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Testbericht

Marcel Sommer, 8. Juli 2016
Mit Kindern im Auto in den wohlverdienten Sommerurlaub zu fahren ist nicht erst seit gestern in Mode. Damit nicht schon auf dem Weg zum Urlaubsort der erste Streit vom Zaun bricht, gibt es ein paar nützliche Zubehörteile.

Der Sommer ist da! Oder besser gesagt: die Sommerferien. Kinderlosen Personen wird in diesen Tagen klar, dass die Nachbarn mit ihrer Kinderschar wohl (leider) doch nicht ausziehen, sondern nur ihr Urlaubs-Mobil packen. Denn auf den eigenen vier Rädern in den wohlverdienten Urlaub zu fahren, ist nicht selten. Ganz im Gegenteil. Laut einer Umfrage des Unternehmens Aral planen 85 Prozent der Deutschen in diesem Jahr einen Sommerurlaub. Und satte 45 Prozent davon nutzen dafür ihr eigenes Auto. Mit 38 Prozent folgt das Flugzeug, weit vor dem Zug mit zehn Prozent. Auf den Fernbus greifen lediglich vier Prozent zurück. Neben den Kosten spielen Faktoren wie Flexibilität und Komfort große Rollen. Und genau bei letzterem hakt es so manches Mal. Denn unabhängig davon in was für einem Gefährt die Familie zum Ziel ihrer Sommerträume kutschiert wird, es gibt immer etwas auszusetzen. Sei es spontan aufkommende Langeweile, der Fensterplatzinhaber lässt einen nicht aus seinem Fenster schauen - es gibt viele Gründe, weshalb Papa und Mama sich in solchen Situationen an einen ganz andern Ort wünschen. Um einer solchen Tagträumerei vorzubeugen, können schon ein paar einfache Dinge helfen.

Voraussetzung für ein erstes Aufkeimen von Langeweile ist die greifbare Präsenz von zeitvertreibenden Utensilien. Ob dies nun in der heutigen Zeit ein Tablet-PC, ein Smartphone oder die guten alten Stifte mit Papier sind, ist natürlich Erziehungssache. Nichts desto trotz müssen diese Dinge genauso schnell parat liegen wie etwas zu trinken und zu essen. Eine zusammenfaltbare Matte mit integrierten Fächern am oberen Bereich wird ganz einfach an der Kopfstütze befestigt und ist höhenverstellbar. Gleichzeitig schont sie die Rückseite der Vordersitze, die so manches Mal von dreckigen Kinderschuhen in Mitleidenschaft gezogen und somit auch schnell zum Konfliktthema werden. Damit der Frage "Und wo drauf soll ich jetzt malen?" in Ruhe mit den Worten "Das weißt Du doch" entgegnet werden kann, dafür sorgt ein knapp 15 Euro teurer Spieltisch für den Kindersitz aus dem Hause Diono. Die Marke Creative 7 bietet für weitere fünf Euro ein Knietablett an, das im Falle der Nichtbenutzung oder für den Weg zum Auto als praktische Umhängetasche genutzt werden kann.

Bietet sich aufgrund der Anzahl der Kinder zwischen ihnen ein freier Sitzplatz sorgt eine einfache, aber mit der Sitzoberfläche festverzurrbare rechteckige Box für eine elegante Art des organisierten Aufbewahrens. Wer sich solch ein Behelfsmittel nicht wie 78 Prozent der deutschen Autofahrer provisorisch zusammenbauen, sondern auf ein professionelles Zubehör zurückgreifen möchte, wird wiederum bei Diono und auch bei Hauck für rund 15 Euro fündig. Die Organizer halten alle Spielsachen in einer tiefen Gepäcktasche und verschiedenen Fächern neben dem Kindersitz bereit. Auch Wasser oder Saft finden in den zwei isolierten Getränkehaltern Platz. Da nicht nur Getränke vor zu viel Hitze, sondern vor allem die Kinder davor geschützt werden sollten, gehört ein Sonnenschutz in jedes Fahrzeug. Ob sich nun von Kogno und MyHappyRide für 14 Euro oder Koala und EZ-Bugz für fast 18 Euro entschieden wird, muss jeder selbst mit sich ausmachen. Da nicht jedes Autofenster gleich dimensioniert ist, bietet sich allerdings manches Mal der Griff zum teureren aber dafür in verschiedenen Größen bestellbaren Sichtschutz an.

Gehören alle oder wenigstens eines der Kinder zu denen, die in der Lage sind im Auto zu schlafen, gehört ein Kissen ins Auto. Laut einer von Diono in Auftrag gegebenen Marktstudie beim Marktforschungsinstitut YouGov machen das auch 58 Prozent der Befragten. Aber sobald die Kleinen den Kopf drehen oder nach vorne beugen, verrutschen die Kissen oder fallen herunter. Kann das Kissen jedoch per Klettverschluss direkt am Sicherheitsgurt befestigt werden, gehört solch ein potenzieller Schrei-Herd der Vergangenheit an. Neben dem zwölf Euro teure Seat Belt Pillow von Diono bieten sich noch einige weitere, wie zum Beispiel von Mondaynoon, zu Preisen ab sechs Euro an.

Ob das Kind nun schläft oder nicht, lässt sich am sichersten durch einen kurzen Blick in den Rückspiegel checken. Da aber nahezu kein Fahrzeug über einen Panoramaspiegel verfügt, der sowohl den rechten als auch den linken Fensterplatz abdeckt und ein ständiges Verstellen schnell mal in einem Auffahrunfall enden kann, gehört ein weiterer Rückspiegel ebenfalls an Bord. Selbst für in der Kinderschale auf dem Rücksitz rückwärts befestigte Babys gibt es große Spiegel, die an der Kopfstütze des Rücksitzes befestigt werden. Eine regelrechte 2.0-Lösung bietet unter anderem Volkswagen an. Die Smartphone-App Car-Net Cam-Connect in Verbindung mit dem optionalen Car-Net App-Connect lässt sich das Bild einer GoPro-Kamera auf das Display des Radios oder des Navigationssystems übertragen. Bei stehendem Fahrzeug oder bei Schrittgeschwindigkeit ist die Übertragung eines durchgehenden Videostreams möglich. Bei höheren Geschwindigkeiten ist die Übertragung aus Sicherheitsgründen auf ein Stillbild beschränkt, das sich auf Knopfdruck auslösen lässt. Big Mama is watching you!
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Quelle: Autoplenum, 2016-07-08

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