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Kfz-Reparatur
Mitsubishi

Erfahrungen (1)

1.6 von 5
, 18. Oktober 2012
Bei diesem Autohaus habe ich im Jahr 2004 einen Mitsubishi Grandis gekauft (Jahreswagen). Im Jahr 2009 kaufte ich dann einen neuen (in diesem Forum beschriebenen) Mitsubishi Colt 1,3 ClearTec. Beide Verkäufe wurden damals problemlos und kompetent von einem erfahrenen Kundenbetreuer durchgeführt. Den Grandis habe ich dann woanders wiederverkauft, den Colt gab ich nach drei Jahren an das Autohaus Kaiser zurück (Ende der Laufzeit einer Dreiwegefinanzierung). Den Verkaufsberater von damals gab es nicht mehr, ein neuer Kollege nahm sich meiner an. Telefonisch wurde folgendes vorweg vereinbart: - Termin - Hinweis auf Minderkilometer, daher finanzielle Rückerstattung - Feststellung des technischen und optischen Zustandes bei Rückgabe - Erstellen eines Übergabeprotokolls Am Tag der Rückgabe wurde der Wagen dann in die Werkstatt gebracht. Ich wurde gebeten, in drei Stunden wiederzukommen. Bei Rückkehr wurde mir dann mündlich das Ergebnis der Durchsicht durch den Kfz-Meister mitgeteilt: - Fahrzeug in Top-Zustand - Alle Inspektionen eingehalten - Kilometerstand nachvollziehbar - Geringe Kratzer durch Bordsteinkante an der Alufelge hinten rechts - Kleine Plastikabdeckung am Heckscheibenwischer fehlt Der neue Verkaufsberater (der mir übrigens durch ein äußerst ungepflegtes Äußeres negativ auffiel) meinte dann, dass er im Moment leider kein Übergabeprotokoll erstellen könne, weil seine EDV zur Zeit streiken würde. Er notierte den Kilometerstand sowie die festgestellten Mängel auf die Rückseite meines Kaufvertrages (den ich vorsorglich mitgebracht hatte), versah die Notiz mit einem Firmenstempel, Datum und seiner Unterschrift und sagte, ich würde das Protokoll zugesandt bekommen. Auf Anfrage nach der finanziellen Vergütung wegen der Minderkilometer meinte er, dass ich auch hierzu separat Post bekommen würde. Beim Hinausgehen fragte er noch, warum ich beim Colt die Nebelscheinwerfer entfernt und stattdessen LED-Tagfahrleuchten eingebaut hätte. Ich (als Kunde!) musste ihm (als Verkaufsberater!) erklären, dass diese Ausstattungslinie des Colts nie Nebelscheinwerfer hatte. Ich wartete dann auf die Post mit dem Übergabeprotokoll und dem Bescheid der finanziellen Vergütung, doch es kam nichts. Nach zwei Wochen rief ich an, die Empfangsdame sagte, der besagte Verkäufer hätte gerade seinen Urlaub angetreten. Ich solle in zwei Wochen nochmal anrufen. Das tat ich, aber der Verkäufer war wieder nicht zu sprechen. Der von der Empfangsdame vorgeschlagene Rückruf kam auch nie. Nach weiteren zwei erfolglosen Anrufen in vier Wochen sah ich mich dann gezwungen, bei der Geschäftsleitung den Betrag der Minderkilometer unter Androhung juristischer Maßnahmen anzumahnen. Im gleichen Schreiben prangerte ich an, dass ich noch immer kein Übergabeprotokoll erhalten habe. Das Geld wurde dann relativ zügig überwiesen, doch ein Übergabeprotokoll oder wenigstens ein Entschuldigungsschreiben der Geschäftsleitung kam nicht. Ich hakte die Sache somit ab, denn mein Geld hatte ich ja. Drei Monate später flatterte plötzlich eine Mahnung über knapp 90.- EUR ins Haus... vielmehr ins Haus meiner Mutter. Absender: Das Autohaus Kaiser aus Bernburg. Außer der falschen Anschrift (mein Name aber die Anschrift meiner Mutter) stellte ich fest, dass die Kundennummer nicht mit meiner übereinstimmte. Somit hielt ich das Schreiben für einen Irrläufer und ignorierte es, zumal ich weder mit dem Betrag noch mit der darin erwähnten Rechnungsnummer etwas anfangen konnte. Nach weiteren vier Wochen kam erneut an die gleiche falsche Anschrift unter gleicher falschen Kundennummer eine zweite Mahnung, gleicher Betrag plus Mahngebühren, gleiche mir unbekannte Rechnungsnummer. Somit war klar, das war kein Versehen, man will Geld von mir! Ich rief beim Autohaus an und fragte die Empfangsdame, ob sie mir das alles erklären könne. Sie meinte, sie habe den Auftrag zur Mahnung von dem Verkaufsberater erhalten, der meinen Colt zurückgenommen hatte. Ich fragte, ob sie mir erklären könne, um welche Rechnung es sich ursprünglich handelte, das konnte sie nicht. Ich machte sie auf die falsche Anschrift und die falsche Kundennummer aufmerksam und wies darauf hin, dass möglicherweise der Verkaufsberater da einen Fehler gemacht hat. Leider war der besagte Verkaufsberater mal wieder nicht da, aber sie meinte sich zu erinnern, dass es ich hierbei um die Schäden handeln soll, die bei der Rückgabe des Colts festgestellt worden sind. Ich erwiderte, dass ich keine Schäden anerkenne, solange a) kein Übergabeprotokoll vorliegt, das ich ggf. anfechten kann und b) keine ordentliche Rechnung an mich zugestellt wird, die für mich nachvollziehbare Kostenpunkte beinhaltet. Die Empfangsdame konnte meine Wut verstehen und sagte zu, es dem Verkäufer auszurichten. Er würde sich dann mit mir in Verbindung setzen. Das war vor einem halben Jahr. Bis heute erhielt ich weder das Übergabeprotokoll noch eine Rechnung. Der Verkäufer hat sich nie bei mir gemeldet. Fazit: Seit dieser Verkäufer im Autohaus Kaiser seine "Arbeit" tut, kann man nur noch den Kopf schütteln! Wie kann man als Geschäftsleitung so eine Person einstellen? Das wirft einen bösen Schatten auf das ganze Autohaus!
Nehmen sich Zeit
Autokauf abgeschlossen
Angenehmes Ambiente
Garantiebedingungen erklärt
Probefahrt nicht erwähnt
Kein Finanzierungsangebot
Wenig Betreuung nach Kauf