Unsere Partnerseiten: 12gebrauchtwagen.de12neuwagen.de
  1. Home
  2. Alle Marken
  3. Alle VW Modelle
  4. Alle Baureihen VW Passat
  5. Alle Motoren VW Passat
  6. 1.9 TDI (90 PS)

VW Passat 1.9 TDI 90 PS (1993–1997)

 

VW Passat 1.9 TDI 90 PS (1993–1997)
9 Bilder

Alle Erfahrungen
VW Passat 1.9 TDI (90 PS)

4,6/5

Erfahrungsbericht VW Passat 1.9 TDI (90 PS) von Ludde, Januar 2012

4,4/5

Fahre den Passat Biker Kombi rot schon seit 12 Jahren, hat jetzt 310.000 km, davon selbst 180.000 km runtergerissen.
Ist genügsam macht alles mit, wurde kaum gepflegt und war doch immer zuverlässig bei absolut gemischten Fahrverhalten.
Verschleißteile wie Bremse waren etwas schnell runter, etwas zu klein ausgelegt für das Gewicht, aber ansonsten kaum Reperaturen, außer üblicher Verschleiß.
Kleinigkeiten wie Seitentüren, die schnell schwergängig werden, sowie Wintertauglichkeit Türen bleiben zu beanstanden.
Würde ihn gern noch weiterfahren, die rote Plakette macht mir jetzt aber einen Strich durch die Rechnung, schade der würde noch weitere 300.000 km laufen.

Erfahrungsbericht VW Passat 1.9 TDI (90 PS) von sukhoy37, Oktober 2011

4,7/5

Hallo an alle Leser, ich möchte über meinen Passat berichten den ich seit 3 Monaten besitze, in dieser Zeit habe ich 2400 Km hinterlegt.
Der derzeitige KM stand liegt bei 180tkm. Ich habe vor kurzem den Zahnriemen und die Wasserpumpe erneuern lassen als weiteres habe ich ein großes Service gemacht dafür habe ich bei einen bekannten € 350,- bezahlt. Ich finde das recht günstig. Ich habe die Ausstattungs Variante CL mit Climatronic ich brauche nicht mehr, je einfacher umso mir lieber.
Platz haben wir als 5 Köpfige Familie ausreichend die Beinfreiheit in der hinteren Sitzreihe ist groß und der Kofferraum enorm, ich finde auch die vielen Ablagemöglichkeiten gut was mir fehlt ist ein Handschuhfach und ein Getränkehalter. Die Übersicht ist gut und man tut sich beim Parken leicht. Die Lenkung ist beim Parken oder bei langsamer Fahrt leichtgängig je schneller man fährt umso straffer wird sie was ich für gut halte. Die Federung ist optimal abgestimmt sie ist straff auch bei höherer Beladung und das Kurvenverhalten ist optimal. Ich habe vorige Woche die Winterreifen montiert ich habe mir Fulda Kristall gekauft die eigentlich mit meinen Wagen gut harmonieren egal bei welcher Witterung.
Der Verbrauch liegt bei 11,6 Liter im Drittelmix bei 200km das finde ich bei den heutigen Dieselpreisen gut. Der Durchzug ist im unteren Bereich bis 2000 nicht der Beste jedoch danach beschleunigt er gut. Endgeschwindigkeit liegt bei 180km/h ausreichend nur wird er sehr laut bei höheren Tempo.
Bei Kälte springt er problemlos an und der Motor erreicht schnell die Betriebstemperatur, die Gänge lassen sich leicht schalten nur darf man nicht schalt faul sein.
Fazit. der Passat ist ein treuer Wegbegleiter egal ob alleine oder mit 5 Personen und viel Gepäck. Die Erhaltungskosten sind niedrig und man hat Freude am fahren was auch ein wichtiger Aspect ist. Ich kann dieses Auto nur empfehlen man hat ein gutes Auto für wenig Geld.
Viel Spass.

Erfahrungsbericht VW Passat 1.9 TDI (90 PS) von rakuda, Juli 2009

4,8/5

Ich fahre den 95 er Passat seit August 2000 , er war als zwischenlösung gedacht - hat sich aber letztenendes als richtige Wahl herausgestellt, so das der ursprüngliche Nachfolger anderweitig verkauft wurde ( zum Glück!).
Damals hatte er 97 tausend KM auf der Uhr, hatte gerade den großen Service bei 95 tausend hinter sich ( mit Zahnriemen und sonstigem Schnickschnack), Er ist für damalige verhältnisse recht gut ausgestattet , hat aber ein paar besonderheiten,z.b Motorvorwärmung mit 220V und Schaltuhr- wie in Schweden üblich ( Vorbesitzer hatte dort ein Ferienhaus!), Klima mit E-Schiebedach. Schlechtwegefahrwerk-( das flog schnell heraus! damit sah er aus wie ein Storch im Klee)

