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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 5. März 2013

Hybrid statt rein elektrisch: Mit dem A3 E-Tron wendet sich Audi vom kompakten E-Mobil zunächst wieder ab. Statt den Antrieb dauerhaft allein zu übernehmen, hilft das Stromtriebwerk hier dem Verbrenner. Kürzere Strecken kann es aber auch allein zurücklegen. Auf dem Genfer Salon feiert nun eine seriennahe Studie des Hybrid-Audi Premiere. Zu kaufen sein dürfte er erst 2014.   Der teilelektrische Audi setzt auf einen Plug-in-Hybridantrieb, der dank Steckdosenanschluss eine rein elektrische Reichweite von 50 Kilometern ermöglichen soll. Für den Vortrieb sorgt in diesem Fall ein 75 kW/102 PS starker E-Motor, der im Gehäuse des Doppelkupplungsgetriebes untergebracht ist. Den Part des Verbrenners im Hybrid-Verbund übernimmt ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 110 kW/150 PS. Arbeiten beide Triebwerke zusammen, stemmen sie 150 kW/204 PS auf die Kurbelwelle.   Die Energie für den Elektromotor stammt aus einem Akku unter der Fond-Sitzbank. 8,8 kWh Strom speichert dieser nach dem Tankstopp an der Steckdose. Während der Fahrt sorgt ein Bremskraft-Rückgewinnungs-System, das bei jeden Gaslupfer einsetzt, für Nachschub. Im Hybridbetrieb soll so ein Verbrauch von nur 1,5 Litern möglich sein. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 35 Gramm pro Kilometer. Kehrseite des sparsamen Antriebs ist eine leichte Einschränkung des Gepäckraums. Bei voller Bestuhlung fasst das Kofferabteil nur noch 280 Liter. Maximal passen 1.000 Liter hinein – ein wenig mehr als im Kleinwagen A1.
 Allerdings verspricht der A3 E-Tron nicht nur einen geringen Verbrauch, sondern auch sportliche   Fahrleistungen. Der Spurt von null auf 100 km/h dauert 7,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 222 km/h.
Auf den Markt kommen soll der A3 für die Steckdose im Laufe des kommenden Jahres. Die Preise sind noch nicht bekannt, dürften aber rund 10.000 Euro über denen eines vergleichbaren Benziners liegen. Zu den Konkurrenten des Ingolstädters zählt neben dem bereist erhältlichen Toyota Prius Plug-in künftig auch der für 2014 erwartete VW Golf Twin Drive.

Bei Q5, A6 und A8 hat Audi ihn schon. Nun holen die Ingolstädter den Hybridantrieb auch in die Kompaktklasse. Obwohl es das Auto schon auf dem Genfer Salon zu sehen gibt, dauert es aber noch, bis man es auch kaufen kann.

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Fazit
Bei Q5, A6 und A8 hat Audi ihn schon. Nun holen die Ingolstädter den Hybridantrieb auch in die Kompaktklasse. Obwohl es das Auto schon auf dem Genfer Salon zu sehen gibt, dauert es aber noch, bis man es auch kaufen kann.

Quelle: Autoplenum, 2013-03-05

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