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Testbericht

Marcel Sommer, 24. Februar 2012
Wem der normale Volvo nicht reicht, greift zum Polestar. Die chinesischen Schweden haben mit der Submarke Polestar einen hauseigenen Tuner kreiert.

"Das macht dann 1.199 Euro, bitte", sagt der nette Autoverkäufer mit einem Grinsen im Gesicht. Wofür? Kurze Antwort. Für bis zu 11 kW / 15 PS mehr Leistung und ein um bis zu 50 Newtonmeter gesteigertes Drehmoment. Bei Volvo hat sich eine neue Einnahmequelle aufgetan. Der bereits seit 1996 existierende Volvo-Tuner Polestar steht ab sofort bei sechs Modellreihen mit auf der Aufpreisliste. Mit von der Tuning-Partie sind die Modelle S60, S80, V60, V70, XC60 und XC70. Die Fünfzylinder-Dieselmotoren leisten nach der Chip-Kur 169 kW / 230 PS. Die Sechszylinder-Turbobenziner erhalten auf Wunsch eine Gesamtleistung von 242 kW / 329 PS. Wie sich die teuren Extrapferde im Stall des V60 D5 auf die Höchstgeschwindigkeit auswirken, sollten die Volvohändler allerdings lieber unausgesprochen lassen. Ganze zwei Kilometer mehr pro Stunde legt der nun 232 km/h schnelle Schwede theoretisch zurück.

Wobei zugegebenermaßen das Mehr an Drehmoment auch für ungeübte Autofahrer, auch wenn es sich nicht auf dem Tacho wiederspiegelt, leicht zu spüren ist. Besonders in Situationen, wo kurz mal das Gaspedal gen Bodenblech getreten wird wie beim kurzen Überholvorgang auf der Landstraße oder einem Zwischenspurt auf der Autobahn. Wer jedoch die 15 Extra-PS auf Anhieb erspürt, sollte sich bei Wetten-Dass anmelden – vielleicht gleich als Moderator. Der Verbrauch von knapp fünf Litern soll laut Volvo nicht nur gleich, sondern sogar leicht darunter liegen. Möglich wird dies durch das gesteigerte Drehmoment, welches ein spritsparendes Fahren in höheren Gängen zulässt.

Zu erkennen sind die Software optimierten Schweden an einem kleinen, quadratischen, blauen Polestar-Aufkleber mit einer Kantenlänge von knapp drei Zentimetern, der am Heck neben der Typbezeichnung prangert. Am restlichen Äußeren und im Innenraum ist alles beim Alten geblieben. Das geldbringende Softwareangebot gilt übrigens nicht nur für Neuwagen. Auch Kunden mit Fahrzeugen ab dem Baujahr 2006 können nachträglich 79,94 Euro pro Extra-PS beziehungsweise 23,98 Euro für jeden Extra-Newtonmeter nach Schweden überweisen. Einen großen Vorteil bietet das hauseigene Tunen aber dennoch. Die Werksgarantie bleibt erhalten und die Kunden können zu Recht auf einen höheren Wiederverkaufswert spekulieren.
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Quelle: Autoplenum, 2012-02-24

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