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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 6. März 2012

Fast ein Jahr vor seiner Markteinführung feiert der Ford Fiesta ST auf dem Genfer Salon (bis 18. März) Premiere. Die Sportvariante des dreitürigen Kleinwagens kommt auf 180 PS Leistung und tritt frühestens zum Jahreswechsel gegen Wettbewerber wie Opel Corsa OPC, Seat Ibiza Cupra und Citroen DS3 Racing an.

Wie bereits bei der auf der IAA im vergangenen September gezeigten Studie übernimmt ein kleiner Turbobenziner aus Fords neuer Motorenfamilie den Antrieb. Der 1,6 Liter große Vierzylinder arbeitet mit Direkteinspritzung. Das Vorgängertriebwerk mit zwei Litern Hubraum, aber ohne Aufladung, übertrifft er um 30 PS.

Auch die Fahrleistungen des neuen ST liegen deutlich über denen des von 2005 bis 2008 gebauten Vorgängers. Wo jener mehr als acht Sekunden für den Spurt auf 100 km/h benötigten, braucht der Nachfolger keine sieben Sekunden mehr. Die Höchstgeschwindigkeit steigt mit dem Generationswechsel von 208 km/h auf mehr als 220 km/h. Wer sein Auto aufgrund der Fahrleistungen ungern aus der Hand gibt, kann für andere Fahrer bestimmte Funktionen sperren. Dazu dient der programmierbare serienmäßige MyKey-Autoschlüssel, der etwa eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit ermöglicht und verhindert, dass das ESP deaktiviert werden kann.

Äußerlich gibt sich der Fiesta ST durch die üblichen Sportabzeichen zu erkennen. Der Kühlergrill ist aggressiv schwarz lackiert, die Karosserie liegt anderthalb Zentimeter tiefer und an der Dachkante prangt ein Spoiler. Im Innenraum finden sich Sportsitze. Ebenfalls an Bord ist Fords neue Sprachsteuerung, bei der nicht nur Radio und Navi auf Kommando hören, sondern unter anderem auch die Klimaanlage.

Preise nennt Ford ein Jahr vor Markteinführung noch nicht. Rund 22.000 Euro dürften aber fällig werden. Damit läge der schnelle Fiesta auf einem Niveau mit den in etwa gleich starken Konkurrenten Opel Corsa OPC und Seat Ibiza Cupra. Citroens noch etwas stärkerer (152 kW/207 PS) DS3 Racing kostet rund 30.000 Euro.

Vorfreude ist die schönste Freude, mag man sich bei Ford denken. Nach der Premiere des Fiesta ST Concept auf der IAA 2011 zeigen die Kölner nun auf dem Genfer Salon die Serienversion ihres sportlichen Kleinwagens. Auf den Markt kommt das Modell jedoch erst in knapp einem Jahr.

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Fazit
Vorfreude ist die schönste Freude, mag man sich bei Ford denken. Nach der Premiere des Fiesta ST Concept auf der IAA 2011 zeigen die Kölner nun auf dem Genfer Salon die Serienversion ihres sportlichen Kleinwagens. Auf den Markt kommt das Modell jedoch erst in knapp einem Jahr.

Quelle: Autoplenum, 2012-03-06

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