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Testbericht

Jens Meiners/SP-X, 14. Juni 2012

Jeep bringt eine Variante des Grand Cherokee mit 344 kW/468 PS auf den Markt, die 74.200 Euro kostet. Der SRT zielt direkt auf BMW X5 M, Mercedes-Benz ML 63 AMG, Porsche Cayenne GTS und Turbo sowie den Range Rover Sport Supercharged. Die ähnlich starken Konkurrenzmodelle sind deutlich teurer.

Seine Leistung holt der Grand Cherokee SRT klassisch aus dem Hubraum: Unter der auffällig konturierten Fronthaube steckt ein 6,4-Liter-V8-Motor, der über einen Fünfgang-Automaten alle vier Räder antreibt. Die Fahrleistungen sind über alle Zweifel erhaben: Der Spurt von 0 auf 100 km/h benötigt ganze fünf Sekunden, die Spitze liegt bei 257 km/h. Über den Durst des SRT bestehen ebenfalls keine Zweifel: Pro 100 Kilometer strömen mindestens 14 Liter Kraftstoff durch die Einspritzdüsen.

Dabei haben die Jeep-Ingenieure dem großvolumigen Motor die übelsten Trinksitten bereits ausgetrieben - mittels einer Zylinderabschaltung, die den V8 vorübergehend zum Vierzylinder mutieren lässt. Dabei verringert sich der Verbrauch, ebenso spürbar allerdings auch der Antriebskomfort.

Das Fahrwerk ist gut abgestimmt und lässt sich per Drehschalter im Charakter variieren. Zur Wahl stehen drei Modi. In der Einstellung „Auto" federt der SRT komfortabel, „Sport" schärft das Fahrwerk nach. Der Modus „Track" ist für die Rennstrecke gedacht und setzt eine topfebene Fahrbahn voraus. Außerdem gibt es Einstellungen für Winter- sowie für Hängerbetrieb. Die hydraulische Servolenkung operiert relativ präzise und leichtgängig. Für das Wohlbefinden von Fahrer und Passagieren sorgt eine hochwertige Innenausstattung, der man die Verwandtschaft mit der neuen M-Klasse von Mercedes-Benz an vielen Stellen ansieht. Dringender Verbesserungsbedarf besteht allerdings beim Navigationssystem.

Fazit: Es gibt vernünftigere Geländewagen als den Grand Cherokee SRT - auch im Jeep-eigenen Programm. Aber es gibt wohl kaum faszinierendere.

Der Jeep Grand Cherokee SRT will eine Alternative zur Konkurrenz aus Deutschland und England sein. Das ist er auch, zumindest wenn man nicht auf absolute Perfektion aus ist.

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Fazit
Der Jeep Grand Cherokee SRT will eine Alternative zur Konkurrenz aus Deutschland und England sein. Das ist er auch, zumindest wenn man nicht auf absolute Perfektion aus ist.

Quelle: Autoplenum, 2012-06-14

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