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Audi A5 3.0 TDI 245 PS (2007–2016)

 

Audi A5 3.0 TDI 245 PS (2007–2016)
102 Bilder

Alle Erfahrungen
Audi A5 3.0 TDI (245 PS)

3,5/5

Erfahrungsbericht Audi A5 3.0 TDI (245 PS) von Anonymous, Februar 2018

4,0/5

Sehr schönes Fahrzeug, optisch eine Augenweide, vor allem in der S-Line Variante und als Coupe. Schwarze Lackierung und schöne 19 Zoll Felgen drauf. Der 3,0 Dieselmotor macht Spaß zu fahren, hat ordentlich Power und ist vom Verbrauch her auch in Ordnung. Insgesamt ein schönes Fahrzeug für 2 oder 2 1/2 Personen.

Erfahrungsbericht Audi A5 3.0 TDI (245 PS) von Anonymous, Mai 2017

2,0/5

Bis 170000 km gute Erfahrung. Dann schleichender Wasserverlust bei höheren
Geschwindigkeiten. Audi Werkstatt wollte neuen Motor einbauen. Kosten ca. 17ooo
Euro. Kulanz evtl. 5000,- E.
Bin dann nur noch 14o KM/h gefahren. Wasser mußte dann nach ca. 3-5 tsd. KM
nachgefüllt werden. Bei 221000 KM plötzlich Wasser ganz weg.
Das bei einem 3,o ltr. Diesel.

Erfahrungsbericht Audi A5 3.0 TDI (245 PS) von lukasschneller, Februar 2017

4,0/5

Hatte den Wagen 1 Jahr als Geschäftswagen.

Positiv: Die riesige Heckklappe - im Gegensatz zu einer Stufenheck-Limousine kann man den Sportback hervorragend beladen. Platz hat er jede Menge.

Verbrauch war für die Leistung und das Gewicht (als 3.0 TDi Quattro hat das Auto mit 1,8 tonnen ziemlich viel Speck auf den Rippen) mit rund 8 Litern in Ordnung.

Mit 245 PS ist das Auto ausreichend motorisiert um die 250 zu erreichen, allerdings geht es ab 220 nur noch sehr langsam weiter. Bis dahin geht es aber flott und ruhig.

Der Sound des 3 Liter Tdi ist nett, zumindest im Standgas. Darüber und speziell bei hohen Drehzahlen klingt er allerdings etwas nach Bormaschine.

Die Verarbeitung im Innenraum ist Audi-typisch gut mit geringen Spaltmaßen. Nichts quietscht, nichts rappelt. Außen ist sie nur noch okay. Die Hochglanz-Beschichtung des Kühlergrills hat sich leider nach 2 Jahren gelöst. Gewaschen wurde meistens in der Waschstraße, nicht mit einem Dampfstrahler - es handelt sich wohl also um einen Herstellungsfehler.

Erfahrungsbericht Audi A5 3.0 TDI (245 PS) von Hann124, Februar 2017

4,0/5

Der Audi A5 als 3.0 Liter Diesel ist ein sparsames und zugleich sportliches Fahrzeug, welches durchaus mit seinen Fahrleistungen überzeugt. Der Wagen fährt sich souverän, was unter anderem auch dem gut funktionierenden Allradantrieb zu verdanken ist. Das Platzangebot ist für 2 Erwachsene gut, zu viert wird es allerdings etwas eng. Der Kofferraum ist ausreichend groß. Allerdings könnte der Tank (60l) etwas größer sein und manchmal fehlen 2 weitere Türen, aber dafür hat man eben die schönere Coupé Optik. Insgesamt ein sehr alltagstaugliches Auto.

Erfahrungsbericht Audi A5 3.0 TDI (245 PS) von Anonymous, Dezember 2016

2,0/5

Vorgängerfahrzeug war ein BMW 330d (BJ 2009 – 245 PS). Nach 4 Jahren und 80 TKM mit dem A5 Sportback (BJ Ende 2012):

GUT
* Sehr schönes Auto insbes. mit dem S-Line Paket und sehr guter Verarbeitung – nichts klappert, es fühlt sich alles hochwertig an.
* Trotz S-Line Paket und keinem adaptiven Fahrwerk ein ordentlicher Fahrkomfort. Der BMW war mit dem Sportfahrwerk deutlich härter (fast zu hart).