der Motor hat nun die300000 marke vor sich! und bisher sind ausser einem Bekanntem Relaisproblem sowie einem Sprödem unterdruckschlauch und bei 292T neue Glühkerzen keine probleme gewesen, der verbrauch pegelt zwischen 5-7 Liter je nach dem ob beladen mit und oder Anhänger und fahrweise.
alles in allem war geplant die abwrackprämie zu nutzen - jedoch mag ich das nicht dem guten zumuten- er ist bisher im unterhalt dermaßen genügsam gewesen und warum sollte er es nicht weiterhin sein? die nachfolgenden Passat modelle sind allesamt teurer!!

Erfahrungsbericht VW Passat 1.9 TDI (90 PS) von passiee, März 2009

4,3/5

Nun ist er schon 15 Jahre alt.
Der Motor ist super (schön durchzugsstark) und machte keine Probleme bis jetzt, wo er ölt. Der Turbo hat sich auch verabschiedet. Letztes Jahr war die Motorsteuerung defekt. Bevor sich jetzt weitere Kosten ergeben werde ich ihn abstoßen. Der Innenraum bot für uns 5-köpfige Familie bis jetzt genug Platz. Die Schlösser machten im Winter immer wieder Probleme. Auch die Tankanzeige stieg aus und ich blieb liegen, der ADAC tippte auf die Einspritzung fälschlicherweise, dabei war nur der Sprit alle. Sonst übliche Verschleißreparaturen.

Erfahrungsbericht VW Passat 1.9 TDI (90 PS) von diebauchs, März 2009

4,1/5

14 Jahre Passat TDI, eine Beziehung wie sie sein sollte.
1995 gekauft und bis 2004 keine Probleme gehabt.
Ich höre nicht mehr so gut weshalb mich rappelnde und klappernde Verkleidungsteile offenbar nicht stören.Und außer den normalen Verschleißteilen, ging auch nichts kaputt. Bis 2004: Die Halbwertzeit war wohl erreicht.
Hadelhubsensor, Zahnriehmenrad auf der Kurbelwelle und unzählige Leitungsbrüche bis hin zum Abriss einer Eispritzleitung haben den Wagen in den letzten 5 Jahren zu einer der schlechtesten Geldanlagen gemacht die man sich vorstellen kann. Von dem moralischen Verschleiß gar nicht mehr zu reden. Bis 200 000 Km war es eines der zuverlässigsten Autos, das ich hatte. Nun, mit 290 000 Km
wird er in 12 Wochen seine Reise in die ewigen Jagdgründe antreten. Immerhin ist er derzeit noch 2500 Euro wert.

Fazit: ein Klasse Lastesel für den anspruchslosen Fahrer
und ein prima Lehrobjekt für den ambitionierten Schrauber

Erfahrungsbericht VW Passat 1.9 TDI (90 PS) von BerndBe, Januar 2009

4,4/5

Fahre den Passat TDI vom März 1996 mit der 81kw (110PS)-Maschine und dem roten I bei TDI nun exakt 10 Jahre. Gekauft als knapp dreijähriger Leasingrückläufer (und Unfallwagen) mit bereits 130.000 km, diente er uns in der Familie bis heute weitere 340.000km.

Erst mit Tachostand 467.000km wurde das erste Mal erforderlich, das Getriebe auszubauen. Unfassbar. Kaum einer glaubt es mir. Die Kupplung (und leider auch das Doppelmassenschwungrd) war defekt. Schon seit zwei Jahren verlor der Motor in winzigen Mengen Kühlmittel, was bei zweimaligem Check in der Werkstatt (und erfolgloser Suche) auf eine innere Kühlmittel-Undichtigkeit hindeutete (Zylinderkopfdichtung, oder Riss im Zylinderkopf oder Motorblock). Durch das lange bereits erwartete Motor-Ende wurde ich nachlässig mit dem Nachfüllen von Kühlmittel; man sah es alle dreivier Wochen mal blinken, und beim Nachfüllen war immer noch etwas Kühlmittel unten im Behälter, also war das Blinken immer unproblematisch gewesen…

So wurde es eines Tages zu viel mit der Dreistigkeit, einfach immer noch etwas weiterzufahren bei blinkender Kühlmittelverlust-Anzeige: morgens noch noch mit Tacho 205 auf der Autobahn unterwegs gewesen - und an der nächsten Abfahrt unfreundliche Geräusche aus dem Motor vernommen.

Lagerschaden.

Das wirtschaftliche Aus für das Auto..

