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Kfz-Handel

Erfahrungen (2)

4.7 von 5
, 17. Juni 2014
Unser Alkoven-Wohnmobil wird regelmäßig dort gewartet und (leider, aber das ist unser Problem) repariert. Die Ansprechpartner sind kompetent, machen aber -zB bei unserem nunmehr eingetretenen Motorschaden- auch nichts, was sie nicht können, sondern geben diese Leistungen an Fachwerkstätten weiter. Die dort ausgeführten Leistungen (insbesondere Reparatur Alkoven und Anbringen einer Leiter) wurden fachgerecht und pünktlich ausgeführt. Die Preise sind angemessen, sicherlich geht es auf manchem Hinterhof günstiger.
Kurzfristige Terminvergabe
Kostenvoranschlag erhalten
Rechnung entspricht Kostenvoranschlag
Rechnung erklärt
Abholtermin eingehalten
Keine Rückfragen bei Zusatzkosten
Kein Ersatzwagen
1.0 von 5
, 9. Juli 2009
So vertrauenserweckend es auch klingt, wenn das Logo ADAC in ADAC Wohnmobil beim Verleih "Auto & Freizeit Lemke und Spiertz OHG" in Eutin auch klingt, so enttäuschend ist die Zusammenarbeit. Wir haben für 2 Wochen einen Wohnmobil bei den Herrn Lemke und Spiertz gemietet, um mit der Familie nach Norwegen zu fahren. Bei der Wagenausgabe war eine Teilkaskoversicherung mit 500Euro und Vollkasko mit 1000Euro Selbstbeteiligung ausgemacht. Herr Lemke führte den Wagen vor, wies dabei darauf hin, man solle den Wagen auf Beschädigungen untersuchen, die man vermerken soll, da man sonst für diese haftet. Das Reisemobil war noch etwas dreckig vom Regen, da anscheinend der Dreck von der Decke hinuntergeflossen ist. Als normaler Sterblicher (ohne Lupe und Kenntnisse, worauf man genau achten soll) prüft man, ob der Tank voll ist, alle Scheinwerfer funktionieren, ob sichtbare Beschädigungen vorhanden sind. Dabei ist uns zum Glück aufgefallen, dass eine mittlere Delle mit billigem Lack übergestrichen worden ist (billig, da der Farbunterschied auffällig ist). Dieses und noch eine Kleinigkeit im Innenraum haben wir im Übergabeprotokoll vermerkt. Nach 2 Wochen entspannter Fahrt durch Norwegen musste es kommen, dass ein Bus beim Ausschwenken an einer Ampel einen Seitenspiegel mitnimmt. Der Fall wurde sofort gemeldet, wie Herr Lemke gebeten hat, Personalien wurden mit dem Busfahrer ausgetauscht. Den Wagen haben wir noch am gleichen Tag zurückgebracht. Angekommen auf dem Gelände empfing uns Herr Spiertz. Er schaute den kaputten Spiegel gar nicht so genau an, es schien, als suchte er nach etwas anderem. Das Erste, was er danach seinen Mitarbeitern sagte war, dass sie die Frontscheibe putzen sollten. Schon kamen zwei Mitarbeiter mit Putzutensilien an, reinigten die Scheibe und holten gleich eine Leiter mit. Mit der Leiter kletterten sie hoch und schauten sich etwas oben in der Ecke des Wohnmobils an. Danach hieß es, wir hätten zwei Steinschläge an der Frontscheibe zu verantworten und eine Delle in der oberen Ecke. Es sei ein Vollkaskoschaden und die Kaution von 1000Euro sei futsch. Man könnte meinen, dass es ein klarer Fall ist und dass man in solchen Fällen (Delle, zwei Steinschläge - auf Papier zumindest) selber Schuld ist für einen schlechten Umgang, allerdings hat man hier keine Chance gehabt. Die Steinschläge konnten wir zuviert erst nach 15 Minuten erkennen, zumindest verstehen, dass die Diskussion darum ging... Beim Beifahrer waren zwei klitzekleine Pünktchen von 0,7mm Durchmesser im Abstand von etwa 30cm zueinander. Man kann sie weniger sehen, höchstens durch Kratzen mit dem Fingernagel spüren (nicht mit der Fingeroberfläche!). Herr Spiertz erklärte uns durch seinen Werkstattangestellten, diese Einbuchtungen ließen sich nicht mit einer Überdeckung mit Drittmaterial kostengünstig beheben und sie würden mit der Zeit wachsen, bis die Scheibe gesprungen ist... Aha. Frontscheibe 723Euro + Arbeit. Gut, dass die eigene Werkstatt gleich um die Ecke steht... Die Delle oben, die eigentlich keine ist, höchstens ein Kratzer, muss wohl durch einen Ast entstanden