OK
* Dem 245 PS 3.0 TDI fehlen gefühlt einige PS im Vergleich zum gleichstarken BMW 330d (aber Jammern auf hohem Niveau). Verbrauch ist mit +/- 8 L OK.

SCHLECHT
* Sicher Geschmackssache, aber beim Facelift 2012 hat Audi das Bedienkonzept leider nicht wesentlich angepasst und man hat somit ein Bedienkonzept aus dem Jahr 2007 (Einführung des Audi A4 B8). BMW hat beim Facelift das iDrive systematisch verbessert und ein 2009er 330d ist bzgl. Bedienung deutlich besser.
* Ohne Worte ist die Lenkung (keine optionale Dynamiklenkung), bei mir insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten ab ca. 200 km/h – sucht unter dem Begriff „Rasterlenkung“ im Internet und ihr werdet fündig. Zur Probefahrt hatte ich in 2012 ein VFL-Modell - da war die Lenkung OK. Mein freundlicher....konnte mit dem Problem am Anfang gar nichts anfangen - liegt an den Winterreifen, Spur einstellen, dann mal ein Software-Update der Lenkung....

Darum in der Gesamtwertung nur 2 Sterne.

Nach 4 Jahren - ich freue mich auf meinen neuen 330d, auch wenn die Materialqualität nicht auf dem Niveau von Audi sein mag.

Erfahrungsbericht Audi A5 3.0 TDI (245 PS) von braintime, Januar 2016

4,6/5

Ich habe längere Zeit nicht mehr geschrieben, trotz meiner Ankündigung beim Erfahrungsbericht des A6 Avant, dass ich noch weitere Kandidaten für die Nachfolge meines seinerzeitigen Q5 vorstellen wollte.
Geworden ist es einer, den ich anfangs gar nicht auf der Rechnung, ein Kollege ihn aber bestellt hatte, der Audi A5 Sportback. Nachdem ich mit dem Kollegen über seine Entscheidung und seine Gründe dafür gesprochen hatte und die übrigen Probefahrten mit den ursprünglich geplanten Kandidaten E-Klasse und 5er Touring alles ander als zufriedenstellen verliefen, hab ich mit "meinem" Audi-Händler einen weiteren Probefahrttermin ausgemacht. Schon nach diesen 3 Tagen war ich sehr angetan, alle Punkte, die mir wichtig waren, erfüllte der A5 SB wirklich vollständig, dazu kam das, was ich im Q5 vermisst hatte, Agilität, Sportlichkeit und excellente Fahrwerksqualitäten.Kurzum, ich habe ihn natürlich bestellt.
Das alles ist nun knapp 4 Jahre her und ich schreibe diesen Bericht doch noch kurz vor dem erneuten Wechsel des Dienstwagen (Ende März), weil er es einfach verdient hat!

Ich habe noch nie ein Auto gafahren, das in der Summe aller Eigenschaften meine Bedürfnisse und Ansprüch so perfekt erfüllt hat, wie dieses Auto. Das mag euphorisch klingen und wundert mich eigentlich nach 33 Jahren Dienstwagen selbst ein wenig, aber es ist einfach so.
Z. B. der Motor. Das Auto hat mit dem 3,0ltr Dieselmotor (245 PS) einen leistungsstarken und verbrauchsgünstigen "Knaller" unter der Haube und vielleicht habe ich ja ein besonderes Exemplar erwischt aber was dieser Motor abliefert, ist wirklich top. 550Nm Drehmoment schieben den Allradler aus jeder Fahrsituation mächtig an, bedeuten aktive Fahrsicherheit und immer schnelles Fortkommen. Der Wagen beschleunigt vehement und unaufhörlich, wie an dem berühmten Gummiband gezogen. Die Tiptronic auf S und das Ding schießt los als gäbs kein Morgen. Die Höchstgeschwindigkeit hab ich nie gemessen, ich bin aber häufiger mal im Begrenzer gelandet, dann stehen knapp 280 km/h auf dem Tacho. Vor 4 Wochen hat das auf der A81 vom Bodensee kommend, der Fahrer eines Panamera S nach ca. 150 KM gemeinsamer Fahrt anerkennend mit Daumenhoch-Kommentar honoriert.Ich konnte sehr gut mithalten und das Teil hat meines Wissens nach 420 PS...

