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Erfahrungen (1)

2.6 von 5
, 21. Januar 2013
Ich habe ein paar Tage vor dem Werkstatt besuch eine "Mitteilung über Fahrzeugmängel / Kontrollaufforderung" der Polizei nach einem Wirtschaftsbesuch am Sonntagmittag an meiner Windschutzscheibe vorgefunden. Die HU-Plakette war um vier Monate abgelaufen, ein Verwarnungsgeld in Höhe von 15,- € fällig. So weit so gut. Das Geld war bei der nächstbesten Bank einzuzahlen, der Zettel selbst nach dem TÜV bei der ausgestellten Polizeidienststelle unterschrieben vorzulegen. Darauf hin habe ich einen Termin bei meiner Vertragswerkstätte vereinbart, wo man gewohnt entgegenkommend mir gegenüber war. Dass ich das Fahrzeug ziemlich bald vorbei bringen wollte zum TÜV stellte kein Problem dar, als ich am Tag des vorbei bringens noch nach einem Kundendienst fragte, sagte man mir das drei Mechaniker krank wären, man jedoch sein bestes versuchen würde binnen zweier Tage. Ich bin dann am Mittwochnachmittag bei der KFZ-Werkstätte Autohaus Still GmbH eingetroffen. Dort empfing man mich freundlich, lies mich jedoch fast 10-Minuten auf den Werkstattleiter warten. Als dieser dann da war, sprach ich mein Anliegen mit ihm durch von mir aus, dass mein Honda Jazz 1.2 eben durch den TÜV sollte und wenn davor noch ein Kundendienst drin wär, wäre es prima. Ansonsten solle man halt nur den TÜV machen. Auf Nachfrage bekam ich auch einen Kostenvoranschlag mit 100,- € für den TÜV und 200,- € für den Kundendienst. Ich wurde dann noch gefragt vom Werkstattleiter, ob ich mir mit ihm das Fahrzeug noch kurz ansehen wollen würde, was ich bejahte. "Okay, dann warten Sie bitte kurz, momentan ist die Bühne besetzt." Sehr freundlich, aber das hätte ich auch selber durch die gläserne Scheibe vor mir gesehen. Weitere 10-Minuten waren fällig, da kam der Serviceleiter wieder zu mir begleitete mich nach draußen zu meinem Auto. Wir gingen einmal um den Jazz herum, ich wurde nach Auffälligkeiten beim Fahren gefragt, was ich positiv verneinte. Auch wurde ich danach gefragt, ob man Wischwasser oder sonst etwas auffüllen sollte, was ich ebenfalls verneinte, aussagte, dies erst vor kurzem selbst getan zu haben. Zu guter Letzt war dann noch ein Blick in den Motorraum fällig, worauf hin der Werkstatt-Leiter "okay" sagte. Ich wollte mit ihm noch den Ölstand überprüfen, was ich dann auch tat, mir jedoch gesagt wurde, dass das sowieso ausgetauscht würde. Worauf hin ich sagte, es müsste nicht das teuerste Öl sein, das Auto vertrage auch gut kein extrem hochsynthetisches Öl. Auf meine Frage hin, ob der Wagen noch auf die Bühne kommt, gab man mir als Antwort, dass man das gerne gemacht hätte, das andere Fahrzeug (CRV) da aber länger drauf ist. Ich übergab also den Schlüssel, übberreichte die zu unterschreibende Mitteilung der Polizei vom TÜV mit der Bitte, das dies für mich ganz wichtig sei, dass da eine Unterschrift vom TÜV drauf ist, da ich das einreichen müsste und fuhr mit einer Bekannten nach Hause, die mich mitnahm. Am nächsten Tag rief mich der Werkstatt-Leiter an, meinte das hintere Bremsscheiben und das hintere Wischerblatt zu machen wären, ob man das machen dürfe, was ich bejahte, gleich wieder nach dem Preis fragte, da man am anderen Ende schon beim auflegen war. Alles insgesamt sollte also 400,- € kosten. Es war Freitag, Abholtag. Ich war sehr krank, weshalb ich anrief, ob ich das Auto über Wochenende auf dem Hof stehen lassen dürfte - kein Problem. Am Montagmorgen rief ich an, ob ich das Fahrzeug gegen 14:00 Uhr abholen dürfte, kein Thema, sehr kundenfreundlich. Als ich dann um 14:05 Uhr da war, erst einmal keine Ahnung, nach einem kurzen Blick in den Ordner war für die