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VW T4 2.4 D 78 PS (1990–2003)

 

VW T4 2.4 D 78 PS (1990–2003)
33 Bilder

Alle Erfahrungen
VW T4 2.4 D (78 PS)

3,9/5

Erfahrungsbericht VW T4 2.4 D (78 PS) von world_traveller, Februar 2017

5,0/5

Sehr zuverlässiger Bus mit Diesel-Saugmotor. Der Motor läuft locker mehr als 300000 km. Keine Elektronik, daher leicht reparierbar. Motor gut zugänglich dank aufklappbarer Motorabdeckung. Viel Stauraum auch bei 2 Sitzbänken hinten. Super Fahrgefühl, man sitzt hoch über der Straße und hat einen guten Überblick. Komfortable Sitze, gut geeignet für lange Strecken. Leichtgängige Servolenkung. Gute Schaltung, nicht so ruppig wie z.B. bei Ford und bei japanischenn Bussen. Fährt sich fast wie ein PKW. Relativ leises Motorgeräusch trotz Diesel. Sparsamer Verbrauch von 9 Liter auf 100 km bei dauerhaft 140 bis 150 km/h ( Vollgas ) auf der Autobahn. Zulässige Anhängelast 2500 kg. Campingeinrichtung nachrüstbar mit einzeln erhältlichen Standard-Modulen für Spüle, Herd, Kühlschrank. Platz für eine zweite Batterie unter dem Fahrersitz zur Versongung von Kühlschrank und Innenbeleuchtung hinten, Motorbatterie wird nicht entleert, zweite Batterie wird über die Lichtmaschine mit aufgeladen ( Relais-Steuerung ). Genau das richtige Auto für mich.

Erfahrungsbericht VW T4 2.4 D (78 PS) von cdlpag, Februar 2017

5,0/5

Karosserie und Verarbeitung
Dieses geliebte Arbeitstier aus Wolfsburg erfreut nicht nur Handwerker, auch Familien schätzen sein Platzangebot. Denn die T4-Reihe von VW bietet eben das gewisse Quentchen mehr an Raum, das Großraumlimousinen nicht haben - fährt sich aber nicht gleich so träge wie ein Laster.

Der große Vorteil: Straßenlage, Komfort, Bremsen, Fahrverhalten im Grenzbereich - der T4 ist, genaugenommen, der Vater aller Vans. Ausnahme: die Abrollgeräusche. Deswegen erhielt der T4 Ende 92 besser isolierte Dämpferlager an der Vorderachse, die für alte Modelle nachgerüstet werden können. Gemütlich wurde der T4 aber erst Ende 95, als die geliftete Version mit den abgeschrägten Scheinwerfern kam. Die stabile Karosserie erhielt weitere Verstärkungen, um Verwindungen und Klappergeräusche zu reduzieren, zudem spendierte VW mehr Dämmaterial.

Außerdem erschien der einzig wahre Motor für den Familientransporter: der TDI. Der 2,5-Liter ist die auf 102 PS gedrosselte Version des alten Audi-Fünfzylinders, mit den bekannten Vorzügen bei Verbrauch und Drehmoment. Der VR6 hat zwar mehr Dampf (140 PS), doch sein Durst - bis zu 25 Liter je 100 km - dürfte nicht nur Familienväter abwinken lassen.
Motor und Technik
Das Gros der T4 fährt allerdings mit älteren, ebenfalls von Audi übernommenen Fünfzylindern. Der Benziner mit G-Kat leistet 110 PS, die mit 16 bis 17 Litern gefüttert werden müssen. Der Saugdiesel begnügt sich mit zwölf Liter für 78 PS, erfüllt aber nicht in allen Fällen die Euro-1-Norm.

Abzuraten ist in jedem Fall von den Vierzylindern: Sowohl der Benziner (84 PS) als auch die Diesel (62 und 68 PS) kämpfen mit dem 1,6-Tonner und stehen deshalb oft unter Vollgas. Die VW-typischen Undichtigkeiten wie Ölverlust am Ventildeckel und an den Wellendichtringen sind dann normal. Nicht normal, aber typisch ist der Keilriemenverschleiß bei der ganzen Baureihe, wie der ADAC registriert. Und der TÜV bemängelt regelmäßig die Hinterradbremse, verschlissene Scheiben sowie zu lange Leerwege am Bremspedal.