Aber auch alle anderen Ansprüche erfüllt der A5 für mich perfekt. Er ist sehr variabel, hat viel Platz, Golfurlaub zu zweit (2 große Bags, 2 Wagen, 2 große und 2 kleine Koffer und was eine Frau sonst noch so alles...) - gar kein Problem. Das (einstellbare) S-Line Fahrwerk ist jederzeit Herr der Lage, gibt über die montierten 19"-Zöller immer eine perfekte Rückmeldung. Die Verarbeitung ist Audi-typisch über jeden Zweifel erhaben, ich habe nun ca. 110.000 KM hinter mir, nichts knarzt oder klappert, keinerlei Abnutzungen oder Gebrauchsspuren zu sehen. Auch die Zuverlässigkeit ist vorbildlich, außer planmäßigen Werkstattaufenthalten und verschleißbedingten Reparaturen (Bremsen, etc.), gab es keine Ereignisse.

Ich hätte ihn somit eigentlich direkt wieder bestellt aber da er sich im Auslauf befindet (Coupé in diesem Jahr, Sportback in 2017), sind die Leasingrestwerte logischerweise schlechter als vor 4 Jahren und das bei gestiegenen Neupreisen...
Deswegen wird der nächste wieder ein SUV (diesmal mit dem Stern). Aber in 4 Jahren werde ich dem Nachfolger des A5 Sportback ganz sicher wieder eine Chance geben!

Erfahrungsbericht Audi A5 3.0 TDI (245 PS) von LeTiger, März 2014

3,0/5

Fahre einen Audi A5 Quattro 3.oTDI mit DSG seit 12.2011. Seinerzeitiger Neupreis ca. 62500 Euro. Das Auto machte von Anfang an nur Probleme. Kraftstoffverbrauch bei ca. 9 Liter bei sparsamster Fahrweise. Das grösste Problem stellt jedoch ein sporadischer Fehler in der Beschleunigung dar. Ab und An bricht mitten in der Beschleunigung die Gasannahme zusammen. Dann rollt das Fahrzeug - trotz Vollgas - plötzlich bis zum vollständigen Stillstand aus. Erst wenn man das Gaspedal kurz lupft, ist plötzlich wieder die normale Leistung vorhanden. Meinen Händler, alsauch Audi Ingolstadt interessierte das Problem die ersten 18 Monate überhaupt nicht. Erst als ich in einem Audi-Forum im Internet mich negativ zum Audi-Service geäussert habe, wurde Ingolstadt tätig. Das Auto stand 6 Wochen bei meinem Händler zu Fehlersuche. Gefunden wurde nichts. Nachdem ich wieder mit Audi Ingolstadt telefoniert und auch im Forum endlich den Einbau einer Black-Box gefordert hatte, wurde diese tatsächlich 25 Monaten nach Kauf des Fahrzeugs eingebaut. Beim Auslesen des Protokolls ergab angeblich die Analyst das ich statt Gas zu geben, die Bremse betätigen würde. Somit sei ich an dem Fehler selber Schuld. Aber - kennt irgend jemand einen, der beim Überholen statt Gas zu geben lieber auf die Bremse tritt???????? Ich jedenfalls nicht. Aber für Audi scheint das nichts Neues zu sein. Jedenfalls stellte der Kundendienst darauf hin seine Hilfe ein. Es ist tatsächlich der ungenügendste Service - von meinem Händler vor Ort, alsauch von Audi Ingolstadt - den ich je in meiner Autofahrerkarriere seit 1968 erlebt habe. Und ich habe jede Menge unterschiedlicher Automarken gefahren. Keine davon war tatsächlich so schlecht wie Audi.