Ich entschloss mich dennoch, den Wagen weiterzufahren - weil für so wenig Geld einfach kein guter anderer Wagen vergleichbarer Qualität aufzutreiben wäre: der Wagen hat ein Sportfahrwerk, und die Inneneinrichtung (Recaro-Sitze) ist nicht im Ansatz abgeschubbelt, wie bei anderen Autos (auch VW, Audi) oftmals schon nach 150.000 km.

Ich hätte darauf rechnen müssen, für einen (dann Plakettenfähigen) sparsamen und dennoch flotten Diesel über 8000 Euro ausgeben zu müssen - das wollte ich nicht. Zumal ich noch mit einem der letzten „alten“ Versicherungsverträge unterwegs bin, die es entbehrlich machen, einen frischen Führerscheininhaber (Kind zwischen 18 und 25) der Versicherung nachzumelden, was bei sehr niedrigen Versicherungsprozenten leicht die Prämie auf das Doppelte treiben kann. Mit der „alten“ Versicherung darf das Auto jeder bewegen, der einen Führerschein hat - und das ganze Gehicke und Gehacke mit Versicherungen spart man sich doch lieber? Mein Sohn war sehr sehr froh, bei seinen gelegentlichen Besuchen ein Auto nutzen zu können - so reich, dass er einen eigenen Wagen am Studienort hat, ist er nicht, und wir auch nicht.

Also suchte ich nach einem anderen gebrauchten Motor. Wurde per eBay fündig, für nur dreistelliges Geld. Holte den Motor ab (einen Motor aus einem Seat Ibiza, gleicher Typ „AFN“), ließ ihn in einer VW-Werkstatt umbauen. Dabei kam heraus, dass die heutigen VW-Schrauber oftmals nur unbedachte Ersatzteil-Auswechsler sind und das Nachdenken über Fehlerbilder verlernten - oder niemals richtig lernten. Das ist vor allem für den Fahrer älterer Wagen ein Ärgernis, wenn sie aus Verschleißgründen mitunter kombinierte Fehlerbilder mit mehr als einer Ursache haben - bei sowas versagen oft auch die elektronischen Diagnose-Einrichtungen: die wesentliche Tips zu den Fehlerbildern musste ich selbst (!) den Meistern (!) geben..

Ich finde es, nebenbei bemerkt, eh etwas ätzig, wenn einen die Meister bei einer Fehlerbeschreibung erst nur „weise“ anlächeln, und dann verlautbaren, sie schließen eben mal den Computer an; reißen sie die Plastikverkleidung neben dem Lenkrad los, stecken sie ein Kabel ein, und schoon ist man 20 Euro für die „Diagnose“ los. Dann rattert der Drucker so sieben Seiten Papier aus. Der Meister guckt lächelnd drauf - und der Computer findet immer was - und Meister macht die nächste Ansage, was als Nächstes zu wechseln sei. Leider meist, ohne einen Piep eigenes Nachdenken zu investieren. Denn der Kunde zahlt ja..

Insgesamt war nach ca. fünfwöchiger Pause das Auto wieder fit. Der „neue“ Motor lässt sich etwas zäher an als der alte; ich werde ihn wohl mit seinem erst 167.000km noch richtig „freifahren“ müssen. Die Hoffnung besteht, dass ich mit diesem zweiten Motor dann die 700.000 km sehen werde (>35.000 km per Jahr).

Nachteilig ist, dass dass Auto nur mit Euro 2 und der roten Feinstaubplakette unterwegs ist, obwohl mit der Verteilereinspritzpumpe die Drücke unter 250 bar bleiben und damit die Kraftstoff-Tröpfchengröße so, dass KEIN lungengängiger Feinstaub produziert wird. Neuere Turbodiesel produzieren mit Einspritzdrücken von 1400 bis 2000 bar Feinstaubpartikel, die dann von der Abgasanlage nur zu 30-35% zurückgehalten werden - diese Autos aber bekommen die grüne Plakette !?!?!?!

Ein politischer EU-Schildbürgerstreich ohnegleichen, lobby-geprägt und -verseucht. Die dämliche Politik ist da auf den Leim gegangen - mit dem Argument „Umweltschutz!“ wird Schindluder getrieben; am Aussperren älterer, nicht feinstaubender Diesel und dem leichzeitigen Hineinlassen neuerer Diesel mit lungengängigen Feinstaubpartikeln mag man erkennen, wie verkommen das heutige Polit- und Lobbygetriebe in unserer Gesellschaft ist.