Rost ist eigentlich kein Thema. Eigentlich, denn eine Schwachstelle hat der Bus: kurz vor dem Ausschnitt des linken Hinterrades, in der Fuge zwischen der zweiten und dritten Blechtafel. Allerdings beseitigt VW Gammel an dieser Stelle oft unaufgefordert und auf Kulanz beim Werkstattbesuch, vermeidet so spätere Garantieansprüche. Gebrauchte T4 sind begehrt und werden fast immer teurer als nach Schwackeliste gehandelt. Gleiches gilt für gebrauchte Ersatzteile, die häufig im Export verschwinden. Denn nicht nur bei uns steht der Handwerker-Familien-Reise-Bus hoch im Kurs.
Historie, Schwächen, Kosten

Schwachstellen
• Wasserverlust ist ein Dauerthema bei VW, besonders die Pumpen lassen das kühlende Nass entweichen. Deshalb den Kühlmittelstand im Behälter öfter checken, denn die Folgeschäden gehen ins Geld
• Bremsen haben mit dem hohen Gewicht des T4 ihre liebe Not. Forsche Fahrweise lässt die Scheiben und Beläge im Zeitraffer schmelzen, wie der TÜV-Report bemängelt
• Verarbeitungsmängel betrafen vor allem beim 91er Modelljahrgang wackelnde Sitze, die gar nicht oder immer brennende Innenbeleuchtung und Radiogeräte, die oft keine Cassetten mochten
• Schiebetür - ein Markenzeichen des T4, doch die Führungsarme mit den Rollen daran verschmutzen leicht und verschleißen zügig. Ergebnis: Die Luke fängt an zu wackeln und schließt nur noch mit Gewalt

Erfahrungsbericht VW T4 2.4 D (78 PS) von koeskeroguzhan, Februar 2017

4,0/5

Kasten. Radstand L.
Lange Version mit 78 Passagieren Leistung viel zu wenig Verbrauch Top
Großer Tank somit Größe Strecke möglich ca1000km. Wagen sehr laut und wird mit der Zeit immer lauter. Probleme mit der Gangschaltung Knüppel immer schweganginger. Fahrverhalten und zuladung Wie vom t4 bekannt sehr gut.

Erfahrungsbericht VW T4 2.4 D (78 PS) von jfrank, Dezember 2009

2,8/5

Einleitung und Basis:
Hallo, schreibe hier gern über meine Erfahrungen mit einem 2,4D Saugdiesel, Bj. 8/94. Beim Erwerb im Jahre 2005 hatte das Fzg. 143700km auf der Uhr, 1Vorbesitzer, eine Installationsfirma. Basis war der T4 Transporter, kurzer Radstand, Syncro, 2 Einzelsitze, NSW, programm. Zuheizer, AHK und Seitenfenster rechts.Das Scheckheft war unregelmässig gepflegt, Zahnriemen und Wasserpumpe (wichtig!!) bereits bei 125000 getauscht. Ich zahlte beim VW Händler Eur 3000.

Eindruck:
Das T4 Cockpit bis 96 ist nicht mehr zeitgemäss aber sehr funktional und man muss nichts suchen. Alles ist da wo man es vermutet. Heizungsschieberegler erinnern an Golf II. Durch die Einzelsitze viel Platz und ein durch die Sitzhöhe bedingtes übersichtliches Raumgefühl. Man findet viel Platz in den Türablagen für Karten und Kleinkram. Das Fzg besitzt weder Airbag noch ABS oder ESP oder ETC. An die Abmaße rundherum gewöhnt man sich recht schnell und nach einer Woche fühlt man sich fast wie ...
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in einem PKW. Dazu trägt auch die angenehme, schön direkte Lenkung bei.

Umbau:
Machte natürlich gleich noch Öl- und Filterwechsel und baute dem T4 Seitenwandisolierung und Verkleidung,Seitenschränke sowie ein Klappbett ein. Eine Drehkonsole für den Beifahrersitz, MP 3 Radio sowie ein Dachgepäckträger folgten. An die 2. Batterie klemmte ich einzeln abgesichert noch eine Kontrollanzeige der Batterieladung, 2 Zusatzlampen und eine 12V Steckdose für die Luftbettpumpe. Verwendetes Holz für die Bettplatte war 18mm Tischlerplatte und 10 mm Birkenleimholz für die Schränke. Ich erstellte das Grundgerüst wie im Trockenbau mit Dachlatten und beplankte es nachträglich. Alles mit Schlossschrauben durchbolzt und mit Metallwinkel verbunden!! Das arbeitet sich vielleicht etwas aufwändig, spart aber später Nerven. Dieser Einbau knarzte nie oder verzog sich, da er teilweise direkt durch die Karosserie gebolzt war!Rostschutz dieser Stellen mit Grundierung und UB- Schutz.
Lies den linken Teil der durchgehbaren Trennwand stehen und benutzte ihn als Abschluss für die Schränke/Küche. Die rechte Seite flexte ich raus und isolierte den Rand mit einem Schaumrundprofil, was ich mit Spoilerkleber verklebte.
Das gesamte Holz lackierte ich mit Klarlack und bezog das Bett mit Kunstleder. Da ich Wassersportler bin und mein Material mittransportiere, war diese (Imprägnier)-Massnahme erforderlich und macht das Holz obendrein pflegeleichter, da abwaschbar.