Erfahrungsbericht Audi A5 3.0 TDI (245 PS) von teamF19, Dezember 2012

4,3/5

Ausgangslage:
Ein neuer Firmenwagen muss her. Nicht irgendeiner – Häufig werden Kunden zu Demonstrationsanlagen begleitet, fremde Firmen besucht und Verträge diskutiert. Nicht selten steht das Fahrzeug gut sichtbar auf dem Kundenparkplatz; Oft begleitet uns der potentielle Geschäftspartner noch bis ans Auto. Schön wenn sich dann auch abseits des Geschäfts noch ein Abschied auf freundschaftlicher Basis, nicht selten über das gewählte Fahrzeug entspannen könnte. Schnell ist die Atmosphäre gelockert und das Bauchgefühl auf beiden Seiten ein wenig besser gestimmt…
Gleichzeitig soll das Fahrzeug uns sicher über die Autobahnen und Landstraßen Deutschlands bringen. 1000km am Tag werden keine Seltenheit sein und wollen nicht mit Tempo 120 auf der Mittelspur absolviert werden. Bis zu drei Personen müssen gut unterzubringen sein und im Falle eines Falles muss uns die Sicherheitstechnik gerade in brenzligen Situationen unterstützen können.

Abwägungen:
Der Zweck ist also klar, der Wagen muss repräsentativ und auch ein wenig interessant sein. Dabei darf die Langstrecke, für Insassen und Fahrzeug, kein Problem sein.
Die Branche ist jung – Erneuerbare Energien. Ein klassischer A6 oder noch gesetzter, die E-Klasse oder ein Superb, fallen also aus dem Rahmen. Der Wagen muss die Seriosität des Geschäftspartners unterstreichen aber gleichzeitig auch zeigen: Ich bin dynamisch, ich gehe einen innovativen Weg in die Zukunft!
Steuerberaterflair im noblen Jaguar, oder noch weiter in der Oberklasse, muss dabei genauso vermieden werden wie der prollige Auftritt eines Porsche. Schließlich regelt die Anschaffungspreisgrenze solche Gedankenspiele, auch ganz ohne die Betrachtung der weiteren Aspekte, fast schon allzu schnell.

Das Umfeld schlägt einen Hybriden, oder auch einen Vollelektrischen vor. Abseits der schieren Reichweitenprobleme stellt sich hier oft ein problematisches „Öko“-Flair ein, dass die nötige Seriosität abhandenkommen lässt. Ein Volt, Prius, Ampera oder wie sie auch heißen ist nicht das Auto, dass für Vertragsabschlüsse oder ernstzunehmende Gespräche erwartet wird. Auch stellt sich die Frage wie weit solche Fahrzeuge generell für den kilometerfressenden Autobahneinsatz, tendenziell eher über der Richtgeschwindigkeit, konstruiert sind.
Benötigt wird somit ein Mittel bis Oberklassewagen mit dynamischer, aber gleichzeitig stilgetragener und seriöser Linienführung, ausreichendem Raumangebot, hohem Sicherheitsstandard und das alles auch noch ohne sich als Fahrzeug völlig in den Vordergrund zu drängen. Gleichzeitig wollte ich die kommenden Kilometer auch nicht mit der maximal gesparten Motorisierung überstehen müssen – Ein gewisser Spaß am Fahren sollte sich auf jeden Fall einstellen.