Dass derselbe Motor in neueren Seat teils Euro 3 und die gelbe Plakette bekommt, nützt mir nichts. Wenn in der benachbarten Großstadt die Regelungen so bleiben, muss dieses exzellente Auto leider aus den Umweltschutzzonen draußen bleiben - und die ortsansässige Geschäftswelt muss auf mein Geld eben verzichten: wenn die Ratsvertreter so unendlich dumm sind, per „Maßnahmenplänen“ das schmutzige Spiel der EU-Lobbies mitspielen und nur den privaten den Bürgern ideologisch dreist in die Taschen packen. Denn Heizkraftwerke, Flugverkehr, Bahnverkehr und andere Verursacher sind zuallermeist von den negativen Auswirkungen der Feinstaubverordnungen ausgenommen.

Ein Ärgernis ist wie bei allen VW-/Audi- etc. TDIs: alle ein bis anderthalb Jahre ist wieder der Luftmassenmesser defekt. Sechs Stück wechselte ich. Mittlerweile kosten die älteren Typen aber nur noch 100 Euro. (Noch neuere LMM neuerer TDI zum Einstecken kosten nur noch 40 Euro).

Weiterer Nachteil: das Fahrwerk der 110PS-Version (weitenteils identisch zum VR6) benötigt recht viele Reifen - aber das könnte auch von der Fahrweise abhängen; der Wagen geht bedarfsweise sehr flott um die Ecken..
;-)

Passat TDI 110 PS, AFN-Motor: ein erstklassiges, ausreichend schnelles und recht sparsames Auto. Da ich viel selbst mache am Wagen und mir seit Jahrzehnten alles an Kosten und Belegen aufschreibe, kann ich mit Fug sagen, dass wir in der gesamten Familie bei annähernd 50 Fahrzeugen noch kein so günstiges Auto hatten, im km-Preis nach Vollkosten gerechnet. Hier hilft allerdings, viel zu fahren (beruflich fahren zu müssen), und dass alte Autos keinerlei Wertverlust mehr erleiden.

Insgesamt kann ich den Wagentyp nur sehr empfehlen. Sollte ich tatsächlich binnen der nächsten drei oder fünf Jahre ein anderes Auto benötigen, so würde ich einen VW, Seat, Audi oder Skoda mit exakt demselben Motortyp AFN (110 PS-TDI, Verteilerpunpe) kaufen - die neueren Fahrzeuge haben auch Euro 3 und die gelbe Plakette.

Erfahrungsbericht VW Passat 1.9 TDI (90 PS) von Superwetter, Dezember 2008

4,9/5

Seit rund 3,5 Jahren fahre ich den Passat 35i (B4) Variant mit 1,9 Liter TDI-Maschine.
Ausstattung- Family, Schiebedach und manuelle, nachgerüstete Klimaanlage.
Beim Kauf hatte das Fahrzeug bereits 353000Km auf dem Buckel, doch war der Wagen stets werkstattgepflegt von fachkundiger Hand.
Der Kaufpreis betrug 1800 Euro, ich handelte auch nicht, denn in anbetracht des technisch sehr guten Zustands hielte ich solch Verhalten für unangemessen.
Mir wurde das Fahrzeug zwar mit einigen Dellen, jedoch blitzblank übergeben.
Leichten Ölverlust am Dichtring der Nockenwelle beseitigte ich mit dem Tausch der Nockenwelle und einem neuen Simmerring.
Auch den Fahrersitz tauschte ich gegen einen frisch überholten Recarositz denn ich bin sehr lang gewachsen und hatte so leichte Platzprobleme mit dem Schiebedach.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Wagen noch original 66kW/90PS. (Motor-Kennbuchstabe - 1Z)
Die Fahrleistungen waren dementsprechend flüssig aber nicht mehr wirklich spritzig was ich nach über 10 Jahren VW-Scirocco bedauerte.
Da mir die Fahrleistungen - insbesondere der ausreichende, jedoch nicht übermäßig lebendige Motor so nicht genügten ließ ich nach rund 4 Monaten ein Chiptuning durchführen.
Zudem tauschten wir die Einspritzdüsen gegen die Version des 110Ps-AFN. Den Ladedruck leicht angehoben, die Einspritzmenge von rund 36mg-Standart auf ca: 45mg - getunt erhöht.
Das Ergebnis war im Vergleich nicht wieder zu erkennen...

Selbst mit 4 erwachsenen Männern besetzt zog der Wagen nun schneller durch als zuvor alleine fahrend - ich war restlos begeistert.

