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Testbericht

Hanne Schweitzer/SP-X, 15. Juni 2016

Die Zahl der Unfälle von deutschen Urlaubern im Ausland ist im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge gestiegen: Der Gesamtverband der deutschen Versicherer (GDV) meldet ein Plus von 5,5 Prozent. 29.683 Anrufe zählte der Zentralruf der Autoversicherer, in denen in Deutschland zugelassene Autos mit ausländischen Fahrzeugen kollidiert waren. Die meisten Unfälle passierten in Italien (5.018) und Frankreich (4.999).
 
Aber auch in den vergleichsweise kleinen Nachbarländern wie den Niederlanden (3.933) und Österreich (3.048) krachte es häufig. Hier verzeichnete der GDV einen Anstieg der Unfallzahlen von je rund 11 Prozent im Vergleich zu 2014. Die unfallträchtigsten Zeiten sind die Ferienmonate Juni bis September, auf die die Hälfte aller gemeldeten Unfälle entfallen. Laut Forschungsgemeinschaft „Urlaub und Reisen“ waren 2015 etwa 15 Millionen Deutsche mit dem Auto in den Nachbarländern unterwegs.
 
Ihnen empfiehlt der GDV, für den Fall des Unfalls zum einen die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 zu notieren, zum anderen wichtige Unterlagen mit ins Reisegepäck zu nehmen. Vor allem sollte ein Exemplar des Europäischen Unfallberichts an Bord sein. Mit diesem inhaltlich und grafisch standardisierten Formular wird der Unfall protokolliert. Er ist als Durchschreibesatz bei jeder Kfz-Versicherung bestellbar, außerdem kann man ihn im Internet herunterladen. Zudem hilft der Zentralruf der Autoversicherer weiter, im Ausland unter +49 40 300 330 300 (Mo-Fr, 8-20 Uhr) oder online. Die Servicestellen benennt zum Beispiel anhand von Kfz-Kennzeichen, Datum und Unfallland die Versicherung des Unfallgegners. Die Grüne Karte ist zwar in der EU nicht mehr vorgeschrieben, eine Mitnahme ist aber sinnvoll. Sie bescheinigt den Versicherungsschutz des Fahrzeuges und enthält zudem wichtige Daten zu Auto und Versicherung.
 
 
 

Italien und Frankreich sind beliebte Reiseländer bei deutschen Autourlaubern – kein Wunder also, dass dort die meisten Auslandsunfälle geschehen. Doch auch in kleineren Ländern ist das Unfallrisiko 2015 gestiegen.

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Fazit
Italien und Frankreich sind beliebte Reiseländer bei deutschen Autourlaubern – kein Wunder also, dass dort die meisten Auslandsunfälle geschehen. Doch auch in kleineren Ländern ist das Unfallrisiko 2015 gestiegen.

Quelle: Autoplenum, 2016-06-15

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