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Lexus NX SUV 350h 2.5 244 PS (seit 2021)

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CARWALK_-_Der_Autoblog
ein Tag
Das Einsteigen gelingt angenehm leicht, weit öffnende Türen und die typische SUV-Sitzhöhe sorgen für Komfort ohne Kletterpartie. Im NX geht Lexus bewusst einen eigenen Weg und das nicht nur optisch, dies spürt man auch beim Aussteigen. Statt klassischer Türgriffe setzt der NX im Innenraum auf eine elektromechanische Öffnung per Taste. Ein kurzer Druck genügt, und die Tür entriegelt sich. Anfangs ungewohnt, nach kurzer Zeit erstaunlich intuitiv. Im Innenraum selbst zeigt sich Lexus eigenständig. Ob man die Gestaltung liebt oder nicht, ist Geschmackssache – die Verarbeitungsqualität und Materialanmutung dagegen stehen außer Frage. Hier wirkt alles durchdacht, hochwertig und präzise umgesetzt. Anzeigen, Bedienelemente und Informationsquellen sind so angeordnet, dass sie mit minimalen Blickbewegungen erfasst werden können. Hochauflösende Displays, ein Head-up-Display und logisch gruppierte Bedienelemente sorgen für Übersicht und Ruhe. Besonders sympathisch: Lexus verzichtet nicht komplett auf haptische Elemente. Ein klassischer Drehregler für die Lautstärke, Schnellwahltasten für die Klimatisierung und integrierte Temperaturregler im Display zeigen, dass hier nicht jeder Trend blind mitgegangen wird. Auch das Lenkrad denkt mit: Sensortasten lassen sich individuell belegen, ihre Funktion wird beim Berühren direkt im Display angezeigt. Ein System, das den Blick auf der Straße hält und trotzdem maximale Kontrolle bietet. Mit Overtrail bekommt der Innenraum eine eigene Handschrift. Sportsitze, Dekoreinlagen etc. schaffen eine angenehm natürliche Atmosphäre. Diese Verbindung aus robustem Anspruch und hochwertiger Umsetzung funktioniert überraschend gut. Sie wirkt nicht aufgesetzt, sondern wie ein bewusst gesetzter Kontrast zur sonst eher urbanen Ausrichtung des NX. Der NX zeigt, wie moderne Konnektivität funktionieren kann, ohne den Fahrer zu überfordern. Besonders angenehm empfinde ich die Sprachführung, sie wirkt natürlich und alltagstauglich. Statt abstrakter Ansagen gibt es klare Hinweise. Der NX reagiert auf natürliche Aussagen, unterscheidet zwischen Fahrer und Beifahrer und funktioniert auch bei Hintergrundgeräuschen zuverlässig. Der NX bietet ein sehr gutes Platzangebot in der ersten Reihe. Auch größere Personen jenseits meiner 1.80 Meter finden bequem Platz, ohne sich eingeengt zu fühlen. Im Fond bleibt ausreichend Beinfreiheit, bei der Kopffreiheit wird es für sehr große Mitfahrer allerdings etwas knapper. Der Kofferraum ordnet sich im Klassenvergleich solide ein. Praktisch ist der variabel gestaltete Ladeboden, der sich flexibel anpassen lässt und zusätzlichen Stauraum darunter bietet. Im Alltag überzeugt der NX mit durchdachten Details. Angefangen bei der elektrischen Heckklappe, über den Fußsensor für freihändiges Öffnen und die einstellbare Öffnungshöhe bis hin zur Assistenzfunktion beim Schließen, die die Nutzung spürbar erleichtern. Die Rücksitze lassen sich im Verhältnis 60:40 umklappen, optional sogar elektrisch – ein weiteres kleines Komfort-Plus im täglichen Einsatz. Gerade im Alltag spielt der Hybrid seine Stärken souverän aus. Anfahren, entspanntes Dahingleiten oder das Halten der Geschwindigkeit erfolgen häufig rein elektrisch. Leise, fast schon lautlos und angenehm unaufgeregt. Der Verbrenner bleibt dabei lange im Hintergrund und schaltet sich nur dann zu, wenn mehr Leistung gefragt ist. Genau dann zeigt sich aber auch die typische Charakteristik dieses Antriebs. Unter stärkerer Last steigt die Drehzahl spürbar an, verharrt auf einem höheren Niveau und macht sich akustisch deutlicher bemerkbar. Ein typisches Phänomen, das Lexus auch hier nicht vollständig kaschieren kann – und für mich der einzige echte Kritikpunkt im ansonsten sehr harmonischen Antriebskonzept ist. Wer den NX jedoch so bewegt, wie er gedacht ist – ruhig, gleichmäßig, vorausschauend –, wird davon