Zuvor hatte ich noch die für mich relevante Durchzugsmessung durchgeführt mit Stoppuhr - 5.ter Gang von Tacho 70km/h bis Tacho 120km/h.
Identische Strecke, identische Beladung - 1.Person vollgetankt - ebene Strecke.
Original - 18 Sekunden
Getunt - 12 Sekunden

Fortan lies sich der Wagen auch hier im bergigen, bzw. leicht hügeligen Land fast generell im 5.ten Gang bewegen.
Kosten für das Tuning 300 Euro - unter Freunden.
Nun waren es nach Schätzungen des Tuners ca: 132 PS, ca: 295Nm statt zuvor 202Nm in Serie, die Durchzugswerte bestätigten dies.

So weit so gut...

Während eines halben Jahres fuhr ich so den Wagen wie gewöhnlich extrem verbrauchsorientiert.
Der Verbrauch stieg infolge des Tunings wirklich nicht um einen zehntel Liter an, jedoch fuhr ich auch exakt so wie zuvor, nutzte die Leistung jedoch nie zum Erreichend der Höchstgeschwindigkeit aus.
Nach 6 Monaten wollte ich es dann versuchen, der Wagen fuhr vor dem Tuning 187km/h laut Tacho.
Die Strecke topfeben - BAB- fast leer.
Bei rund 110km/h gab ich also Vollgas, der Passat zog zuerst ab wie Schmitts Katze, doch bei rund 170km/h ging ihm langsam die Luft aus, Spitze nun noch knapp 185km/h, er qualmte wie verrückt, ich blieb weiter auf dem Gaspedal stehen – mein Fehler...
Nach nicht einmal 2 Minuten Vollgasfahrt - Exitus - Öldruckanzeige an - keine Leistung mehr - Fazit - Kapitaler Motorschaden - Kolben geschmolzen.
Mit viel Glück, starkem Rappeln und stetig verlierender Leistung schaffte ich es noch 5-10km bis zum Zielort.

Der regionale VW-Händler zerlegte in meiner Anwesenheit den Motor, ein gebrauchter Motor wurde organisiert und vom VW-Autohaus wieder eingebaut.

Kosten 2100 Euro.
Dies beim Km-Stand 385000.
Doch die Karosserie war einfach viel zu gut um Ihn zu schlachten.

Danach achtete ich peinlich darauf, dass meine Kühlwassertemperatur nicht mehr die 100 Grad-Marke erreichte, bin seither nie wieder die Endgeschwindigkeit gefahren, denn ich weiß nun, dass der Einspritzstrahl zu lange einspritzt.
Folgen siehe oben!
Deshalb rußt er bei hoher Last auch entsprechend und die AU ist nicht ganz einfach zu bekommen.
Da der Einspritzstrahl zu lange einspritzt trifft dieser bei hohen Drehzahlen den Kolbenboden, so dass dieser schmilzt wenn diese Last länger andauert.

Bei kurzen Bergfahrten genügt dieser Wärmeeintrag nicht um Schaden zu verursachen, jedoch achte ich wie bereits geschildert genau auf die Kühlwassertemperatur, denn der erste Motor versagte bei genau 100 Grad-Celsius den Dienst.

Leider sind diese 1Z-Motoren noch ohne einen gekühlten Kolbenboden, entgegen leistungsstärkeren späteren Motoren, zudem verträgt der Turbolader wohl keinen all zu hohen Ladedruck, dies würde die Brennraumtemperatur ebenfalls positiv beeinflussen droht dann mit Lagerschaden.
Die VTG-Lader sind deutlich besser, jedoch neigen hier die Leitschaufeln gelegentlich zum Verklemmen.

Die Konsequenz ist somit ein thermisch grenzwertiger Motor der längere hohe Last nicht verträgt.

Nach all dem Ungemach fahre ich den Wagen bewusst nicht mehr aus, erfreue mich stattdessen an dem tollen Durchzug und den Minimalverbräuchen.
Ich fahre im Jahr rund 47000km, tanke regelmäßig alle 14 Tage an derselben Tankstelle in Holland.
Mein Jahresdurchschnittsverbrauch liegt bei ca: 4,6-4,7 Liter, gleich ob Sommer oder Winter - der Wagen wird ja stets auf langen Strecken bewegt.
Dies entspricht rund 126 Gramm CO2 pro Kilometer - wozu also neue Technik?? Dieser Wagen ist somit ein extrem umweltschonendes Fahrzeug, eben weil der Treibstoffkonsum derart gering ausfällt und die Lebensdauer so gigantisch ist.
Diese ist völlig überflüssig, verkompliziert Geräte nur ohne diese tatsächlich zu verbessern!
Die Klimaanlage betätige ich nur selten, jedoch ist der Wagen auf meinen langen Touren von knapp 500km einfach häufig voll besetzt - 5 Personen mit Gepäck.
Den Reifendruck habe ich massiv erhöht vorne 2,9 bar, hinten 3,4 bar, er rollt ganz leicht.
Bergab nehme ich häufig den Gang raus und fahre zudem sehr vorausschauend, dennoch zügig.
Einzig auf der BAB pendelt mein Reisetempo stets um 110km/h, denn bekanntlich geht der Luftwiderstand quadratisch mit dem Tempo einher, ja um das Tempo linear zu erhöhen muss der Motor somit gar in der dritten Potenz Leistung zulegen um den Luftwiderstand zu kompensieren.

