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Testbericht

Elfriede Munsch/SP-X, 30. April 2021
SP-X/Köln. Reibungslos geht sicherlich anders: Der Start des ID.3 verlief nicht bilderbuchmäßig. Softwareprobleme und Corona verzögerten seine Markteinführung im vergangenen Jahr. Mittlerweile ist der Stromer, der gleichzeitig auch Vorzeigemodell für den elektrischen Baukasten des Konzerns sein will, erhältlich. Eine Übersicht mit Empfehlung, für wen welcher ID.3 taugt.Kurzcharakteristik: Hoffnungsträger, Trendsetter, „Volks“-Wagen, Sportler oder einfach nur ein batterieelektrischer Kompaktwagen, um von A nach B zu kommen: Der ID.3 muss viele Erwartungen erfüllen. Das könnte ihm gelingen und damit in die Fußstapfen des Golf treten.Karosserie: Der ID.3 ist ausschließlich als Fünftürer zu haben. Andere Karosserievarianten wie etwa Cabrio oder Kombi gibt es nicht. Der Kompakte streckt sich in der Länge auf 4,26 Meter, die Breite beträgt 1,81 Meter (2,07 Meter mit Außenspiegel). Diese Abmessungen sind fast identisch mit denen des Golf. In der Höhe (1,57 Meter) überragt der Stromer aber seinen Konzernbruder um rund 8 Zentimeter. Mit seinem Radstand von 2,77 Metern übertrifft der ID.3 den Golf um 14 Zentimeter deutlich. Die Insassen des ID.3 können sich über ein üppiges Platzangebot freuen und dies bei kompakten Abmessungen. Das Kofferraumvolumen liegt bei 385 Liter, klappt man die Rücksitzlehnen um, steigt der Wert auf 1.267 Liter. Optisch ist der Stromer unschwer als VW-Familienmitglied zu erkennen. Das Design setzt zwar eigene Akzente, verschreckt aber nicht.Motoren: Die Motoren sind schnell aufgezählt. Kunden können zwischen einem 110 kW/150 PS und einem 150 kW/204 PS starken E-Motor wählen. Wie schon beim Urahn, dem Käfer, sitzt der Motor im Heck und treibt die Hinterachse an. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei beiden Varianten bei 160 km/h abgeregelt.Etwas diffiziler wird es, wenn man die Parameter Batteriegröße, Reichweite, Ladeleistung und Verbrauch dazu nimmt. Die 150 PS-Variante lässt sich mit den Batteriegrößen 45 kWh und 58 kWh (hier mit 147 PS) kombinieren, der 204 PS-Motor mit 58 kWh und 77 kWh. Die Akku-Größen heißen „Pure“, „Pro“ und „Pro S“.Kleiner Motor und kleine Batterie ermöglichen eine maximale Reichweite von 351 Kilometern (WLTP) und kommen auf einen Durchschnittsverbrauch von 13,1 bis 13,8 kWh. Laden an der Wallbox ist hier mit 7,2 kW möglich, an der Schnellladestation sind es bis zu 100 kW Ladeleistung. Das Basismodell erlaubt nur 50 kW.Die Kombination kleiner/großer Motor und mittlerer Akku kommt auf bis zu 426 Kilometer Reichweite. Den Verbrauch gibt VW mit 13,4 bis 14,1 kWh (147 PS) und 14,5 bis 15,4 kWh (204 PS) an. Die Ladedaten lauten hier: Wallbox bis zu 11 kW, Schnellladestation bis zu 100 kW.Das Duett aus 204 PS und dem 77 kWh-Akku ist für eine Reichweite von bis zu 549 Kilometer gut. Durchschnittlich benötigt es 13,5 bis 14,1 kWh. An der Schnellladesäule hat dieses Zusammenspiel mit bis 125 kW die Nase vorn.Ausstattung: Für die Batteriegrößen „Pure“, „Pro“ und „Pro S“ stehen verschiedene Ausstattungslinien zu Wahl. Diese sind mit unterschiedlichen Pakten wie für Design, Interieur, Infotainment oder Assistenten vorkonfiguriert. Kunden können fast nur noch bei Lackfarben und Felgengrößen ein Häkchen setzen. Gegen Aufpreis gibt es Extras wie elektrisch einstellbare und beheizbare Sitze. Die Preise starten bei rund 31.500 Euro. Das Topmodell kostet knapp 50.000 Euro. Für Fahrzeuge, die einen Netto-Listenpreis von 40.000 Euro nicht übersteigen, lässt sich die Innovationsprämie in Höhe von 9.570 Euro abziehen; für Fahrzeuge, die darüber liegen, sind es 7.975 Euro.Für jede Batterie gibt eine Basisversion. Diese sind leicht zu erkennen; sie haben dieselbe Bezeichnung wie die Akkus. Für Pure und Pro S gibt es jeweils drei Ausstattungslinien, für Pro sind es sechs.Bei „Pure“ (ab 31.500 Euro) und „Pro“ (35.000 Euro) warten die Basisvarianten unter anderem mit LED-Scheinwerfern, ordentlicher Konnektivität sowie bis zum Modellwechsel im Sommer noch mit Navi auf. Das Einstiegsniveau von „Pro S“ (ab 42.000 Euro) ist etwas üppiger ausgestattet. Hier kommen noch unter anderem höheneinstellbare Vordersitze, beheizbares Lederlenkrad sowie eine 30-farbige Ambientebeleuchtung dazu. Die Rückbank ist als Zweisitzer ausgeführt.Wer sich für den kleinen Batteriepack entscheidet, findet erst im dritten Komfortniveau „Style“ (ab 38.400 Euro) Annehmlichkeiten wie höhenverstellbare Vordersitze, Fernlichtassistent oder Matrixlicht. Diese Ausstattungsmerkmale bietet auch die Version „Business“ für den 58 kWh-Akku (ab 40.850 Euro). Die Topversion für den mittleren Akku heißt „Max“ (ab 47.100 Euro) und hat alles an Bord, was VW für den ID.3 bereitstellt wie etwa Rückfahrkamera, Zweizonen-Klimaanlage, Panoramadach und das komplette Assistentenangebot. Außerdem gehören hier als Alleinstellungsmerkmal noch eine adaptive Fahrwerksregelung und Progressivlenkung zum Serienumfang.Empfehlungen:Für Fahrer mit wenig Ansprüchen und Zeit zum Laden: ID.3 Pure, Batterie: 46 kWh, E-Motor: 110 kW/150 PS, Reichweite: 351 Kilometer, Ladeleistung: AC 7,2 kW, DC 50 kW, Preis: ab 31.495 EuroFür sportliche Fahrer mit Komfortansprüchen: ID.3 Pro Max, Batterie 58 kWh, E-Motor: 150 kW/204 PS, Reichweite: 416 Kilometer, Ladeleistung: AC 11 kW, DC 100 kW, Preis: ab 47.105 EuroFür Familien mit Kompromiss bei Leistung und Komfort: ID.3 Pro Family, Batterie: 58 kWh, E-Motor: 107 kW/147 PS, Reichweite: 420 Kilometer, Ladeleistung: AC 11 kW, DC 100 kW, Preis: ab 41.900 EuroDer VW ID.3 soll die Marke in die elektrische Zukunft führen. Inzwischen sind alle Varianten bestellbar. Zeit, zu schauen, welche Version für wen passt.  
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Fazit
Der VW ID.3 soll die Marke in die elektrische Zukunft führen. Inzwischen sind alle Varianten bestellbar. Zeit, zu schauen, welche Version für wen passt.  

Quelle: Autoplenum, 2021-04-30

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