Welches Fahrzeug passt?:
Bedingt durch meine Erfahrungen mit diversen Fahrzeugherstellern im Vorhinein hatte sich bei mir der Wunsch nach einem Audi ausgebildet. Die Sicherheitstechnik hat mich schon vor einigen Unfällen bewahrt und Verbrauch, Sicherheit, Optik und Leistung hatten fast immer ein gesundes Verhältnis gehabt. Über mehrere tausend Kilometer habe ich bisher hauptsächlich folgende Fahrzeuge fahren können: Audi A4, VW Golf, VW Polo, VW Fox, VW T4 Multivan, Audi A3, Audi A4 Allroad, Audi Q3, Mercedes E, Mercedes B, Mercedes C, Mercedes Sprinter, VW Passat, Audi A6.
Ich ging also auf die Suche nach geeigneten Kandidaten. Fest stand bereits, dass es ein Geschäftsleasing über mindestens zwei Jahre werden sollte. Ob junger gebrauchter oder Neuwagen war prinzipiell unerheblich. Ein gebrauchter, oder auch nur intensiv eingefahrener, bot jedenfalls prinzipiell den Vorteil einer sofortigen Verfügbarkeit und wurde daher favorisiert. Die Preisgrenze war um 75.000€ angesiedelt.
Unmittelbar ins Auge fielen vor allem der VW Passat X, einige gut ausgestattete C-Klassen, der A7 und der A5. Die C-Klasse stellte sich in mehrerlei Hinsicht schnell als zu schmalformatig heraus. Der A7 stieß bereits in Richtung des Panamera und war somit nicht nur mit Blick auf die Abmaße zu voluminöß. Der VW wurde zur zweiten Option, da er mit etwas weniger Präsenz auftrat. Hier entscheidet aber letztlich auch der Geschmack. Mir gefiel die elegante und trotzdem dezente Linienführung des A5 schließlich am besten.
SUV´s würden dem gewünschten Image eines modernen, energetisch überdachten Fahrzeugs später nicht entsprechen können und wurden daher nicht betrachtet.
Es folgte also der Weg zum Audi Partner um Anhang einiger vorrätiger Wagen einen Eindruck von Fahrzeug und Technik zu bekommen.

Motor und Ausstattung:
Das lokale Autohaus hatte etwa 20 verschiedene A5 auf dem Gelände, so dass schnell ein erster Überblick gewonnen war. Ein Sportback mit praktischer Farbe (Silbergrau, Metallic o.ä.) sollte es werden. Die Motorisierung musste aufgrund der erwarteten ca. 100.000km pro Jahr zwangsläufig ein Diesel sein. Nach einigen Probefahrten stelle sich der 3.0L 6 Zylinder als erstklassiges Aggregat mit einigen Leistungsreserven heraus. Im Vergleich zu allen 2.0L Maschinen stellte sich das Fahrgefühl der nächst höheren Fahrzeugklasse ein. Die Ansprache war dabei, wenn gewünscht, mehr als prompt.
Mit der „Drive-Select“ Option und einer Luftfederung für die 20 Zoll, 255mm Reifen stellte sich in Kombination mit Sportsitzen, Tempomat, Abstandswarner und großem Navi langsam die optimale Konfiguration ein. Das Sportdifferential sorgte gemeinsam mit dem Quattro Allradantrieb für perfekte Traktion. Von außen erfüllte der Wagen unsere Vorstellungen nahezu optimal. Das Platzangebot im inneren und der erstaunlich große Kofferraum beeindrucken bis heute. Der Kofferraum fasste sogar etwas mehr Koffer und Teile als der des A4.