Empfangsdame alles klar. Sie legte mir einen Stapel Dokumente hin, meinte auf Nachfrage, das mache 509,12 € Aha, na gut, dachte ich bei mir, schauen wir mal nach. Das Blatt von der Polizei war schon mal zwar direkt im Serviceheft eingelegt, aber in jungfräulichem Zustand. Unterschrift und Stempel im Serviceheft fehlten ebenfalls. Beim ersten Mangel schaute die Empfangsdame zu mir auf, beim 2. stöhnte sie, rief mit leicht genervter Stimme den Werkstattleiter aus, entschuldigte sich bei mir. Auch Wischwasser war nachgefüllt worden (2,51 €), weil da eben laut Aussage des Werkstattleiters noch etwas reinging, noch einmal erinnerte ich ihn daran, das ich das nicht wollte. Weitere lustige Sachen sind Dinge wie z. B. eine Schraube für 0,46 € am hinteren Wischerblatt, die dann mit Entsorgung des alten Blattes auf 3,50 € kommt. Eine Schraube und ein Stück Gummi steht in keinerlei Relevation zu diesem Preis! Als Öl wurde Mobil Super 3000 5W40 verwendet in Höhe von 71,48 €. Dankeschön. Das Sachen wie Öl- und Pollenfilter extra zu Buche schlagen mit ungefähr 45,- € wusste ich, wurde aber nie erwähnt. Der Werkstattleiter hat 103,74 € Jahreskundendienst mit 22,61 € Abgasuntersuchung und 65,- € TÜV-Gebühren verrechnet und ein paar Kleinteile, mit denen er dann weit übers Ziel hinaus geschossen ist. Mit dem Zettel "Mitteilung über Fahrzeugmängel" war der Werkstatt-Serviceleiter dann endgültig überfordert, meinte dass das blöd sei, das man das nicht unterschrieben habe, er das aber auch erst 2-3 mal überhaupt gesehen habe. Der TÜV-Kontrolleur sei jetzt im Urlaub. Mir egal, schließlich habe ich bei der Abgabe des Fahrzeugs umfassend bittend auf eine Ausfüllung hingewiesen. Er hat dann ewig darüber gerätselt ob er den Zettel auch ausfüllen dürfte, wollte meine Meinung dazu, worauf ich ihm gesagt habe, das ich glaube dass der TÜV das ausfüllen müsste, ich mir nicht sicher sei, ob es sich bei der Werkstatt um eine technische Prüfstelle für den Fahrzeugverkehr oder gar um eine anerkannte Überwachungsorganisation nach Paragraph 29 StVZO handle. Letztendlich stempelte der Serviceleiter dann nach Beratung mit seiner halben Werkstätte den Zettel 2x mal ab mit der Aussage, das man ihm dadurch jetzt schon nicht den Kopf abhacken würde. Na toll, aber was ist mit mir!? So fragte ich ihn, ob er sich sei. "Nein, aber wenn was ist, sollen die sich halt melden." Aha. Am Schluss ist darauf hinzu weisen, dass der gesamte Kundendienst nach dem TÜV statt fand, den ich mit geringen Mängeln durch die hinteren Bremsscheiben, das Wischerblatt und einem abgelaufenen 1. Hilfe-Koffer bestand. Wie war das mit Kundendienst und der Zeit nochmal? Zur Erinnerung, nur wenn VOR dem TÜV noch Zeit ist! Ich habe das aber in Kauf genommen, nachdem das Fahrzeug diesen wohl nötig hatte. Zu guter Letzt komme ich zu dem Entschluss das ich zu viel gezahl habe für den bekommen Service, Vertragswerkstätte hin und her. Die Service- und Beratungsqualität mies, da die Hebebühne entfiel, der Leiter von vielem gar keine Ahnung hatte oder zu einzelnen Posten sich nur herausreden wollte wie mit dem Wischwasser, der polizeilichen Mitteilung und dem Preis: "Ohne Mehrwertsteuer sind es doch nur knapp über 400,- €. Fachlich steht genau so wenig an. Lediglich die Kundenbetreuung und Flexibilität ist gut bis super. Früher habe ich dort mit gutem Gewissen mein Auto abgegeben. Der "neue" Werkstattleiter, der seit knapp zwei Jahren dort arbeitet, bereitet mir jedoch Sorgen. Wenn's nicht sein muss, nie wieder!
Kurzfristige Terminvergabe
Kostenvoranschlag erhalten
Rückfragen bei Zusatzkosten
Abholtermin eingehalten
Rechnung abweichend von Kostenvoranschlag
Rechnung nicht erklärt
Kein Ersatzwagen