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Testbericht

Marcel Sommer, 30. November 2011
Die Japaner lieben verrückte Gameshows, bunte Mobiltelefone und Manga-Comics. Auf der Tokio Motor Show lassen die Designer ihren Gedanken zumindest bei den Studien freien Lauf.

Der durch die Katastrophe von Fukushima stark getroffene Toyota-Konzern zeigt sich auf seinem Messestand in Wiederaufbaulaune. Unter dem Motto Re-Born präsentieren die Vorzeige-Japaner unter anderem die Studie Fun-Vii. Ein auf den ersten Blick schwarzes Ungetüm in Kabinenrollerform, das seine Außenfarbe ändern kann. Der Toyota Fun-Vii misst in der Länge 4,02 Meter und bietet Platz für drei Personen. Eine Weltpremiere ist das Elektroauto FT-EV III. Der 3,11 Meter kurze Toyota schafft mit einer voll aufgeladenen Lithium-Ionen-Ladung 105 Kilometer. Ebenfalls das erste Mal im Messezentrum Big Sight zu sehen ist das Brennstoffzellen-Fahrzeug Toyota FCV-R mit einer Reichweite von bis zu 700 Kilometern. Eine Markteinführung ist für das Jahr 2015 geplant. In einem auffälligen Zebra-Look zeigt sich die reine Designstudie des Toyota Zulieferers Boshoku. Während sich die beiden Fondpassagiere auf ihren Einzelsitzen mit den abnehmbaren i-Pads beschäftigen können, stehen für Fahrer und Beifahrer großzügig dimensionierte Farbdisplays zur Verfügung.

Ein Show-Car wird wohl der 3,40 Meter lange Daihatsu Sho Case bleiben. Der, dank seiner fehlenden Überhänge wie eine rollende Box aussehende Daihatsu, bietet Platz für vier Personen. Sollten weniger mit ihm fahren wollen, können die Sitze einfach flach im Boden verstaut werden. Eine Etage tiefer sitzt die Energiequelle in Form von Brennstoffzelle und Elektromotor. Türen gibt es nicht. Diese wurden durch eine überdimensional große Klappe auf der Beifahrerseite ersetzt. Tuningfans werden besonderes von den beleuchteten Felgen begeistert sein.

Bei Suzuki geht es mit den sehenswerten Studien Regina und Q-Concept äußerst bunt zu. Der in einem auffälligen Grün gehaltene Regina soll über einen 0,8 Liter-Direkteinspritzer verfügen. Über die Anzahl der Zylinder oder die Leistungsstärke des 730 Kilogramm leichten Kompaktfahrzeugs wird noch nichts verraten. Er soll als Serienmodell jedoch nicht mehr als drei Liter verbrauchen. In knalligem orange zieht der der Suzuki Q-Concept die Kameraobjektive magisch an. Das Elektroauto mit vier Radnabenmotoren ist ausschließlich für Städter konzipiert worden, die sich in einem Cityradius fortbewegen wollen. Die maximale Reichweite beträgt 50 Kilometer. 15 kW / 20 PS und eine Länge von 2,5 Metern werden mehr auch kaum zulassen. Die beiden Passagiere sitzen im Q-Concept hintereinander.

Takeri heißt die schmucke Studie aus dem Hause Mazda, die der Nachfolger des Erfolgsmodels Mazda 6 werden soll. Die mit dem neuen Markengesicht designte Mittelklasse-Limousine verfügt über ein regeneratives Bremssystem, welches die beim Abbremsen und im Beschleunigen zur Verfügung stehende kinetische Energie in elektrische Energie umwandelt. Mit der so erzeugten und auch gespeicherten Energie werden allerdings nicht der Antrieb, sondern elektrische Komponenten wie das Radio oder die Klimaanlage versorgt, was wiederum den Verbrauch reduziert. Angetrieben wird der Takeri von einem Diesel mit Start-Stopp-Automatik. Angetrieben wird der erstmals auf dem japanischen und amerikanischen Markt identische Takeri von einem 2,0 Liter-Benzin- und einem 2,2 Liter-Diesel-Motor. Seine Weltpremiere feiert der neue Mazda 6 auf dem Pariser Autosalon im Herbst kommenden Jahres.

Mit gut zwei Litern Benzin soll Mitsubishis Hybrid-SUV Studie Concept PX-MiEV II auskommen. Der vermeintliche Nachfolger des Allradmodell Outlander vereint den Elektroantrieb des i-MiEV, vorn und hinten je ein 80 PS-E-Motor, mit einem 77 kW / 105 PS starken Zweiliter-Benzinmotor. Rein elektrisch soll das 4x4-Fahrzeug rund 50 Kilometer weit kommen. Wird der Benzinmotor des 4,66 Meter langen Fünfsitzers genutzt muss erst nach 800 Kilometern gestoppt werden. Ob elektrisch oder verbrennend gefahren wird, entscheidet der Fahrer über Knopfdruck.

Mit dem Advanced Tourer Concept wagt Subaru einen schicken Ausblick auf die Zukunft im Kombi-Segment. Der 4,58 Meter lange und 1,84 Meter breite Sports Tourer verfügt über einen 1,6 Liter-Turbobenzinmotor, ein stufenloses Automatikgetriebe und ein Hybridsystem. Um dieses System möglichst unkompliziert und leicht zu halten, hat Subaru in der Studie nur einen Elektromotor verbaut, der beim Anfahren sowie bei niedrigen Geschwindigkeiten alle vier Räder antreibt. Beim Bremsen fungiert er als Generator und speist den Lithium-Ionen-Akku. Honda präsentiert in Tokio ein zweisitziges Cabrio mit Elektroantrieb. Der Hecktriebler soll über eine Reichweite von 160 Kilometern und eine maximale Leistung von 58 kW verfügen. Mit 160 km/h Spitze gehört der 3,57 Meter lange und 1,50 Meter schmale Freiluft-Stromer zu den schnelleren Elektrofahrzeugen auf der Tokio Motor Show.
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Quelle: Autoplenum, 2011-11-30

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