Der Tank fasst gigantische 96,5 Liter, denn ich fuhr den Wagen einmal komplett leer bis dieser stehen blieb.
Dann mit Kanister aus der nächsten Tankstelle und gleich wieder - wie sonst auch randvoll getankt.
Da waren es exakt 2111km = 4,57Liter Durchschnittsverbrauch.
Also durchaus in meinem normalen Rahmen.

Jedoch hatte mich die Tanzanzeige hinters Licht geführt, diese zeigte nämlich noch rund 5 Liter Rest an.

Auch dies behob ich alsbald, bog den Schwimmerbügel passend nach und fühle mich so wohler.
Ja generell erledige ich fast alle Arbeiten am Fahrzeug selbst, jedenfalls so lange wie dies kein Spezialwerkzeug erfordert.
Ich kann aber auch so gut wie alles, bin von Beruf Maschinenbauingenieur und habe keinen linken Hände und eine gut sortiere Werkstattausrüstung.

Ausfälle waren seither die Klimaanlage, ein defekter Scheinwerfer - Steinschlag, das Steuergerät der sog. Diebstahlsicherung lies den Wagen öfter nicht anspringen, versagte nach und nach auch während der Fahrt den Dienst so dass der Motor unvermittelt ausging.
Zudem verursachte der Nadelhubgeber einmal Probleme so dass der Motor immer wieder unvermittelt ins Notlaufprogramm wechselte - Fehlerspeicher genullt - seither problemlos.
Auch das Zündschloss gab zwischendurch den Geist auf.
Das erste Radlager vorne wurde bei 430000km getauscht, das zweite rund 40000km später.
Bei den Radlagern hinten sollte man die billigen vom Ebay-Händler meiden, denn billig ist nicht gleich preiswert!
Nach jeweils 15000km waren diese völlig defekt, nach dem ich zwischendurch den Wagen mit Sandsteinen völlig überladen hatte schob ich die Schuld darauf zurück, doch das nächste Kegelrollenpaar hielt ebenso schlecht.
Seither lautet die Devise - zurück zu deutscher Markenqualität.

Den Auspuffendtopf reparierte ich mittels Edelstahlblechbandage und gewöhnlichem Haushaltssilikon, nietete das Edelstahlblech großflächig um die gesamte Unterseite des Endtopfes - bei der HU gab es keinerlei Beanstandungen - hält so ewig!

Auch die Batterie gab nach kurzer Zeit (nicht mal 2 Jahre) den Geist auf, eine Varta-Mercedesbatterie mit unglaublichen 850A Kaltstartstrom lässt den Wagen seither anspringen wie einen jungen Gott gleich ob klirrende Kälte oder nicht.

Auch auf den Lichtmaschinenreglerkohlenverschleiß sollte man bei solch Strecken wie ich diese fahre achten, bevor diese völlig am Ende sind tausche ich diese und lege die fast Verschlissenen in den Kofferraum.

Auch führe ich entsprechend Werkzeug mit - für den Fall der Fälle...

Der Ölverbrauch - ich fülle nach dem Ölwechsel randvoll bis zur oberen Markierung, nach 15000km ist der Pegel rund 0,9-1,0Liter abgefallen, also gerade mal unten - perfekter Zustand.

Mittlerweile hat der Wagen an diversen Stellen leichten Rostbefall was angesichts des Ganzjahreseinsatzes und gut 14 Jahren Benutzung durchaus in Ordnung ist - jedoch nirgendwo an tragenden Teilen.
Kommendes Jahr wird wieder dagegen angekämpft wie jedes Jahr.

Dank meiner besonnenen Fahrweise ist auch der Reifenverschleiß gering, Barum-Reifen bewährten sich nicht besonders, die Sommerreifen hielten nur rund 45000km, die besten Erfahrungen in Bezug auf Verschleiß habe ich mit Reifen des Fabrikates Rotex gesammelt - diese halten deeeutlich länger, ca: 70000-80000 bei den Sommerreifen, doch sind diese erst seit rund 40000km gefahren, jedoch noch mit halber Profiltiefe.
Einzig in den Nässeeigenschaften sind diese Reifen mit Reifen aus Europa nicht vergleichbar, hier muss man deutliche Einbußen in Kauf nehmen.
Jedoch sollte ich hier auch noch einmal meinen wesentlich höheren Reifendruck anführen, dieser verringert zwar den Verschließ und den Rollwiderstand, doch die Reifen können so auch nur weniger Grip aufbauen.

