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Testbericht

Jens Meiners/SP-X, 13. Juli 2012

Zu Kampfpreisen ab 14.000 Euro steht ab November 2012 der Rapid bei den deutschen Skoda-Händlern. Für diesen Preis bieten die Tschechen eine Familien-Limousine von knapp 4,50 Metern Länge an, die in Anbetracht ihrer eher knappen Außenmaße über einen ausgesprochen großzügig geschnittenen Innenraum verfügt. Vier Insassen genießen mehr als genügend Platz in alle Richtungen, und der hintere Knieraum reicht auch dann komfortabel aus, wenn die Vordersitze weit nach hinten geschoben sind. Zur Not kann ein fünfter Mensch Platz nehmen. Und der Gepäckraum fasst stolze 550 Liter.

Das Interieur ist ebenso geradlinig wie die Außenhaut gezeichnet - und besticht eher durch die Klarheit der Form denn durch großflächige Aufpolsterungen, die anderswo Premium-Charakter suggerieren. Der Rapid punktet dagegen mit pfiffigen Details wie Verstaumöglichkeiten an den Vordersitzflanken, einer einseitig gummibeschichtete Wendematte im Kofferraum und einem Extra-Staufach für die in vielen Ländern obligatorische Warnweste. Die übersichtliche Instrumentierung ist kaltweiß ausgeführt und setzt damit einen hochwertigen Akzent. Premium ist der Skoda trotzdem nicht - sondern praktisch.

Für Vortrieb sorgen Vierzylinder-Motoren, die bis auf den 55 kW//75 PS starken Einstiegs-Benziner durchweg per Turbolader aufgeladen werden. Das Programm an Ottomotoren reicht bis 90 kW/122 PS, außerdem gibt es einen 1,6-Liter-TDI mit 66 kW/90 PS oder 77 kW/105 PS. Je nach Motor werden Fünf- oder Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Doppelkupplungs-Automatik mit sieben Gängen angeboten. Sparsamstes Modell ist der TDI Green Tec mit 77 kW/105 PS und einem Durchschnittsverbrauch von nur 3,9 Litern pro 100 Kilometer; mit einem weiteren Modell namens Rapid Green Line wird Skoda ab 2013 diesen Wert nochmals unterbieten.

Das Fahrwerk des Rapid bietet einen angenehmen Kompromiss aus Komfort und Straßenlage. Das Angebot an Assistenzsystemen ist allerdings beschränkt. Wer hier auf die neuesten Gimmicks Wert legt, sei auf die teureren Schwestermarken oder auf den kommenden Octavia verwiesen. Der allerdings wird erheblich teurer sein als der Rapid - dessen Einstandspreis von rund 14.000 Euro seinen Konkurrenten aus Korea und Frankreich noch einiges Kopfzerbrechen bereiten wird.

Mit dem neuen Rapid bietet Skoda eine praktische Alternative für junge Familien an. Und dies zu Preisen, die der Konkurrenz aus Frankreich und Korea noch Kopfzerbrechen machen könnte.

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Fazit
Mit dem neuen Rapid bietet Skoda eine praktische Alternative für junge Familien an. Und dies zu Preisen, die der Konkurrenz aus Frankreich und Korea noch Kopfzerbrechen machen könnte.

Quelle: Autoplenum, 2012-07-13

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