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Testbericht

Stefan Grundhoff, 21. November 2019
So langsam kommt auch Toyota auf den Geschmack und bringt mehr Modelle als Plug-In-Hybriden auf die Märkte. Wichtiger denn je: der neue Toyota RAV4 mit Stecker und Leistungsspritze.

Der Toyota RAV4 ist weltweit einer der meistverkauften SUV. Mitte der 90er Jahre in der Kompaktklasse gestartet, hat sich der Japaner mit einer Länge von 4,60 Metern in die Mittelklasse hochgearbeitet und kämpft hier überaus erfolgreich gegen Modelle aus Europa, Asien und den USA. Von den 120.000 in Europa verkauften RAV4-Modellen wurden mehr als 100.000 als Hybridversion ausgeliefert. Doch mittelfristig hat man auch in dieser Klasse keine Chance ohne eine Version mit Plug-In-Technik, denn mit einem reinen Hybriden allein ist auf vielen Märkten kaum noch ein Staat zu machen. Keine Überraschung, dass der RAV4 auf der Los Angeles Autoshow erstmals auch mit Stecker zu bewundern ist. Und selbst die amerikanischen Toyota-Verantwortlichen unterstreichen, dass sie auf diesen SUV sehnlichst gewartet haben. Marktstart soll Mitte kommenden Jahres sein.

Bisher war nur der Toyota Prius wahlweise als normales Hybridmodell oder als zeitgemäßer Plug-In-Hybride zu bekommen. Jetzt kommt mit dem RAV4 die zweite PHEV-Version im Hause Toyota, die ebenso wie beim Prius auch das neue Spitzenmodell wird. Er soll nicht nur ein Sparmeister werden, sondern auch Laune machen. Rein elektrisch kann der RAV4 mit Stecker rund 60 Kilometer zurücklegen. Verfügt der RAV4 als Hybridversion über 218 bzw. 222 PS, bekommt der in den USA als so genannter Prime verfügbare Japaner über eine Systemleistung von stattlichen 302 PS. Basistriebwerk ist dabei der gleiche 176 PS starke 2,5-Liter-Saug-Benziner, der von Elektromotoren kraftvoll unterstützt wird und somit aus dem Stand in rund sechs Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Das sind rund zwei Sekunden weniger als der bisherige Hybride, der wahlweise mit Front- oder Allradantrieb verfügbar ist. Wie bei ihm wird die Hinterachse des RAV4 AWD rein elektrisch von einem 87 PS starken Elektromotor angetrieben und nur dann mit Energie aus dem Lithium-Ionen-Akkupaket im Unterboden versorgt, wenn hier Traktion gebracht wird.

Zumindest bei den US-Versionen ist die Serienausstattung mit beheizten und elektrischen Sitzen, animierte Instrumente, einem acht Zoll großen Touchscreen, 18-Zoll-Alufelgen und einer elektrischen Heckklappe bereits beim Basismodell Toyota RAV4 SE umfangreich. Auf Wunsch gibt es zudem Ausstattungsdetails wie Panoramadach, beheizte Sitze im Fond, LED-Scheinwerfer und erstmals bei Toyota ein farbiges Head-Up-Display.
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Quelle: Autoplenum, 2019-11-21

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