Über die sonstigen Eigenschaften des Passat Variant haben andere schon hinreichend geschrieben. Doch auch ich schließe mich der Beurteilung an - gigantisch Platz auf der Rückbank, ja selbst wenn ein Großer wie ich 189cm vorne den Sitz normal einstellt habe ich selbst hinten dran noch rund 7cm Platz bei den Knieen zum Fahrersitz.
Auch stoße ich hinten mit dem Kopf nicht an die Decke.

Der Kofferraum ist fast uneingeschränkt gut, einzig der Vergleich zu neuen Modellen zeigt die Schwächen der älteren/einfacheren Konstruktion - der Platz zwischen den Radhäusern beträgt nur 94 Zentimeter.
Die neuen Multilenker-Hinterachsen mit Blockfedern und separatem Dämpfer bieten mehr Platz.
Doch wollte ich diese nicht haben!!
Grund - trotz besserem Fahrverhalten verschleißen die Gelenke der Multilenkerachsen rasch und nur der teure und aufwendige Austausch stellt wieder gute Verhältnisse her.
Die Verbundlenkerachse des Passats hingegen hat nur zwei Lagerstellen, diese sind sehr gut zugänglich und zudem robust und langlebig.
Ein zusätzlicher Stabilisator an der Hinterachse ist nicht notwendig da die Verbundlenkerachse bei einseitiger Last tordiert und sozusagen einen integrierten Stabilisator beinhaltet.

Der Wagen läuft sauber gerade aus, einzig voll beladen ist der Wagen etwas unterdämpft, schlägt jedoch nie durch.
Dies mag jedoch auch an den Stoßdämpfern liegen die mittlerweile ca: 180000km gelaufen sind.

Auch die Vorderachse mit Mc-Pherson-Radaufhängung ist robust und langlebig, der Wagen ist einfach ein toller Reisekombi mit Minimalverbrauch.
Manko ist einzig das laute Motorgeräusch, insbesondere beim Kaltstart.

Einen Rußfilter meide ich da sich hier der Staudruck erhöht und somit den Liefergrad verschlechtert weil der Turbo nicht mehr ganz so auf Touren kommt - siehe oben - thermische Problematik.
Zudem halte ich die Feinstaubdiskussion für absoluten Quatsch!!
Dies nicht nur weil ich bewusst filterlos fahre, sondern weil größere Staubpartikel schneller zur Erde fallen als eben jener Feinststaub, ein ungefilterter Diesel zwar objektiv mehr Ruß ausstößt, die groben Partikel jedoch nicht lange in der Luft verbleiben.
Die feinsten Partikel passieren somit auch den Filter denn diese passieren den Filter durch die Poren.
Nach kurzer Zeit also eine Pattsituation zwischen gefiltertem Ruß und ungefilterten besteht.
Letztlich alles nur eine Frage der Politik die technische Zusammenhänge nicht kennt, deshalb auch solch hirnrissige Entscheidungen trifft.

Ich halte den Wagen für uneingeschränkt empfehlenswert.
Mein derzeitiger Kilometerstand beträgt 510000km, ständig wachsend weil im täglichen Alltagsgebrauch.
Mein Ziel sind rund 700000km, in 4 Jahren sollte dies erreicht sein - so es denn so weiter läuft wie bisher...

Mit freundlichen Grüßen und technischem Sachverstand,
Superwetter@eb.de

Erfahrungsbericht VW Passat 1.9 TDI (90 PS) von Anonymous, Dezember 2008

4,7/5

Hallo,
Mein Vater fuhr den Vw Passat Variant EUROPE von 1995 bis 2/2007 und war damit recht zufrieden.

Daten , Bj:1995,ZV,KM:2/2007: 250 000,90 PS, 6,6l Verbrauch

Ich bin als Kind immer mitgefahren und muss sagen , das es ein sehr solider und für meinen Geschmack sehr schöner Wagen war.Selbst nach 250 000 Kilometern und einigen Dellen vom Schwedenurlaub konnte mein Vater den Vw noch für 1500 Euro(!) verkaufen,ohne Test,ohne Probefahrt oder genaueres betrachten.Vielleicht lag es an der Europe-Edition die jetzt eher selten ist , oder?

Naja, es gab zwar kaum Reperaturen aber ab 2006 fingen die Mängel an: höherer Verbrauch,Ölverlust,Kofferraum konnte nicht mehr leicht geschlossen werden(nur durch gewaltiges zuschlagen) und zuletzt lies sich die linke Hintertür nicht mehr öffnen.
Daher hat mein Vater den Vw verkauft und fährt jetzt Audi A6.