Fahrerfahrungen und Erlebnisse:
Meine Erfahrungen beginnen mit den ersten Geschäftsreisen in die südlichen Bundesländer. Mit etwa 1400km Strecke vor mir freue ich mich auf die erste längere Fahrt mit dem neuen Fahrzeug. Das Wetter ist trocken und die Strecke führt fast ausschließlich über die Ostautobahnen A9, A14, A2. Die ersten km verbringe ich damit mir Eindrücke vom Bremsverhalten, Gasansprache und Lenkung zu machen. Die 7-Gang Automatik erweist sich als in jedem Geschwindigkeitsspektrum perfekt abgestimmt. Mit dem Drive-Select Regler auf „Comfort“ fahre ich bei ca. 180km/h völlig entspannt und mit sehr gutem Überblick. Die große Windschutzscheibe bietet gemeinsam mit der flachen Sitzposition einen sehr guten Überblick über das Verkehrsgeschehen. A und B-Säule fallen kaum auf, einzig die rückwärtige Sicht beim Einparken könnte besser sein – Hier begegnet die Rückfahrkamera jedoch jeglicher Kritik schon im Ansatz.
Zurück also auf die A2. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen und die Autobahn habe ich auch noch mehr oder weniger für mich alleine. Zeit also das Audi „Lichtpaket“ zu begutachten. Das Abblendlicht gefällt durch den großen Lichtkegel und die Kurvenlichtfunktion. Auch die „Angry Eyes“, also die vorderen Nebelleuchten werden beim Kurvenfahren kurz zugeschaltet. Über den bekannten Druckknopf links des Lenkrades lässt es sich auch permanent zu schalten. Auf einsamen Landstraßen stellt sich damit eine sehr angenehme Übersicht über das Gelände ein.
Die beiden Bi-Xenon Hauptscheinwerfer wiederum sorgen für perfekte Ausleuchtung der Straße in einem klaren Licht, dass Hindernisse kontrastreich heraustreten lässt. Der Fernlichtsensor bemerkt entgegenkommende Fahrzeuge ebenso wie Ortseingangsschilder und deaktiviert das Fernlicht unverzüglich. Das gern vergessene Abblenden erledigt sich damit fast immer von selbst – vorausgesetzt der Fahrer wünscht dies.
Mit dem Wechsel auf die nächste Autobahn wird es auch langsam Tag und die Lichtautomatik schaltet auf das LED-Tagfahrlicht weiter. Die nächsten gut hundert Kilometer habe ich für mich. Ich beschließe also mich mit Fahrwerk und Motor vertraut zu machen. Auf einem geraden Stück nehme ich mir vor die Maximalgeschwindigkeit zu erproben und beschleunige. Zu bemerken ist, dass selbst bei 180km/h der Zugriff des 250PS Sechszylinders kraftvoll erfolgt. Die Automatik geht in den sechsten Gang und bis 230 zieht es mich in den Sitz, erst dann lässt das Beschleunigungsvermögen merklich nach. Da mich das Fahrzeug dann doch etwas mehr als gedacht beeindruckt, beende ich meine Beschleunigung an dieser Stelle. Erst auf einer anderen Fahrt, mit der Skyline Frankfurts zu meiner Rechten, werde ich feststellen, dass der A5 bis 273km/h noch seinen Vorwärtsdrang behält.
Das Fahrwerk gleicht sich dabei perfekt der Geschwindigkeit an und, immer noch im Comfortmodus, stellen sich bald 210km/h als feste Reisegeschwindigkeit ein. Der Motor läuft dabei ruhig um die 3000 Umdrehungen im siebten Gang. Was das Fahrwerk nicht abfängt wird durch die äußerst bequemen, gleichzeitig Halt gebenden, Sportsitze abgefangen. Der erste Tankstopp nach 430km bleibt im erwarteten Rahmen – 45,8L sind verbraucht. Die resultierenden 10,6L/100km Diesel sind für eine Reisegeschwindigkeit von gut 200km/h im Rahmen des Erwarteten. Später im bayrischen Alpenvorland beweist das Getriebe immer wieder, dass es den passenden Gang nicht nur in Sekundenbruchteilen findet, sondern auch schon eingelegt hat. Das gewaltige Drehmoment von 820Nm tut dann ein Übriges. Auch die Lenkung vermittelt immer den Eindruck des direkten Einflusses auf das Fahrwerk ohne sich dabei, wie beim reinen Sportwagen, dauerhaft in den Vordergrund zu drängen. Entspanntes Fahren ist auch auf gewundenen Straßen noch bequem möglich.
Auf der Rückfahrt am Abend beschließe ich es ruhiger angehen zu lassen. Der Tag hat sich erfolgreich gestaltet und die Autobahn ist meistenteils ohnehin noch viel zu voll. Ich setzte also den Tempomaten bei 110 km/h und reihe mich in der zweiten Spur ein. Schnell gibt der Autopilot eine Verbrauchsprognose auf 5,8L/100km ab. Das erscheint mir dann doch etwas utopisch, aber mit gut 700km vor der Nase soll es mir recht sein.
