12neuwagen de12gebrauchtwagen de

Unsere Partnerseiten:

Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 19. November 2018
SP-X/Köln. Fällt die Temperatur, fallen gehäuft auch Starterbatterien bei Autos aus. In der Regel ist ein zu hohes Alter der Akkus schuld, was Autonutzer oft allerdings erst bei Minusgraden und dann gerne zum unpassenden Zeitpunkt bemerken. Entsprechend empfiehlt sich zum Start der kalten Jahreszeit ein vorsorglicher Batteriecheck. Falls der Ausfall des Akkus zur Starthilfe-Aktion nötigt, muss sie nach einem genauen Muster erfolgen. Die Lebensdauer von Autobatterien liegt in der Regel zwischen fünf und sieben Jahren. Um den Zeitpunkt für den Austausch des Stromspeichers nicht zu verpassen, sollte jeden Herbst routinemäßig ein Batteriecheck erfolgen. Diesen Service bieten viele Werkstätten kostenlos an, man kann ihn aber auch selbst durchführen. Hierzu bieten sich Ladegeräte mit Prüffunktion oder ein Spannungsprüfer an. Zeigt das Prüfgerät einen Wert von 12,4 bis 12,7 Volt an, ist die Batterie in Ordnung. Liegt der Wert unterhalb von 12 Volt, empfiehlt sich der Batterietausch. Alternativ gibt es Batteriecheck-Apps fürs Smartphone, für die allerdings zusätzliche Hardware benötigt wird, die um 20 Euro kostet. Ebenfalls Auskunft über den Zustand der Batterie gibt der Scheinwerfertest: Wird das Abblendlicht ohne laufenden Motor nach kurzer Zeit deutlich dunkler, lässt dies eine schwache Batterie erkennen. Finaler Hinweis ist das müde Klicken von Anlasser oder Relais beim Startversuch. Ein Motorstart ist jetzt nur noch mit Stromzufuhr von außen möglich, wofür ein Starthilfekabel und ein zweites Auto benötigt werden. Das Starthilfekabel hat an seinen beiden Enden jeweils rote und schwarze Klemmen. Rot steht für Plus, schwarz für Minus. Mit den Klemmen verbindet man die schwache Batterie mit der des helfenden Fahrzeugs und überträgt so die Stromspende. Dabei muss man auf die richtige Reihenfolge achten, das gilt sowohl beim Anbringen wie auch beim Abklemmen. Ist der Motor des Hilfsfahrzeugs ausgeschaltet, verbindet man beide Pluspole der Batterien mit den roten Klemmen des Kabels.  Anschließend wird am Minuspol des Hilfsfahrzeugs eine schwarze Klemme des Kabels angebracht und schließlich die andere schwarze Klemme an einem Metallteil im Motorraum des Pannenfahrzeugs befestigt. Jetzt den Motor des Hilfsfahrzeugs starten, dann den des Pannenautos, dabei sollte sich der Anlasser drehen. Falls nicht, empfiehlt es sich, die Anschlüsse nochmals zu prüfen und sicherzustellen, dass tatsächlich Strom von Kontakt zu Kontakt fließen kann. Dreht der Anlasser und startet der Motor, sollte im frisch gestarteten Pkw ein starker elektrischer Verbraucher wie zum Beispiel Gebläse oder Heckscheibenheizung eingeschaltet werden. Das vermeidet etwaige Spannungsspitzen beim Entfernen der Kontakte, was möglicherweise empfindliche Steuergeräte schädigen könnte. Anschließend werden zuerst die schwarzen Klemmen gelöst, die elektrischen Verbraucher wieder ausgeschaltet und schließlich die roten Klemmen entfernt. Danach empfiehlt sich zunächst eine längere Fahrt und am besten anschließend ein Aufladen der Batterie über ein Ladegerät an der Steckdose, damit am nächsten Morgen keine Wiederholung der Starthilfe droht. Wiederholt sich die Panne trotzdem, ist die Batterie sehr wahrscheinlich defekt. Dann hilft nur noch ein Austausch. Bleibt der erste Startversuch trotz drehenden Anlassers erfolglos, könnten neben einer schwachen Batterie noch weitere Mängel vorliegen. Hier bleibt nur der Anruf beim Pannendienst beziehungsweise einer Werkstatt. Wiederholte Startversuche drohen bei Benzinern übrigens den Kat zu schädigen, was teure Folgeschäden verursachen kann.Klack, klack, klack – Autofahrer kennen dieses unschöne Geräusch, das vor allem im Winter vom plötzlichen Tod der Starterbatterie kündet. Wer sie und sich selbst gut vorbereitet, kommt ohne Panne durch Herbst und Winter.
Weiterlesen
Fazit
Klack, klack, klack – Autofahrer kennen dieses unschöne Geräusch, das vor allem im Winter vom plötzlichen Tod der Starterbatterie kündet. Wer sie und sich selbst gut vorbereitet, kommt ohne Panne durch Herbst und Winter.

Quelle: Autoplenum, 2018-11-19

Getestete Modelle
Für diesen Testbericht sind keine passenden Modelle vorhanden.
Ähnliche Testberichte
Autoplenum

Autoplenum, 2021-05-07

Brabus 800 - Mercedes E-Klasse auf SpeedBrabus 800 - Mercedes E-Klasse auf Speed
Mercedes E-Klasse auf Speed Brabus 800 Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum

Autoplenum, 2021-05-07

Chevrolet Corvette Stingray - Offizieller Start in Deutsc...Chevrolet Corvette Stingray - Offizieller Start in Deutschland
Offizieller Start in Deutschland Chevrolet Corvette Stingray Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum

Autoplenum, 2021-05-07

Ferrari 812 Competizione - Mehr Spaß, doppelter PreisFerrari 812 Competizione - Mehr Spaß, doppelter Preis
Mehr Spaß, doppelter Preis Ferrari 812 Competizione Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum

Autoplenum, 2021-05-07

Renault Mégane E-Tech Electric - Start im nächsten Jahr Renault Mégane E-Tech Electric  - Start im nächsten Jahr
Start im nächsten Jahr Renault Mégane E-Tech Electric Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum

Autoplenum, 2021-05-06

Test: Skoda Octavia Combi iV - ElektrisierendTest: Skoda Octavia Combi iV - Elektrisierend
Elektrisierend Test: Skoda Octavia Combi iV Ganzen Testbericht lesen