sein. Wir können uns natürlich nicht daran erinnern, wie es passiert ist (ist rechts oben, zu weit von Fahrer entfernt). Wir hätten aber auch keine Chance gehabt, es bei der oberflächlichen Überprüfung bei der Wagenausgabe merken zu können, da der Wagen relativ dreckig (und matt) war und der Kratzer zu weit oben ist. Die Delle wurde nur erkennbar, nachdem die Stelle glattpoliert wurde. Genauso hätten wir keinesfalls die kleinen Punkte an der Windschutzscheibe entdecken können... Laut Herrn Spiertz sei die Delle ein klarer Vollkaskofall mit 1000Euro Selbstbeteiligung. Ironisch meint Herr Spierzt: "Na klar, wir bereichern uns damit!". Wir haben ja gesehen, wie solche Dellen zugepinselt werden - billigen Lack drüber und das war's. Vorher aber einen Kostenvoranschlag (in der eigenen Werkstatt?) bei der Versicherung präsentieren... Was wohl mit der Windschutzscheibe passieren wird? Interessanterweise verlor Herr Spiertz kein Wort über den Spiegel. Vielleicht auch nur deshalb, dass er auffällig kaputt ist und man diesen tatsächlich reparieren soll. Daran kann man sich wohl kaum "bereichern". Wenn ich nicht so enttäuscht wäre, könnte ich mir ersparen anzumerken, dass Herr Spiertz auch versuchte, seine Stimme zu erhöhen, kann es aber nicht. Es ist einfach ein zu gutes Geschäft: ADAC-Akkreditierung besorgen, die günstigsten Wohnmobil-Preise anbieten, eigene Werkstatt aufbauen... und mit kleinen Schäden Geld von den Versicherungen kassieren. Falls keine Schäden entstanden sind, noch genauer suchen... Falls nichts Neues zu finden, könnte man vielleicht die alten, die noch nicht bei der Versicherung gemeldet sind, da der Vormieter sich rechtlich gut abgesichert hat, nochmals herausholen? Auf unseren Protest hin sagte uns Herr Spiertz, wir seien "unqualifiziert" und fragte uns, ob wir eine Rechtsschutzversicherung haben... Von Kulanz keine Spur. Fazit: Wer die günstigsten Preise hat, verdient am anderen Ende. Hier ist es nichts anderes. Schade eigentlich, dass ein toller Urlaub so unangenehm enden soll. Tip an die anderen: am besten sollte man nach Verleihen suchen, die keine eigene Werkstatt haben, da diese weniger Interesse an kleinen teuren Schäden haben ;-) Und nun auf den Punkt gebracht, was man machen müsste, um weniger Probleme mit solchen Geschäften zu haben: 1. Man soll bei der Fahrzeugausgabe darauf bestehen, dass der Wagen glattpoliert ist. 2. Man sollte nach einer Leiter und einer Lupe fragen. 3. Man sollte mit der Leiter hochklettern, das Dach mit der Lupe überprüfen. Das Gleiche sollte man mit dem gesamten Lack machen, EGAL wieviel Zeit es in Anspruch nimmt! Am Besten sollte man es einen neutralen Gutachter machen lassen! Dieser kann nicht so viel kosten ;-) 4. Man sollte ebenfalls darauf bestehen, dass die Frontscheibe glatt- und trockengeputzt wird. Anschließend sollte man auch einen neutralen Fachmann dran lassen, dies zu überprüfen. 5. Punkte 1-4 könnten Herrn Lemke oder Herrn Spiertz ärgern, deshalb bitte auch vorsichtshalber die gesamte Inneneinrichtung gründlichst bei guter Beleuchtung überprüfen! 6. Habe ich schon von Motorzustand prüfen gesprochen? 7. In der Krise gehen viele solcher Unternehmen pleite, dieses hier wächst aber und gedeiht. Also, welcher normale Mensch würde all das tun? Dies verlangen aber die Vermieter von einem, da man es mit der Unterschrift bestätigt, so eine Überprüfung durchgeführt zu haben! Dies erinnert mich an eine Landmine, die verdächtig tickt, wenn man auf diese tritt, und explodiert, wenn man den Fuß herunternimmt. Mal ist nur der Fuß weg (Teilkasko), in unserem Fall war es wohl das ganze Bein. Nichts für Ungut, schönen Urlaub! Ach ja, ob der nächste Mieter wohl dieselben Schäden bezahlen wird? ;-) PS: Wo schaut ADAC eigentlich hin?
Rechnung entspricht Kostenvoranschlag
Abholtermin eingehalten
Keine kurzfristige Terminvergabe
Kein Kostenvoranschlag
Keine Rückfragen bei Zusatzkosten
Rechnung nicht erklärt
Kein Ersatzwagen