Als ich bei meiner Ankunft noch kurz bei Aral stoppe bleibt die Tankuhr erneut bei knapp 45 Litern stehen. Der Verbrauch lag also tatsächlich nur bei 6,4L/100km, ein unerwartet positives Ergebnis wenn man die 1,5 Tonnen Lebendgewicht und den Allradantrieb bedenkt. Das Tankvolumen von 55L im Hinterkopf wären also noch gute 100km Reserve möglich gewesen.
An einem der nächsten Tage steht eine kürzere Fahrt an die Küste an. Die Strecke führt hauptsächlich über die A7 und das Wetter ist sonnig bei 20°C. Perfekte Bedingungen also um sich dem bisher unbeachteten „Drive-Select“ Regler zu nähern. Nach einer halben Stunde bei 160km/h beschließe ich in den „Dynamik“-Modus zu wechseln. Durch das Fahrzeug geht ein leichter Ruck, ich bilde mir ein die Luftfederung habe sich abgesenkt. In Wahrheit zeichnet sich wohl nur der blitzschnelle Wechsel in den sechsten Gang für den Impuls verantwortlich. Der Motor wird hörbar und die Straßenlage fühlt sich fester an. Stöße im Fahrbahnverlauf werden jetzt nur schwach gedämpft ins Cockpit weitergegeben. Ich sehe in den Rückspiegel und trete das Gas durch. Der Motor macht sich auch durch die sonst so gedämpfte Innenraumatmosphäre bemerkbar und die Schaltung legt noch einen Gang nach. Bis 180km/h zieht es mich im fünften und danach weiter im sechsten Gang vorwärts.
Wenn ich vorher gedacht hatte der Wagen sei schnell, veränderte sich gerade noch einmal alles. Die Beschleunigung war auf ein vielfaches gestiegen, bis 250km/h drückt es den Piloten in eben jenen Sportsitz dessen Existenz sich spätestens jetzt als absolute Notwendigkeit erweist. Auch bei jetzt 260km/h erweist sich die Lenkung als perfekt abgestimmt. Schnelle Fahrbahnwechsel sind kein Problem und der kraftvolle Motor ist eine helle Freude. Viel zu schnell erreiche ich denn auch schon mein Ziel. Nicht jedoch ohne vorher noch an dem ein oder anderen Ortsausgang die 5,2 Sekunden auf 100km/h noch einmal genossen zu haben. Später an der Zapfsäule macht sich der Sportmodus mit etwa 2L/100km mehr Verbrauch bemerkbar. 12,4L Diesel fließen dann alle 100km durch die 6 Zylinder.
Dass man sich nicht nur auf seine eigenen Fahrkünste verlassen soll zeigt mir dann eine Fahrt einige Monate später auf der A2. Die Freude an dem vielseitigen Fahrzeug, dass ich meistens dann doch im „Comfort“-Modus bewege, lässt nicht nach. Bei etwa 215km/h fahre ich tagsüber auf praktisch leerer Straße als plötzlich und ohne Grund ein grüner Lupo von der Lkw-Spur über die mittlere direkt auf meine Spur zieht. Der Abstandswarner zeiht sofort die Notbremse und auch ich steige angesichts des gefühlt nicht weiter als 100m entfernten Fahrzeugs in die Eisen. Als sich der Lupo als immer langsameres Fahrzeug entpuppt beginnt das ABS seine Arbeit. Ich bemerke wie das Fahrzeug die Traktion scheinbar verliert. Links, rechts, vorne und hinten fühle ich leichte Impulse zittern. Es kommt da Gefühl auf sich mit 20km/h über eine eisglatte Fahrbahn auf die rote Ampel zu zubewegen und die Bremse will nicht recht greifen. Nicht mehr als 5 Meter hinter dem Lupo komme ich, ordentlich erschreckt, und mit allen Händen auf der Hupe beim Tempo des Vordermannes an. Dem Tacho glaube ich den angezeigten Wert kaum – 92km/h!
Wegen Erlebnissen wie diesen sollten die Scheibenbremsen, aber auch die Reifen immer einem aktuellen Stand entsprechen und gepflegt sein.
Aber auch im täglichen Stadtverkehr bewährt sich der A5 als praktisches Fahrzeug. Der Bremsassistent verhindert praktisch jeden Auffahrunfall aufgrund plötzlich bremsender Vordermänner. Die extrem weit öffnende Heckklappe und das Sekundenschnelle umklappen der Rückbank ermöglichen auch voluminöse Hornbacheinkäufe oder den Transport ganzer Warenkisten. Die Ausstattung und Materialwahl, gerade auch der Armaturen, ist extrem widerstandsfähig und gleichzeitig hochwertig in Haptik und Optik. Die nicht ganz herunter zu fahrenden Heckscheiben sind mir nicht störend aufgefallen und auch das fließende Heck behindert aufgrund der cleveren Anbringung und Wölbung der Heckscheibe auch bei größeren Objekten im Kofferraum nur selten.
Der Stadtverbrauch pendelt sich, auch bei sportlicher Fahrweise, zwischen 8,6 und 9,6L/100km ein. Die elektronischen Abstandssensoren und die Einparkhilfe ermöglichen den Zugang auch zu den engen Tiefgaragen in der Innenstadt.