Fahrleistungen und Antrieb:
Ich musste mich erst mal an "Horschtl" gewöhnen, wie ich den Bulli liebevoll nannte. Vom VT Civic auf einen Saugerdiesel ist es schon ein grosser Sprung. Aber ich wollte Platz und bekam Platz!!! Der 2,4 l Diesel ist kein Sprinter und auch kein bärenstarker Motor! Er ist robust und langlebig mit geringem Wartungsaufwand, was ausschlaggebend für meine Kaufentscheidung war. Ohne Aufladung, mit 5 Zylindern. Reisegeschwindigkeit zwischen 110 und 125km/h bei BaB ohne Berge ist sehr komfortabel und entspannt fahrbar. Der Motor wird dabei nicht so laut wie der kleinere 60 Ps Diesel oder der 1,9 TD. Spitze war mit dem Syncro auf gerader Strecke 140, laut Tacho. Also kein Renner. Landstraßenüberholaktionen werden zur Geduldsprobe und können Scheidungsgrund sein,grins. Hat man Zeit, fährt man den Wagen superschaltfaul und entspannt und man kommt, ebenfalls entspannt, am Ziel an. An Steigungen sollte man jeden nur möglichen Schwung mitnehmen, schnell quält man sich nur noch mit 90 den Berg hoch.
Der Syncroantrieb ist nicht zuschaltbar sondern wird mittels Viscokupplung bei Bedarf auf die Hinterräder übertragen. Das passiert nicht permanent (also ist der T4 Syncro meistens ein Fronttriebler und fährt sich auch so), sondern nur dann, wenn vorn die Räder durchdrehen. Diese Kupplung setzt weich und ruckfrei ein und überträgt sehr sanft. Selbst im Winter bleibt das Fzg lange sehr gutmütig und man muss Drifts provozieren. Bei schlammigem Gelände oder beim Entdecken neuer Schlafmöglichkeiten im Gelände ist der Syncro genial!! Hier hat jeder Sprinter oder LT das Nachsehen. Beim Verbrauch hat sich Horschtl zwischen 8,5 bis 11 Liter Diesel eingepegelt.
Ich bin den Wagen 60000km gefahren und hatte Spass.Der 2,4 D läuft immer,lässt sich auch im Alltag unkompliziert bewegen, ist auch in einer Stadt parkbar und bietet genug Platz für 2 Personen auf Reisen, auch bei schlechtem Wetter. Für Camper mit Kindern empehle ich auf jeden Fall den langen Radstand mit Hochdach oder ein anderes Fzg!!!

Probleme:
machten im ersten Winter die Glühkerzen. Am besten alle 5 tauschen auch wenn man für die 5. fast schon Gynäkologe sein muss um die Arbeit zu erledigen. Kosten für Material: ca.40 Eur. Musste Vor- und Endschalldämpfer wechseln (250 Eur), Achsmanschetten vorn, sowie die elektrisch nachlaufende Wasserpumpe(100Eur) und den Glühstift für den Zuheizer.Alles eher Kleinigkeiten. Das größere Problem stellt mit zunehmendem Alter der Rost da. Musste nach 3 Jahren fetsstellen, dass beide Radläufe hinten vergammeln und der Schweller bei Schiebetür und Einstiegen angenagt wird.

