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Testbericht

Kai Schwarten/SP-X, 8. August 2013

Auch 2014 wird der Trend zu teilintegrierten Wohnmobilen anhalten. Sie ermöglichen es älteren Paaren, durch die zumindest optional erhältlichen Hubbetten, auch mal die Enkel mit in den Urlaub zu nehmen. Gefragt sind weiterhin Modelle mit Einzelbetten im Heck sowie die mit einem großen Queens- oder Kingsize-Bett, das frei im Heck steht. Wert legt man dazu auf die so genannten Raumbäder, bei denen Duschkabine und Wasch-/WC-Raum durch eine bestimmte Türstellung verbunden werden und so gleichzeitig als Ankleidezimmer genutzt werden können.

Seit Jahren besitzt Hobby eines der modernsten Wohnmobil-Werke in Deutschland – allein die Nachfrage nach Fahrzeugen des norddeutschen Herstellers entsprach nicht seinen Vorstellungen. In diesem Jahr nun haben sich die Konstrukteure gezielt auf die Neuausrichtung der bewährten Einsteiger-Baureihe Siesta (ab 40.000 Euro) konzentriert. Dabei kommen Vans, Teilintegrierte und Alkoven zum Einsatz. Bei allen fungiert der Fiat Ducato mit Tiefrahmchassis als Basis. Zur Wahl stehen drei Dieselvarianten mit 85 kW/115 PS, 96 kW/130 PS und 109 kW/148 PS. Alle Modelle gehören in die 3,5-Tonnen-Klasse, so dass Inhaber des B-Führerscheins sie allesamt fahren dürfen.

Auch Dethleffs setzt zur Saison 2014 Akzente in der Preisgestaltung: Mit seinem neuen Trend-Modell, das auf der CMT in Stuttgart als Einzelstück vorgestellt wurden, geht man jetzt mit Kampfpreisen ab 42.000 Euro und einer eigenständigen Baureihe in die Serienfertigung. Drei Teilintegrierte auf einem Tiefrahmenchassis und zwei Alkoven mit Leiterrahmen-Fahrgestell, allesamt auf Fiat Ducato als Basisfahrzeug, sollen speziell Einsteigern eine attraktive Alternative zu den hochpreisigen Baureihen bieten. Dabei variieren die Grundriss-Varianten von Familienkutschen mit Etagenbetten für die Kinder bis hin zu Zweier-Fahrzeugen mit Einzelbetten für ältere Paare oder Modellen mit Kingsize-Bett für die jüngere Generation.

Beim einstigen Primus der Wohnmobil-Branche, Hymer, setzt man auch auf Leichtgewichte: Der an sich schon sehr leichte Exsis-i soll als teilintegrierte Variante (ab 49.990 Euro) beim Gewicht nochmals unterboten werden. 2.700 Kilo im fahrbereiten Zustand stehen für die kleinste Variante des Neulings im Raum. Schaffen will man es mit einem GFK-Leichtbauboden mit Styrofoam-Isolierung, dem AL-KO Spezialrahmen und dem von Erwin Hymer entwickelten PUAL-Aufbau. Mit dem neuen Exsis-t setzt Hymer den Weg der Leichtgewichte konsequent fort und bietet mittlerweile über 80 Prozent aller Modelle unter 3,5 Tonnen an.

Witterungsbeständiger und auch leichter wird mit Ausnahme der Kastenwagen auch die LMC-Wohnmobilflotte: LLT (Long Life Technologie) heißt dort das Zauberwort, mit dem man Gewicht einspart. Bei ihr wird komplett auf den Einsatz von Holz verzichtet, stattdessen bietet sie Hagelschutz und Witterungsbeständigkeit durch eine GfK-Dachverkleidung sowie einen robusten GfK-Unterboden. Dazu kommen PU-Verstrebungen für Stabilität und Verwindungssteifigkeit sowie ein feuchtigkeitsresistenter Hochleistungs-Isolierkern in Dach, Seiten und Boden, durch den die Gesamtgewichte reduziert werden.

Zurück zu seinen Wurzeln geht der süddeutsche Hersteller Carthago: Mit der Tochtermarke „Malibu“ und den Modellen 600 und 630 erschließt Carthago das Segment der Kastenwagen neu, mit denen die Erfolgsgeschichte von Carthago anfing; Malibu hieß ihr Campingbus-Hit in den achtziger und neunziger Jahren. Die beiden Modelle (ab rund 40.000 Euro) unterscheiden sich vor allem in der Gestaltung des Hecks. Setzt der Malibu 600 (sechs Meter) auf ein quer eingebautes Doppelbett im hinteren Bereich, so schließen Einzelbetten den größeren 630 (6,36 Meter) ab.

Ebenfalls mit einer neuen Marke strebt Eura Mobil neue Marktsegmente an. Die Positionierung im preisgünstigen Einsteigersegment eröffnet mit dem neuen Forster-Modellen Chancen in einem Bereich, in dem die Marken Eura- und Karmann Mobil nicht angeboten werden. In die erste Saison startet Forster mit drei Alkoven- und vier Teilintegrierten-Modellen. Die Fahrzeuge beweisen mit hagelgeschützten GFK-Wänden und Dächern, dass bei modernen Reisemobilen hochwertige Karosseriekomponenten selbst in der Einsteigerklasse eingesetzt werden können. Im Serienumfang sind alle Modelle nahezu komplett ausgestattet, so dass die Zubehörliste einfach und übersichtlich ausfällt. Genau wie die Preise: Mit 39.490 für den Einsteiger-Alkoven bis zu 41.990 Euro für einen 7,38 Meter langen Teilintegrierten bewegen sie sich auf einem attraktiven Preisniveau..

Um im Konzert der vielen Kastenwagen mitspielen zu können, hat sich Weinsberg aus dem bayerischen Wald etwas Besonderes einfallen lassen: Den CaraBus mit einem Hochdach, unter dem sich Platz für ein Hubbett bietet. Womit man den Raum über dem Fahrerhaus und der sich anschließenden Sitzgruppe optimal ausnutzt und tagsüber keinen Platzeinschränkungen unterliegt. Im Heck bietet der 601 MQH zusätzlich zwei Etagenbetten, so dass er bequem als Familien-Mobil genutzt werden kann. Der Preis liegt bei 39.870 Euro.

Mit immer leichteren Wohnmobilen und preisgünstigen Einstiegsmodellen wollen die Hersteller in der Saison 2014 verlorenes Terrain zurückgewinnen und neue Kundenkreise erschließen. Helfen soll aber auch ein immer größeres Angebot an Kastenwagen.

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Fazit
Mit immer leichteren Wohnmobilen und preisgünstigen Einstiegsmodellen wollen die Hersteller in der Saison 2014 verlorenes Terrain zurückgewinnen und neue Kundenkreise erschließen. Helfen soll aber auch ein immer größeres Angebot an Kastenwagen.

Quelle: Autoplenum, 2013-08-08

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