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Testbericht

Elfriede Munsch/SP-X, 5. September 2010

Ein Whirlpool im Bad ist nichts Besonderes mehr. Ein solches Sprudelbad auf der eigenen Terrasse macht dagegen schon etwas her. Ist jedoch ein Jacuzzi in die Dachterrasse eines Wohnmobils integriert, fällt das unter die Kategorie „sehr ungewöhnlich“ und der Betrachter reibt sich verwundert die Augen. So gesehen und geschehen bei dem Freizeitmobil Futuria sports+spa, das auf dem diesjährigen Caravan-Salon zu bestaunen war.
Das exklusive Anbauteil ist für Rennsportfreunde gedacht. Kein Wunder also, dass sich im Heck des Trailers eine Garage befindet. In diese können dank der 3,80 Meter langen Auffahrrampe, die einem Böschungswinkel von nur acht Grad aufweist, auch flache Sportwagen fahren. Zur exklusiven Ausstattung der Garage gehört eine verspiegelte Decke mit integriertem LED-Sternenhimmel, eine Seilwinde sowie eine Seitenklappe, die den Ausstieg aus räumlich beengten Sportwagen erleichtert.
Damit sich die Gäste des Sportwagenbesitzers wohlfühlen können, gibt es eine Lounge für bis zu zehn Personen samt Küchenzeile und die Dachterrasse mit dem 550 Liter fassenden Entspannungsbad. Zwei Schlafkojen sind ebenfalls an Bord. Die futuristisch gestylte und windschnittige Zugmaschine wurde in Zusammenarbeit mit dem Reisemobilhersteller Eura Mobil entwickelt. Der Futuria sports+spa kostet rund 657.000 Euro. Übrigens: Bevor es mit dem Fahrzeug weiter geht, muss der Whirlpool geleert werden.
Eine andere Variante seinen Traumwagen mit in den Urlaub zu nehmen, hat zeigt der Reisemobilspezialist Volkner gezeigt. Schon seit längerem gibt es im Wohnmobilheck integrierte Garagen. Aus Platzgründen sind diese meist für Kleinwagen wie Smart oder Toyota iQ ausgelegt.
Wer aber im Urlaub die historischen Altstädte abseits des Campingplatzes erkunden will, muss nicht länger automobilen Verzicht üben. Volkner hat für seine Luxus-Baureihe „Performance“ eine Garage entwickelt, die zwischen den Achsen platziert ist und auf Knopfdruck seitlich ausfährt. Sie bietet Platz für Fahrzeuge wie einen Porsche 911, Mercedes SLR, Audi R8 oder falls doch mehr als zwei Personen unterwegs sein wollen, einen Audi A4. Nur viel höher sollten die mitreisenden Pkw nicht sein. Theoretisch ließen sich auch SUV transportieren, doch würden passende Garagen zu viel Platz vom Wohnraum beanspruchen. Die Tüftler bei Volkner sind aber offen für neue Anregungen, (fast) nichts ist unmöglich.
So können die Grundrisse der Perfomance-Fahrzeuge individuell gestaltet werden ebenso wie die Innenausstattung aus einem umfangreichen Angebot zusammen gestellt werden kann. Ein 4 kW Dieselgenerator, 1360 Ah Spezialbatterien, 1 kW Solar und eine Lichtmaschine zur Batterieaufladung während der Fahrt sorgen dafür, dass weder der Tiefkühltruhe, dem geräumigen Kühlschrank, dem professionellen Kaffeeautomat, der Spülmaschine noch dem Backofen der Saft ausgeht. Zur technischen Innenausstattung gehören neben einer Drei-Zonen-Soundanlage von Bose, die im Wohnraum, Schlafraum und Bad mittels Fernbedienung gesteuert werden kann, ein Büropaket mit fest installiertem PC mit Laptop-Anschluss, wie auch ein permanenter, über SAT-Anlage verfügbarer Internetzugang. Eine Rückfahrkamera sowie eine Ultraschall-Rückfahranlage helfen beim Manövrieren der 12 Meter langen Mobile.
Als Besonderheit lässt sich bei dem Modell „Performance II“ die komplette Fahrzeugwand hinter dem Beifahrersitz seitlich um 50 Zentimeter ausfahren. Dieser sogenannte „Wall-out“ vergrößert den Innenraum um ein Drittel. Noch Fragen? Ach ja, der Preis: Kunden, die sich für so viel individuellen Luxus interessieren, sollten liquide sein und siebenstellige Eurobeträge dürfen nicht schrecken. „Performance II“ kostet ab 1.545.000 Euro – zwar inklusive der Innenausstattung, aber natürlich ohne den Sportwagen. Ein Mercedes SLR würde beispielsweise den Preis um weitere 653.000 Euro erhöhen. Ein R8 käme günstiger, für ihn ruft Audi mindestens 110.000 Euro auf. Für den Preis des Ingolstädters gibt es allerdings schon gut ausgestattete Wohnmobile wie beispielsweise den 9 Meter langen Elegance i 900 von Bürstner (ab 94.000 Euro). Allerdings hat dieser weder eine integrierte Fahrzeuggarage noch einen Whirlpool, aber Schöner Wohnen im Urlaub ist auch mit den günstigeren Reisegefährten möglich.

Ein Whirlpool im Bad ist nichts Besonderes mehr. Ist jedoch ein Jacuzzi in die Dachterrasse eines Wohnmobils integriert, fällt das unter die Kategorie „sehr ungewöhnlich“.

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Fazit
Ein Whirlpool im Bad ist nichts Besonderes mehr. Ist jedoch ein Jacuzzi in die Dachterrasse eines Wohnmobils integriert, fällt das unter die Kategorie „sehr ungewöhnlich“.

Quelle: Autoplenum, 2010-09-05

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