Beim Kauf zu beachten:
Viscokupplung für Syncroantrieb sollte trocken und nicht ausgeschlagen sein.Hinterer Achsantrieb trocken. Genau auf Rost achten - gerade Schweller und hintere Radläufe sind problematisch. Wie springt das Fzg an? Thema Kompression und Glühkerzen. Nicht jeder Syncro hat die Ersatzradbefestigung am Heck mit dabei. Will man das Ersatzrad nicht im Innenraum mitschleppen, empfiehlt sich, darauf zu achten. Kostet als Zubehör bis zu 400 Eur. Will man den Wagen als Camper herrichten, empfiehlt es sich, einen Wagen mit Zuheizer zu kaufen. Eine 2. Batterie ist bereits verbaut und man kann sie leicht anzapfen. Oftmals ist auch ein stärkerer Generator verbaut, der beide Batterien versorgt.Der Motorspritzschutz nervt manchmal klappernd, weil nach der letzten Inspektion nicht vernünftig eingehangen und befestigt, schnell behebbar. Ich würde kein Automatic fzg kaufen, weil die Fahrzeuge durch die geringe Motorleistung durch alle Schaltstufen gejagd wurden. Das ist jedoch nur meine persönliche Meinung! Zahnriemenwechsel sollte in Verbindung mit dem Tausch der Wasserpumpe alle 120000 km gemacht worden sein. Sollte jedoch bei vernünftiger Wartung kein Thema sein. Ansonsten die üblichen Gebrauchtwagenchecklisten anwenden.

Kosten:
als LKW: 148 Eur Steuer
Vers. HP: ca. 450 Eur
Ölwechsel alle 10000k`s: ca.80 Eur
Diesel: ca. 8,5 - 11 l
Verschleissteile im Jahr: durchnittlich ca 500 Eur

Fazit:
Mit dem 2,4D bekommt man T4 Bus fahren für wenig Geld!!! Der Motor ist solide und robust und recht komfortabel aber schlapp. Zuverlässig über die gesamte Zeit der Nutzung und eine ehrliche Haut. Der Syncro macht sich gut in abschüssigem Gelände ist aber nur ein Softie und kein vollwertiger 4WD. Für das Entfliehen und Zurückfinden in die Zivilisation reichts aber allemal. Sehr einfach zu fahren, sehr viel Platz für Individualismus. Nur Verschleissteile erneuert. Nie Mängell beim Tüv - happy!

Erfahrungsbericht VW T4 2.4 D (78 PS) von jfrank, Dezember 2009

2,8/5

Einleitung und Basis:
Hallo, schreibe hier gern über meine Erfahrungen mit einem 2,4D Saugdiesel, Bj. 8/94. Beim Erwerb im Jahre 2005 hatte das Fzg. 143700km auf der Uhr, 1Vorbesitzer, eine Installationsfirma. Basis war der T4 Transporter, kurzer Radstand, Syncro, 2 Einzelsitze, NSW, programm. Zuheizer, AHK und Seitenfenster rechts.Das Scheckheft war unregelmässig gepflegt, Zahnriemen und Wasserpumpe (wichtig!!) bereits bei 125000 getauscht. Ich zahlte beim VW Händler Eur 3000.

Eindruck:
Das T4 Cockpit bis 96 ist nicht mehr zeitgemäss aber sehr funktional und man muss nichts suchen. Alles ist da wo man es vermutet. Heizungsschieberegler erinnern an Golf II. Durch die Einzelsitze viel Platz und ein durch die Sitzhöhe bedingtes übersichtliches Raumgefühl. Man findet viel Platz in den Türablagen für Karten und Kleinkram. Das Fzg besitzt weder Airbag noch ABS oder ESP oder ETC. An die Abmaße rundherum gewöhnt man sich recht schnell und nach einer Woche fühlt man sich fast wie in einem PKW. Dazu trägt auch die angenehme, schön direkte Lenkung bei.

Umbau:
Machte natürlich gleich noch Öl- und Filterwechsel und baute dem T4 Seitenwandisolierung und Verkleidung,Seitenschränke sowie ein Klappbett ein. Eine Drehkonsole für den Beifahrersitz, MP 3 Radio sowie ein Dachgepäckträger folgten. An die 2. Batterie klemmte ich einzeln abgesichert noch eine Kontrollanzeige der Batterieladung, 2 Zusatzlampen und eine 12V Steckdose für die Luftbettpumpe. Verwendetes Holz für die Bettplatte war 18mm Tischlerplatte und 10 mm Birkenleimholz für die Schränke. Ich erstellte das Grundgerüst wie im Trockenbau mit Dachlatten und beplankte es nachträglich. Alles mit Schlossschrauben durchbolzt und mit Metallwinkel verbunden!! Das arbeitet sich vielleicht etwas aufwändig, spart aber später Nerven. Dieser Einbau knarzte nie oder verzog sich, da er teilweise direkt durch die Karosserie gebolzt war!Rostschutz dieser Stellen mit Grundierung und UB- Schutz.
Lies den linken Teil der durchgehbaren Trennwand stehen und benutzte ihn als Abschluss für die Schränke/Küche. Die rechte Seite flexte ich raus und isolierte den Rand mit einem Schaumrundprofil, was ich mit Spoilerkleber verklebte.
Das gesamte Holz lackierte ich mit Klarlack und bezog das Bett mit Kunstleder. Da ich Wassersportler bin und mein Material mittransportiere, war diese (Imprägnier)-Massnahme erforderlich und macht das Holz obendrein pflegeleichter, da abwaschbar.

