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Mitsubishi

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Über Mitsubishi

MITSUBISHI – Geheimtipp aus Tokio

Alle Modelle von Mitsubishi im Test. Auf dieser Seite findest Du eine Übersicht der Fahrzeuge des japanischen Autobauers mit Informationen zu Kosten, Verbrauch und Mängeln. Zu jedem Modell gibt es Bilder, Videos und Daten. In den Erfahrungsberichten und Kaufberatungen erfährst Du, worauf Du vor dem Autokauf achten musst.

Zu Unrecht unterschätzt

Autos von Mitsubishi sind immer noch ein Geheimtipp. Dem japanischen Autobauer, der auch schon mit DaimlerChrysler zusammen arbeitete und aktuell mit Peugeot und Citroen eine Kooperationsvereinbarung hat, ist es in Deutschland noch nicht gelungen, sich ein eigenes Image aufzubauen und den großen Durchbruch zu erleben. Noch liegt der Marktanteil gemessen an den Zulassungszahlen neuer Mitsubishi bei ungefähr einem Prozent.

Nur wirklich Interessierte wissen zum Beispiel, dass Mitsubishi lange Jahre im Rallye-Sport sehr erfolgreich war und die Erkenntnisse aus diesem Sport auch in die Serienfahrzeuge flossen. Dabei sind die Mitsubishi, die bei uns in den Autohäusern erhältlich sind, nicht durchgehend PS-strotzende Muscle Cars, sondern moderne Autos, die ihre Alltagstauglichkeit auch dem Pragmatismus der Konstrukteure zu verdanken haben. Ein schönes Beispiel dafür ist der Minivan Space Star. Er wurde direkt für den europäischen Markt konstruiert, von 1998 bis 2005 in den Niederlanden produziert und führte die Rangliste der am meisten verkauften Mitsubishi-Autos an. Seit Februar 2013 rollt nun wieder ein Space Star über die Straßen Europas. Dieses Mal ist es ein Kleinwagen, der die Nachfolge des Mitsubishi Colt, dem einigermaßen bekannten Kompakten, antreten soll. Auch für den City-Flitzer gilt: Alltagstauglichkeit ist garantiert. Fünf Personen finden Platz, die beiden Benzinmotoren erfüllen die Euro 5-Abgasnorm und die stärkere Maschine beschleunigt den Space Star auf immerhin 180 K. Gemeinsam mit Daimler wurde der Outlander, ein SUV mit prestigeträchtigem Namen, entwickelt. Verschiedene Benzin- und Dieselmotoren, permanenter oder zuschaltbarer Allrandantrieb und garantierte Alltagstauglichkeit für bis zu sieben Personen sind perfekt, wenn Du ein Familienauto oder ein Transportmittel für Deine Freizeitaktivitäten suchst. Auch der Mitsubishi ASX ist ein Geheimtipp. Der Crossover zwischen Kombi und SUV wird in Kooperation mit Peugeot und Citroen gebaut und beeindruckt dadurch, dass er ein Generalist ist: Geschäftswagen, Familienauto, Freizeitpartner – für alles ist der ASX einsetzbar. Vier Motorvarianten (ein Benziner, drei Diesel) zwischen 114 und 150 PS unterstreichen diese Variabilität.

Der Samurai unter den Autobauern

Schon 1917 baute Mitsubishi Autos, allerdings noch unter dem Dach eines Unternehmens, das 1870 vom Samurai Iwasaki Yataro gegründet wurde. Er betrieb außerdem Schifffahrt, hatte Banken in seinem Eigentum und handelte mit Immobilien. Aus diesem riesigen Firmenkonglomerat, das bisweilen bis zu 200 verschiedenen Unternehmungen ein Dach bot, entwickelten sich eigenständige Unternehmen, die zwar noch unter dem gleichen Rauten-Logo agieren, jedoch insgesamt selbständig sind.

Die heute agierende Mitsubishi Motors Corporation löste sich 1970 aus der Mitsubishi Heavy Industries heraus und begann ab da, wirtschaftlich selbständig zu handeln. Der Gang an die Börse 1988 sorgte für frisches Kapital. Für die Erschließung des europäischen Marktes ging Mitsubishi strategische Partnerschaften mit DaimlerChrysler, Hyundai und der PSA-Gruppe ein.

Heute ist Mitsubishi Nummer sechs der Umsatzstatistik japanischer Autohersteller – noch vor Subaru und Isuzu. Trotzdem schaffte es der japanische Automobilbauer nicht, durch Stetigkeit in der Entwicklung seine Kunden, vor allem die in Europa, an sich zu binden. Dabei stehen die Chancen nicht schlecht: Der prestigeträchtige Gewinn von verschiedenen Rallies (unter anderem mehrfacher Gewinn der Paris-Dakar-Rallye und der Rallye-Weltmeisterschaft) und eine pragmatische Modellpolitik sind ein guter Grundstein für eine stetige Expansion des Japaners, der schon einige Höhen und Tiefen durchlebt hat.

Wie alle anderen asiatischen Autobauer hatte auch Mitsubishi unter der Asienkrise zu leiden, die die Verkaufszahlen nach unten bewegte. DaimlerChrysler beteiligte sich 2001 an Mitsubishi, stieß diese Beteiligung jedoch schon 2004 wieder ab. Mitsubishi stand kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Die Kooperation mit dem einstigen Miteigentümer und der PSA sowie die Entwicklung neuer Automodelle halfen Mitsubishi, das Vertrauen der Kunden zurück zu gewinnen. Allerdings ist auch Mitsubishi um den Skandal manipulierter Abgaswerte verwickelt. Es bleibt also weiter spannend mit Mitsubishi im Land der aufgehenden Sonne.