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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 22. Mai 2017

Immer der Sonne hinterher: Wer mit dem Reisemobil Urlaub macht ist besonders flexibel. Kein Wunder, dass die rollenden Ferienhäuschen auch immer mehr Caravaning-Einsteiger locken. Die sollten bei der Wahl des richtigen Fahrzeugs aber einige Punkte beachten – egal ob bei Kauf oder Miete.

Welche Reisemobiltypen gibt es überhaupt? Für Einsteiger besonders geeignet ist ein ausgebauter Kastenwagen. Dabei handelt es sich um wohnlich eingerichtete Transporter, gern auf Basis eines VW Bulli oder eines vergleichbaren Kleinbusses. Die Fahrzeuge sind sehr handlich, im Gegenzug allerdings oft nicht übermäßig geräumig. Wer mehr als zwei Personen im Inneren unterbringen will, benötigt in der Regel ein größeres Modell. Teilintegrierte Reisemobile basieren auf größeren Transportern wie dem Mercedes Sprinter oder dem Fiat Ducato und haben oft vier Betten an Bord. Gleiches gilt für Alkovenmobile, wo sich die beiden zusätzlichen Liegeflächen in einer „Nase“ über der Fahrerkabine befinden. Den größten Luxus und den meisten Platz bieten vollintegrierte Mobile, bei denen auch die Fahrerkabine zum Wohnraum zählt.

Was sollte an Bord vorhanden sein? Fehlen an Bord Betten, lässt es sich zur Not auch im Vorzelt schlafen. Fehlen jedoch Sitze mit Anschnallgurt, kann ein Teil der Familie gar nicht erst mit. Auch für Gepäck muss ausreichend Platz da sein. Für Fahrräder etwa sollte es einen Träger geben, Surfbretter und andere große Gepäckstücke müssen sicher verstaubar sein. Zudem sollte man sich über die gewünschte Ausstattung Gedanken machen. Etwa: Wird ein Bad benötigt oder nutzt man die sanitären Anlagen auf einem Campingplatz? Und reicht einem ein Radio oder muss es ein fest montierter Fernseher sein? Letzterer benötigt auch eine passende Empfangseinheit: in der Regel das teils kostenpflichtige und im Ausland nutzlose DVBT oder eine Satellitenschüssel, die vor Ort selbst eingerichtet werden muss.

Welche Reisemobile darf ich überhaupt fahren? Wer vor 1999 seinen Pkw-Führerschein „Klasse 3“ erwarb, hat es heute gut. Mit dem früher grauen, seit 1982 rosafarbenen Dokument darf man Pkw und Lkw mit bis zu 7,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse fahren. Deutlich eingeschränkt wurden Reisemobilisten mit der Führerscheinreform 1999. Seitdem gilt eine Gewichtsobergrenze von 3,5 Tonnen. Das reicht zwar für viele kleinere Reisemobile, will man aber mit der ganzen Familie in den Campingurlaub, wird es eng. Oberhalb von 3,5 Tonnen ist jedoch ein Lkw-Führerschein nötig. Wer ein Wohnmobil nicht kauft, sondern mietet, muss die Altersgrenze der Vermieter beachten. In der Regel liegt sie bei 21 Jahren, bei einigen Modellen aber auch erst bei 25 Jahren.

Welcher Motor sollte es sein? In Deutschland sind Wohnmobile in der Regel mit Dieselmotoren ausgerüstet, häufig Vierzylinder im Leistungsbereich von knapp über 100 bis knapp unter 200 PS. Soll das Fahrzeug nur bis zum nicht allzu weit entfernten Zielort gesteuert und dort dann abgestellt werden, mag die Potenz des Motors eher egal sein. Wer aber während des Urlaubs mobil sein will oder viel durch bergiges Gelände fährt, sollte nicht an Leistung sparen. Um einzelne Fahrzeuge besser vergleichen zu können, orientiert man sich bei der Bewertung am besten am Leistungsgewicht. 30 Kilogramm pro PS ermöglichen zügiges Vorankommen, ab 40 Kilogramm pro PS wird es zäh, bei 50 Kilogramm muss man schon viel Geduld aufbringen.

Campingurlaub mit dem Reisemobil kann ganz einfach sein. Wenn man vor Kauf oder Miete einige Fragen klärt.

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Fazit
Campingurlaub mit dem Reisemobil kann ganz einfach sein. Wenn man vor Kauf oder Miete einige Fragen klärt.

Quelle: Autoplenum, 2017-05-22

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