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Testbericht

Peter Eck/SP-X, 18. September 2012

Mit dem Ceed Sportswagon steht ab sofort die Kombi-Version des Kompaktmodells bei den Kia-Händlern. Der Grundpreis von 15.690 Euro für den 1,4-Liter-Benziner (73 kW/100 PS) liegt 1.200 Euro über der fünftürigen Schrägheckversion. Das ist der (Auf-)Preis für mehr Raum und Variabilität im Rücken der Passagiere: 528 Liter fasst das Gepäckabteil, das sich durch Umlegen der Rücksitze auf bis zu 1.642 Liter ausbauen lässt.

Vier Motoren, zwei Diesel und zwei Benziner, stehen für den Ceed und damit auch für die Kombi-Variante zur Wahl. Neben dem kleinen Benziner bieten die Koreaner einen 1,6-Liter-Ottomotor mit 99 kW/135 PS und Direkteinspritzung an. Bei den Dieseln stehen ebenfalls 1,4 und 1,6 Liter Hubraum zur Wahl, mit 66 kW/90 PS und 94 kW/128 PS. Nur letzterer ist auf Wunsch auch mit einer Sechsgang-Automatik kombinierbar, für den großen Benziner steht ein Doppelkupplungsgetriebe optional zur Verfügung.

Wie alle Kia wurde auch der Ceed Kombi vom deutschen Designer Peter Schreyer gezeichnet, wie alle Ceed wurde er in Rüsselsheim technisch entwickelt und wird ausschließlich im slowakischen Werk in Zilina gebaut. Ein europäisches Auto also, das auch nur in Europa verkauft wird. Schreyer hat ein modernes Fahrzeug gezeichnet, es aber mit den heute gängigen Merkmalen eines solches Autos – nach hinten abfallende Dachlinie und schmal zulaufende Fenster – nicht übertrieben. Der Innenraum wirkt nachgerade hochwertig und muss sich in dieser Klasse selbst hinter deutschen Wettbewerbern nicht verstecken. Das Raumangebot für die Passagiere geht auch auf den Rücksitzen in Ordnung, der Laderaum hat klassenübliche Maße.

Technisch gesehen ragt der neue Kia Ceed Sportswagon nicht aus der Masse heraus. Aber er repräsentiert solide Automobilkunst, die es zumindest mit den meisten Importmarken aufnehmen kann. Überlegen ist der Kombi vielen Wettbewerbern vor allem in Sachen Design und Qualitätsanmutung – hier hat der Hersteller wirklich erstaunliche Fortschritte gemacht. Und dann sind da natürlich noch die sieben Jahre Vollgarantie (bis 150.000 Kilometer), mit denen Kia ein Alleinstellungsmerkmal kreiert hat.

Gute Preise – lange Garantien: Kia macht sich wie die Schwestermarke Hyundai mehr und mehr einen Namen. Deutsches Design, europäische Entwicklungskompetenz und koreanische Qualität gehen auch beim neuen Ceed Kombi eine erfolgversprechende Kombination ein.

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Fazit
Gute Preise – lange Garantien: Kia macht sich wie die Schwestermarke Hyundai mehr und mehr einen Namen. Deutsches Design, europäische Entwicklungskompetenz und koreanische Qualität gehen auch beim neuen Ceed Kombi eine erfolgversprechende Kombination ein.

Quelle: Autoplenum, 2012-09-18

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