Fazit:
Insgesamt ist der Audi A5 eine sportliche Limousine von echtem Format. Ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen bietet sie dem Fahrer ein vielseitiges und sicheres Fahrzeug. Verbrauch und Fahrleistungen stehen in einem sehr guten Verhältnis und auch das Raumangebot ist für die Urlaubsfahrt mit zwei Kindern gut geeignet. Sein gehobenes Design unterstreicht gut das gewünschte Auftreten ohne dabei selbst zum Auftritt zu werden.
Ich habe den Audi A5 als ein durchweg ausgewogenes Fahrzeug mit einigen Leistungsreserven für den Fahrspaß, aber auch dem Comfort und Auftreten erlebt, dass man sich für das investierte Kapital wünschen kann.

Alle Varianten
Audi A5 3.0 TDI (245 PS)

  • Leistung
    180 kW/245 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/6 Gänge
  • 0-100 km/h
    5,9 s
  • Ehem. Neupreis ab
    49.050 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    5,8 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse
    B

Technische Daten Audi A5 3.0 TDI (245 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseMittelklasse
KarosserieformCoupe
Anzahl Türen2
Sitzplätze4
FahrzeugheckStufenheck
Bauzeitraum2011–2015
HSN/TSN0588/ASB
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge6
Hubraum2.967 ccm
Leistung (kW/PS)180 kW/245 PS
Zylinder6
AntriebsartAllradantrieb
0-100 km/h5,9 s
Höchstgeschwindigkeit250 km/h
Anhängelast gebremst1.900 kg
Anhängelast ungebremst750 kg
Maße und Stauraum
Länge4.626 mm
Breite1.854 mm
Höhe1.372 mm
Kofferraumvolumen455 – 829 Liter
Radstand2.751 mm
Reifengröße245/40 R18 W
Leergewicht1.680 kg
Maximalgewicht2.140 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge6
Hubraum2.967 ccm
Leistung (kW/PS)180 kW/245 PS
Zylinder6
AntriebsartAllradantrieb
0-100 km/h5,9 s
Höchstgeschwindigkeit250 km/h
Anhängelast gebremst1.900 kg
Anhängelast ungebremst750 kg

Umwelt und Verbrauch Audi A5 3.0 TDI (245 PS)

KraftstoffartDiesel
Tankinhalt61 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben5,8 l/100 km (kombiniert)
7,3 l/100 km (innerorts)
4,9 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben151 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch8,0 l/100 km (kombiniert)
Tatsächliche CO2-Emissionen211 g/km (kombiniert)
SchadstoffklasseEU5
EnergieeffizienzklasseB
CO2-Effizienz

Auf der Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Co2 b