Ich empfehle dieses Auto zum Kauf,solange es noch gute Modelle gibt!

Erfahrungsbericht VW Passat 1.9 TDI (90 PS) von Anf, Oktober 2008

5,0/5

Ich fahre den Passat seit 08.2001. Habe ihn mit 180000 km gekauft. Musste am Anfang viel investieren (Turbolader, Thermostat etc.) Der Wagen läuft gut und ruhig Verbrauch: eine Tankfüllung 70 l reicht locker für 1000 km. Ach ja falls der Motor auf ein mal ausgeht und das fast immer beim erreichen der Betriebstemperatur dann liegt am Relais in der Motorsteuerung. Das Problem haben fast alle 90 PS TDI Motoren egal ob im Passat oder im Golf.

Erfahrungsbericht VW Passat 1.9 TDI (90 PS) von Anonymous, Januar 2008

4,3/5

Der Passat Variant ist zwar nicht gerade ein formschönes Auto, bietet aber ein ungeheur hohes Maß an Funktionalität und Platzangebot.

Der Innenraum ist nicht wirklich schön aber geräumig und funktional. Alles hat seinen Platz und ist gut zu erreichen. Instrumente und Scahlter sind sehr durchdacht positioniert und intuitv bedien- bzw. ablesbar.
Fahrer und Beifahrer sitzen sehr bequem, erfahren aber nahezu keinen Seitenhalt. Auf den hinteren Plätzen geht es enger zu, der Platz reicht dennoch aus um auch längere Fahrten ohne Beschwerden zu überstehen. Der Kofferraum ist äusserst geräumig und durch die große Heckklappe gut zu beladen. Hier findet auch Gepäck für vier Personen problemlos Platz.

Das Fahrverhalten des Passat ist durch die indirekte Lenkung und das leider etwas schwammige aber druchaus komfortable Fahrwerk ein wenig unbefriedigend. Der kraftvolle TDI ist allerdings gerade zur damaligen Zeit ein Meilenstein der Technik und bietet einen ordentlichen Vortrieb bei sehr moderatem Spritverbauch.

Die Technik ist überaus solide und haltbar. Die meisten Defekte lassen sich hier noch ohne Probleme selbst beheben und auch die Wartung fällt abgesehen vom häufigen Zahnriemenwechseln relativ mager aus. Das Fahrwerk weist kaum Verschleis auf und Getriebe und Motor sind haltbar.

Der Passat ist wirklich ein zuverlässiges und sehr genügsames Auto. Wird er stets pfleglich behandelt, erhält seine Inspektionen regelmäßig und wird schonend warm- und kaltgefahren, so begleitet er seinen Besitzer sehr lange bzw. weit :)

Auch heute sind noch brauchbare Exemplare zu bekommen und dies meist zu geringen Preisen. Somit auch ein sehr geeignetes Auto für Handwerker oder Baustellenfahrten...

Alle Varianten
VW Passat 1.9 TDI (90 PS)

  • Leistung
    66 kW/90 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    14,4 s
  • Ehem. Neupreis ab
    20.043 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    0,0 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten VW Passat 1.9 TDI (90 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseMittelklasse
KarosserieformKombi
Anzahl Türen5
Sitzplätze5
FahrzeugheckKombi
Bauzeitraum1993–1996
HSN/TSN0600/946
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.896 ccm
Leistung (kW/PS)66 kW/90 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h14,4 s
Höchstgeschwindigkeit173 km/h
Anhängelast gebremst1.200 kg
Anhängelast ungebremst600 kg
Maße und Stauraum
Länge4.595 mm
Breite1.720 mm
Höhe1.445 mm
Kofferraumvolumen465 – 1.500 Liter
Radstand2.625 mm
Reifengröße185/65 R14 T
Leergewicht1.360 kg
Maximalgewicht1.820 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.896 ccm
Leistung (kW/PS)66 kW/90 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h14,4 s
Höchstgeschwindigkeit173 km/h
Anhängelast gebremst1.200 kg
Anhängelast ungebremst600 kg

Umwelt und Verbrauch VW Passat 1.9 TDI (90 PS)

KraftstoffartDiesel
Tankinhalt70 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben0,0 l/100 km (kombiniert)
0,0 l/100 km (innerorts)
0,0 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch5,7 l/100 km (kombiniert)
Tatsächliche CO2-Emissionen150 g/km (kombiniert)
SchadstoffklasseEU1
Energieeffizienzklasse

Alternativen

VW Passat 1.9 TDI 90 PS (1993–1997)