kaum etwas mitbekommen. Die Power reicht locker für sichere Überholmanöver und eine entspannte Reisegeschwindigkeit, ohne dabei sportliche Ambitionen in den Vordergrund zu stellen. Und genau hier liegt der Kern dieses Antriebs: Der NX 350h will nicht emotional antreiben, sondern effizient begleiten. Der Verbrauch unterstreicht das eindrucksvoll. Im Schnitt pendel ich mich bei rund 6,5 Litern Super ein. Besonders stark zeigt sich der Hybrid im Stadtverkehr, wo die Elektromotoren viel Arbeit übernehmen und Verbräuche zwischen 5 und 5,5 Litern realistisch sind. Auf der Autobahn steigt der Durst naturgemäß an, da das Hybrid-System hier weniger Vorteile bietet. Hier sollte man mit etwa acht bis neun Litern kalkulieren. Ein spannendes Detail ist der prädiktive Effizienz-Assistent, der tief ins System integriert ist. Er analysiert Verkehrsdaten, Streckenverlauf und den individuellen Fahrstil, um die Energieflüsse im Hybrid optimal zu steuern. Wiederkehrende Bremsstellen werden erkannt, die Rekuperation gezielt verstärkt, und selbst bevorstehende Staus oder Gefällestrecken fließen in die Strategie ein. Das Ziel ist klar: so oft wie möglich elektrisch unterwegs zu sein, ohne dass der Fahrer aktiv eingreifen muss. Am Ende entsteht genau das Fahrgefühl, das man von einem Lexus erwartet: ruhig, gelassen und effizient – mit genügend Reserven, wenn es darauf ankommt, aber ohne den Drang, diese ständig abrufen zu müssen. Im Overtrail wächst die Bodenfreiheit auf 200 Millimeter, was dem NX nicht nur optisch mehr Präsenz verleiht, sondern auch ganz praktisch neue Wege eröffnet. Schotter, Schnee oder unbefestigte Passagen verlieren ihren Schrecken – ohne dass der NX dabei seine Komfortzone verlässt. Lexus kombiniert den Overtrail konsequent mit Allradantrieb. Das elektrische Allradsystem E-Four arbeitet mit einem zusätzlichen Elektromotor an der Hinterachse und verteilt die Antriebskraft je nach Situation variabel zwischen Vorder- und Hinterachse – von 60:40 bis hin zu 20:80. Das sorgt für spürbar mehr Traktion, besonders beim Anfahren oder auf rutschigem Untergrund. Richtig spannend wird es im Detail. Mit dem Trail Mode bündelt Lexus die Steuerung von Allrad, Bremsen und Antrieb zu einem System, das aktiv eingreift, bevor Traktion überhaupt verloren geht. Dreht ein Rad durch oder verliert kurz den Kontakt, wird es gezielt eingebremst und die Kraft dorthin geleitet, wo sie gebraucht wird. Gleichzeitig passen sich Gasannahme und Leistungsabgabe an. Ein Zusammenspiel, das im Hintergrund arbeitet, aber genau dann spürbar wird, wenn die Bedingungen schwieriger werden. Auf der Straße zeigt sich der NX dagegen von seiner gewohnt souveränen Seite. Das adaptive variable Fahrwerk reagiert feinfühlig auf Veränderungen, hält die Karosserie ruhig und vermittelt genau dieses beruhigende Fahrgefühl, das man von Lexus erwartet. Das Handling wirkt präzise, ohne den Komfort zu opfern. Im Alltag überzeugt der NX vor allem durch seine Gelassenheit. Unebenheiten werden sauber weggefiltert, die Geräuschkulisse bleibt angenehm zurückhaltend. Erst bei voller Leistungsanforderung dringt der Antrieb deutlicher in den Innenraum. Dieses entspannte Gesamtbild nimmt der Overtrail auch mit, wenn der Asphalt endet. Genau hier zeigt sich, dass die zusätzlichen Offroad-Gene nicht nur optischer Natur sind. Die elektromechanische Servolenkung unterstreicht den komfortorientierten Charakter: leichtgängig, präzise und jederzeit gut kontrollierbar. Das Lenkrad liegt angenehm in der Hand, lediglich der kompakte Schalthebel erfordert zu Beginn etwas Eingewöhnung – danach fügt er sich stimmig ins Gesamtbild ein.
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Anonymous
mehr als ein Jahr
Habe den neuen Lexus NX 350h er ist nun 2 Jahre hat 56000KM Zweimal hatte ich schon Probleme so dass mein SUV in die Werksstatt geschleppt werden mußte Die Verarbeitung ist sehr schlecht Rost nach 2 Jahren Lose Verkleidungen die Qualität und der Lexus Service ist sehr schlecht
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