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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 28. Februar 2020
SP-X/Köln. Seit kurzem ist die erhöhte E-Autoprämie in Kraft. Käufer eines Neuwagens bis 40.000 Euro Netto-Listenpreis (brutto: 47.600 Euro) erhalten einen Zuschuss von 6.000 Euro. Weil auch ein Teil der Mehrwertsteuer entfällt, beträgt der echte Preisvorteil sogar 6.570 Euro. Wir haben ein paar Beispiele von Fahrzeugen gesammelt, die sich für die Maximalprämie qualifizieren. Die Mischung ist verblüffend vielfältig.Der Avantgardist: BMW i3 – von 39.000 Euro auf 32.400 EuroEin Schnäppchen ist der Münchner Kleinwagen selbst nach Abzug der Prämie immer noch nicht. Und auch die siebenjährige Bauzeit hat ihn zwar günstiger, aber längst noch nicht billig gemacht. Dafür ist der E-Mobilitätspionier der technisch und optisch wohl eigenständigste Stromer diesseits von Tesla. Und dazu dank BMW-Fahrwerk und mindestens 125 kW/170 PS einer der agilsten. Keine Spitzenwerte erreicht der Viersitzer hingegen bei Platzangebot und Reichweite (260 Kilometer).Der Preisbrecher: Peugeot Ion/Citroen C-Zero – von 17.850 Euro auf 11.280 EuroDie französischen Zwillinge sind aktuell die mit Abstand günstigsten Modelle auf der Förderliste der Bafa. Der niedrige Kurs dürfte nicht zuletzt mit dem stolzen Alter der Modelle zu tun haben – ihr Technikspender Mitsubishi i-iMiEV kam bereits 2009 auf den Markt. Auch deshalb können C-Zero und Ion mit aktuelleren Modellen bei Fahrleistungen (49 kW/67 PS) und Reichweite (150 Kilometer) nur noch bedingt mithalten – als handliche Stadtautos taugen die beiden aber allemal noch.Der Praktische: Nissan E-NV200 Evalia – von 43.433 Euro auf 36.863 EuroInnenstadttaugliche Abmessungen treffen auf großes Raumangebot – mehr Liter Innenraum pro Quadratmeter Verkehrsfläche bietet kaum ein anderes Auto. Optional machen zwei Klappsessel den Kleinbus sogar zum Siebensitzer, zwei Schiebetüren sind Serie. Der Antrieb stammt aus dem Markenbruder Leaf, leistet 80 kW/109 PS und ermöglicht eine Reichweite von 300 Kilometern.Die Reiselimousine: Tesla Model 3 Standard Plus – von 43.990 Euro auf 37.420 EuroDie meisten Modelle der Kalifornier bleiben deutlich oberhalb der 40.000-Euro-Schwelle für die Maximalförderung. Mit 37.000 Euro netto schafft es die Basisvariante des Model 3 jedoch ganz knapp. Und 409 Kilometer Reichweite, eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h und weniger als sechs Sekunden auf Tempo 100 sind alles andere als eine Verzichtserklärung. In Sachen Ausstattung ist allerdings noch Luft nach oben – Extras wie das als Autopilot beworbene Assistenten-Paket müssen extra geordert werden.Der Alltagstaugliche: Hyundai Kona Elektro – von 34.850 Euro auf 28.280 EuroWer Berührungsängste mit dem E-Antrieb hat, sollte zunächst einen Hyundai Kona Probe fahren. Der Elektro-Crossover ist modisch, agil, ausreichend geräumig – und angenehm simpel in Umgang und Bedienung. Die Basisvariante mit 100 kW/136 PS kommt pro Akkuladung 289 Kilometer weit, was im Alltag meist reichen dürfte. Alternativ gibt es das 150 kW/204 PS starke Top-Modell mit 449 Kilometern, das mit 41.850 Euro (35.280 Euro) allerdings deutlich teurer ist.Der Umweltbonus macht Elektroautos erschwinglich. Fünf Vorschläge im Preisbreich von gut 11.000 bis knapp 40.000 Euro.
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Fazit
Der Umweltbonus macht Elektroautos erschwinglich. Fünf Vorschläge im Preisbreich von gut 11.000 bis knapp 40.000 Euro.

Quelle: Autoplenum, 2020-02-28

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