3 gegenüber dem gleich langen Vorgänger ausgefallen – und geräumiger. Denn die Sitze etwa sind schlanker gepolstert und sparen neben sieben Kilo Gewicht auch Platz. Bequem fühlt sich das Gestühl dennoch in beiden Reihen an. Und auch Hinten geht es dank mehr Radstand als im Vorgänger luftig zu. Der Innenraum ist sehr wohnlich und auf hohem Niveau verarbeitet.

Fünf Sterne beim Euro NCAP-Test bieten alle Versionen. Spurhalte- und Spurwechselhelfer, City-Notbremssystem, Bi-Xenon und Head-up-Display machen das Fahren noch sicherer. Allerdings nur, wenn der Kunde mindestens die mittlere Ausstattungsvariante Center-Line (ab 20.290 Euro) nimmt. Die Topausstattung Sports-Line kostet ab 23.290 Euro. Navi (600), Automatik (ab 1.800) und drei Komfort-, Licht- und Sicherheitspaketen (900, 650, 1.650 Euro) sind fair und überschaubar gepreist. Wer das alles haben will, muss dann allerdings die Top-Variante ordern.

Die Japaner gehen mit dem neuen Mazda3 auch in der Golf-Klasse einen anderen Weg als die Konkurrenten – und das durchaus überzeugend.

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Fazit
Die Japaner gehen mit dem neuen Mazda3 auch in der Golf-Klasse einen anderen Weg als die Konkurrenten – und das durchaus überzeugend.

Quelle: spot-press, 2013-09-17

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