Fahrleistungen und Antrieb:
Ich musste mich erst mal an "Horschtl" gewöhnen, wie ich den Bulli liebevoll nannte. Vom VT Civic auf einen Saugerdiesel ist es schon ein grosser Sprung. Aber ich wollte Platz und bekam Platz!!! Der 2,4 l Diesel ist kein Sprinter und auch kein bärenstarker Motor! Er ist robust und langlebig mit geringem Wartungsaufwand, was ausschlaggebend für meine Kaufentscheidung war. Ohne Aufladung, mit 5 Zylindern. Reisegeschwindigkeit zwischen 110 und 125km/h bei BaB ohne Berge ist sehr komfortabel und entspannt fahrbar. Der Motor wird dabei nicht so laut wie der kleinere 60 Ps Diesel oder der 1,9 TD. Spitze war mit dem Syncro auf gerader Strecke 140, laut Tacho. Also kein Renner. Landstraßenüberholaktionen werden zur Geduldsprobe und können Scheidungsgrund sein,grins. Hat man Zeit, fährt man den Wagen superschaltfaul und entspannt und man kommt, ebenfalls entspannt, am Ziel an. An Steigungen sollte man jeden nur möglichen Schwung mitnehmen, schnell quält man sich nur noch mit 90 den Berg hoch.
Der Syncroantrieb ist nicht zuschaltbar sondern wird mittels Viscokupplung bei Bedarf auf die Hinterräder übertragen. Das passiert nicht permanent (also ist der T4 Syncro meistens ein Fronttriebler und fährt sich auch so), sondern nur dann, wenn vorn die Räder durchdrehen. Diese Kupplung setzt weich und ruckfrei ein und überträgt sehr sanft. Selbst im Winter bleibt das Fzg lange sehr gutmütig und man muss Drifts provozieren. Bei schlammigem Gelände oder beim Entdecken neuer Schlafmöglichkeiten im Gelände ist der Syncro genial!! Hier hat jeder Sprinter oder LT das Nachsehen. Beim Verbrauch hat sich Horschtl zwischen 8,5 bis 11 Liter Diesel eingepegelt.
Ich bin den Wagen 60000km gefahren und hatte Spass.Der 2,4 D läuft immer,lässt sich auch im Alltag unkompliziert bewegen, ist auch in einer Stadt parkbar und bietet genug Platz für 2 Personen auf Reisen, auch bei schlechtem Wetter. Für Camper mit Kindern empehle ich auf jeden Fall den langen Radstand mit Hochdach oder ein anderes Fzg!!!

Probleme:
machten im ersten Winter die Glühkerzen. Am besten alle 5 tauschen auch wenn man für die 5. fast schon Gynäkologe sein muss um die Arbeit zu erledigen. Kosten für Material: ca.40 Eur. Musste Vor- und Endschalldämpfer wechseln (250 Eur), Achsmanschetten vorn, sowie die elektrisch nachlaufende Wasserpumpe(100Eur) und den Glühstift für den Zuheizer.Alles eher Kleinigkeiten. Das größere Problem stellt mit zunehmendem Alter der Rost da. Musste nach 3 Jahren fetsstellen, dass beide Radläufe hinten vergammeln und der Schweller bei Schiebetür und Einstiegen angenagt wird.

Beim Kauf zu beachten:
Viscokupplung für Syncroantrieb sollte trocken und nicht ausgeschlagen sein.Hinterer Achsantrieb trocken. Genau auf Rost achten - gerade Schweller und hintere Radläufe sind problematisch. Wie springt das Fzg an? Thema Kompression und Glühkerzen. Nicht jeder Syncro hat die Ersatzradbefestigung am Heck mit dabei. Will man das Ersatzrad nicht im Innenraum mitschleppen, empfiehlt sich, darauf zu achten. Kostet als Zubehör bis zu 400 Eur. Will man den Wagen als Camper herrichten, empfiehlt es sich, einen Wagen mit Zuheizer zu kaufen. Eine 2. Batterie ist bereits verbaut und man kann sie leicht anzapfen. Oftmals ist auch ein stärkerer Generator verbaut, der beide Batterien versorgt.Der Motorspritzschutz nervt manchmal klappernd, weil nach der letzten Inspektion nicht vernünftig eingehangen und befestigt, schnell behebbar. Ich würde kein Automatic fzg kaufen, weil die Fahrzeuge durch die geringe Motorleistung durch alle Schaltstufen gejagd wurden. Das ist jedoch nur meine persönliche Meinung! Zahnriemenwechsel sollte in Verbindung mit dem Tausch der Wasserpumpe alle 120000 km gemacht worden sein. Sollte jedoch bei vernünftiger Wartung kein Thema sein. Ansonsten die üblichen Gebrauchtwagenchecklisten anwenden.

Kosten:
als LKW: 148 Eur Steuer
Vers. HP: ca. 450 Eur
Ölwechsel alle 10000k`s: ca.80 Eur
Diesel: ca. 8,5 - 11 l
Verschleissteile im Jahr: durchnittlich ca 500 Eur

Fazit:
Mit dem 2,4D bekommt man T4 Bus fahren für wenig Geld!!! Der Motor ist solide und robust und recht komfortabel aber schlapp. Zuverlässig über die gesamte Zeit der Nutzung und eine ehrliche Haut. Der Syncro macht sich gut in abschüssigem Gelände ist aber nur ein Softie und kein vollwertiger 4WD. Für das Entfliehen und Zurückfinden in die Zivilisation reichts aber allemal. Sehr einfach zu fahren, sehr viel Platz für Individualismus. Nur Verschleissteile erneuert. Nie Mängell beim Tüv - happy!

 

VW T4 Transporter 1990 - 2003: 2.4 D (78 PS)

Im Folgenden geht es um eine der populärsten Maschinen für den T4 Transporter 1990, und zwar die 2.4 D (78 PS) von VW. Von den Fahrern wurde sie mit 3,9 von fünf Sternen bewertet. Für den Transporter wurden 15 Ausstattungsvarianten entworfen. Beim Getriebe bist du auf die manuelle Schaltung mit fünf Gängen festgelegt. Der Kraftstoffverbrauch, hier übrigens Diesel, liegt je nach Variante zwischen 10,6 und 10,8 Litern auf 100 Kilometer.

Bei der Schadstoffklasse gibt es allerdings Unterschiede, sie ordnen sich zwischen EU2 und EU1 ein. Zwischen 286 und 292 g pro 100 Kilometer CO2 stößt der Motor je nach Ausstattung aus.

Abseits der technischen Kennzahlen sind sich unsere Nutzer aber nicht ganz einig über die Qualität des Fahrzeugs, sodass unterm Strich nur eine durchschnittliche Bewertung für den 2.4 D von VW zu Buche steht. Da ist noch Potenzial auszuschöpfen.

Alle Varianten
VW T4 2.4 D (78 PS)

  • Leistung
    57 kW/78 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
  • Ehem. Neupreis ab
    26.740 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    10,6 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten VW T4 2.4 D (78 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseTransporter
KarosserieformHochr.Kombi
Anzahl Türen4
Sitzplätze2
Fahrzeugheck
Bauzeitraum1996–1998
HSN/TSN0603/306
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum2.370 ccm
Leistung (kW/PS)57 kW/78 PS
Zylinder5
AntriebsartAllradantrieb
0-100 km/h
Höchstgeschwindigkeit129 km/h
Anhängelast gebremst2.000 kg
Anhängelast ungebremst700 kg
Maße und Stauraum
Länge5.107 mm
Breite1.840 mm
Höhe2.430 mm
Kofferraumvolumen
Radstand3.320 mm
Reifengröße205/65 R15 T
Leergewicht1.874 kg
Maximalgewicht2.700 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum2.370 ccm
Leistung (kW/PS)57 kW/78 PS
Zylinder5
AntriebsartAllradantrieb
0-100 km/h
Höchstgeschwindigkeit129 km/h
Anhängelast gebremst2.000 kg
Anhängelast ungebremst700 kg

Umwelt und Verbrauch VW T4 2.4 D (78 PS)

KraftstoffartDiesel
Tankinhalt80 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben10,6 l/100 km (kombiniert)
14,8 l/100 km (innerorts)
8,1 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben286 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch8,5 l/100 km (kombiniert)
Tatsächliche CO2-Emissionen224 g/km (kombiniert)
SchadstoffklasseNSP
Energieeffizienzklasse